Bikini Cops – I
Ultrastraighter Garagepunk aus Perth, gelegentlich mit leichter Hardcore-Note und ohne überflüssige Schnörkel.
Ultrastraighter Garagepunk aus Perth, gelegentlich mit leichter Hardcore-Note und ohne überflüssige Schnörkel.
Ein schönes Tribute-Album an die Shoegaze- und Noisepop-Urväter hat das brasilianische Shoegaze-Blog The Blog That Celebrates Itself da kompiliert. Sechzehn überwiegend sehr gelungene Neuinterpretationen von Bands, die mir persönlich bisher noch kein Begriff waren.
Angkor Wrack aus Kopenhagen vermischen abgefuckten Garagepunk mit Metal-Versatzstücken von vorgestern. Das ganze versprüht einen wunderbar anachronistisch-skurrilen Charme.
Sydney 2000 kommen nicht aus Sydney, sondern aus Brisbane. Diese EP gefällt mit ihrem garagig-powerpoppigen, fuzzstarken Indierock.
Hypnotisch-Psychedelisch groovender Garagepunk aus Minneapolis. Dafür verantwortlich zeichnen zwei Drittel von The Blind Shake, auch die musikalische Verwandtschaft zu letzteren lässt sich kaum überhören.
Bluesiger Krach aus Brisbane. Wenn man The Gun Club und Feedtime gemeinsam in einen Topf wirft und dann durch einen Postpunk-Fleischwolf dreht, dürfte so was ähnliches dabei rauskommen.
Ex-Breathers aus Tallahassee lassen den Hardcorepunk des letzten Albums EXBX weitgehend hinter sich, auf der neuen Platte bewegen sie sich eher im Spektrum von Postcore und Noiserock. Weniger chaotisch, dafür mit ganz schön viel Wumms.
Schöne EP einer Band aus Melbourne mit treibendem, rohem aber doch sehr eingängigem Noise-/Postpunk.
Garage-/Postpunk aus Geelong, Australien. Es sind Mitglieder von Ausmuteants und Frowning Clouds mit dabei. Musikalisch ist das durchaus als Zwischending beider genannter Bands zu sehen. Mal eher relaxte, mal nervös zuckende Garagenrocker mit einem gewissen Psych- und Kraut-Vibe.
Toller Noiserock aus Boston mit einer ausgeprägten experimentellen Note und einem Hauch von Industrialpunk.
Die nächste Livesendung ist im 8. November.
Spray Paint aus Austin hatten dieses Jahr offenbar etwas viel Energie übrig. Auf jeden Fall genug, um bisher ein Tape, ein Album und eine Splitsingle mit Exek rauszuhauen. Und jetzt ein weiteres Album, diesmal auf Monofonus Press erschienen. Immer noch abstrakt und dissonant, ist ihre Strategie hier aber weniger offensiv als auf dem gnadenlos vorwärts stürmenden “Punters On A Barge”, stattdessen üben sie sich auf diesem Album überwiegend in wohltemperierter rhythmischer Präzisionsarbeit.
Neue EP der Noiserocker aus Toronto. Die neuen Songs setzen den schönen Krawall des letztjährigen Albums fort, sind aber ein ganzes Stück kompakter – um nicht zu sagen: poppiger – als zuvor. Gefällt.
Wunderbar ungestümer Krach aus Minneapolis, der Freunden von Garage- und Hardcorepunk gleichermaßen Freude bereiten wird.
Postpunk/-core aus Atlanta, der mich etwas an die ebenfalls von dort stammenden Wymyns Prysyn erinnert.