Uniform – Demos

uniform

Ok, langsam wird’s etwas kompliziert mit den Uniformen. Das ist jetzt die dritte Band namens Uniform die mir bekannt ist. Industrial Punk aus New York. Postpunk/-core aus Atlanta. Und jetzt gesellt sich schön dreckiger LoFi-Retro-Garagenrock zu meiner Uniform-Sammlung. Aber noch so eine Uniform-Band und ich werfe mit faulen Eiern. Kleiner Tipp: The Uniforms scheint noch frei zu sein.


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Bueno – Assed Out 7″

bueno

Zwei Livetracks der New Yorker. Die A-Seite ist eine Indierock-Hymne wie man sie leider nur noch selten zu hören bekommt. Der Sänger nölt desinteressiert über einen höchst infektiösen funky Groove, bevor in alter Sonic Youth-Manier die Noise-Hölle losbricht. Der flotte Punkklopper auf der B-Seite kann da Qualitativ nicht mithalten, ich bin trotzdem gespannt auf das lange angekündigte Album, das vielleicht irgendwann auch mal wirklich erscheint.

Cancers – Missed/Helpless 7″

cancers

Schöner Siebenzollbierdeckel aus Athens, Georgia. Shoegazepop, der sehr effektvoll die Dynamik aus LoFi-Elektrobeats, zuckersüßen Melodien und derbem Geschredder zelebriet, kombiniert mit einer ausgesprochen fluffig-poppigen Produktion. Die A-Seite erinnert mich an älteres Zeugs von Ceremony (die aus Fredericksburg, nicht die New Yorker). Die B-Seite treibt es noch etwas weiter, erdreistet sich, da auch noch Autotune-Vocals draufzulegen. Kann eigentlich nur Scheiße sein, ist es aber nicht.


Chain Gang Grave – Bury Them And Keep Quiet

chain gang grave

Diese New Yorker Band schleudert einen metallverstärkten Bastard aus Hardcorepunk, Noiserock und Postcore. Könnte man als eine todernste, Metal-infizierte Variante von Dawn Of Humans beschreiben.


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Apathetics – My Life Is Amazing

The Apathetics

Passend zum Sommer:(Post-)Punk aus Helsinki über dem immer ein schummriger Goth-Nebel liegt. Der hat wohl schon lange kein Tageslicht mehr abbekommen.


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Trementina – Almost Reach The Sun

trementina

Trementina aus Valdivia in Chile spielen Shoegaze-Gedöns der erzkonservativen Sorte, aber das sehr gekonnt von Valium bis Schlumpfpillencocktail.


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The Rubs – The Rubs Are Trash

the rubs

Eine wahre Glückspille, diese Platte voller sonnigem Garage-Fuzzpop der Rubs aus Chicago.


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New Alaska – Western Corners

new alaska

New Alaska aus Stourbridge in den englischen Midlands ließen mich schon vor knapp zwei Jahren anlässlich ihrer EP The Memoir Sings aufhorchen. Auf ihrem ersten Langspieler verfeinern sie ihre Rezeptur zu einem etwas reiferen, eigenständigeren Sound. Immernoch fühlt man sich in vielen Momenten an Rites Of Spring, Dag Nasty, Hot Snakes oder Jawbox erinnert, aber zunehmend kommen auch noiserockige Gitarrentexturen und Math-Rhythmen zum Vorschein und sorgen für eine neu gewonnene Vielschichtigkeit.


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Triángulo de Amor Bizarro – Victoria Mística

Triangulo de Amor Bizarro

Hat etwas gedauert bis ich die New Order-Referenz geschnallt hab. Deren Einfluss ist auch durchaus wahrnehmbar auf diesem schon nicht mehr ganz neuen Album der Band aus der autonomen Gemeinschaft Galicien im Nordwesten Spaniens. Das Klanggewand in dem die bezaubernden Melodien verpackt sind ist aber deutlich im Shoegazepop zuhause, mit vereinzelten Ausflügen in Richtung Industrialpunk/-pop und Psychpop. Das hat ordentlich Wumms unter der Haube und lässt mir jederzeit die Sonne aus dem Arsch scheinen.


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Mass Lines – Personality Cult

mass lines

Mass Lines kommen aus Canterbury, Kent im Südosten Englands. Auf ihrer ersten EP gibt es druckvollen Lärm mit gewissen Ähnlichkeiten zu Hot Snakes oder Obits, also Postpunk mit garagigen Riffs und Licks, plus etwas Noiserock-Gehobel. Altbewährt aber effektiv.


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Sewers – Weight

sewers

Das letzte Lebenszeichen der Postpunkband aus Brisbane war die Chain Of Command 7″. Seitdem ist die Band um einen zusätzlichen Gitarristen angewachsen, ihrem Sound tut das sehr gut. Schon der leicht schrammelfolkige Opener macht klar, dass die Jungs ihre Klangpalette ein Stück erweitert haben. Ihre dreckige Mischung aus Postpunk, Noiserock und Sludgepunk kommt hier verspielter daher, aber auch gleichzeitig dichter und chaotischer. Der Titelsong der erwähnten Single ist auch noch mal in einer sogar noch abgefuckteren Version vertreten. So Swell Maps-meets-Scratch Acid. Neuerdings gibt es auch Ähnlichkeiten zu Spray Paint, deren letzte Platte ebenfalls bei Homeless Records erschien.



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Broken Talent – Rules No One

broken talent

Eine absolut willkommene Compilation einer nie-von-gehört-Band aus Miami, die zwischen ’84 und ’85 eine Single und zwei Tapes aufgenommen hat. Das Label bezeichnet sie als die Flipper von Florida, das kommt auch so etwa hin. Wunderbar dilettantischer Weirdo-Punk, dem offensichtlich alles scheißegal ist.



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