Mands - 15/​6/​2014

mands

Ein de­fi­ni­ti­ves Noi­se-/Post­punk-High­light des jun­gen Jah­res ist die­ses Tape, auf Mi­se­ry Loves Co. er­schie­nen. Die Drums be­dient bei die­sem Trio aus Mont­re­al nie­mand an­de­res als Ought's Tim Keen, was aber kei­nes­falls von den ro­hen Kra­ch­erup­tio­nen der bei­den Sai­ten­quä­le­rin­nen ab­len­ken soll­te. Was die drei hier für ei­nen aus­schwei­fen­den aber doch im­mer von tigh­ten Groo­ves ge­tra­ge­nen Kra­wall los­tre­ten ist ein ech­ter Ge­nuss. Wie dem Co­ver un­schwer zu ent­neh­men ist, wur­de das gan­ze in zwei lan­gen Ta­kes ein­ge­prü­gelt, ent­spre­chend un­ge­fil­tert und di­rekt kommt der dre­cki­ge Punch die­ser gut ge­öl­ten Band rü­ber. Das ist Noi­se­r­ock in kom­pro­miss­lo­ser Form, aber be­freit von al­len bil­li­gen Po­sen. Ehr­lich, bru­tal, emo­tio­nal und ver­stö­rend.


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Failed States - Demo

failed states

Die­se New Yor­ker Band be­schert Post­punk der trei­ben­den und schnör­kel­lo­sen Mach­art mit ge­le­gent­li­chen Spu­ren von Wi­pers, ei­ner gan­zen Fa­mi­li­en­pa­ckung Fuzz und leicht ga­ra­gi­gen Un­ter­tö­nen.

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Needle Exchange - Is This My Program?

needle excange

Wie­der mal ei­ne deut­sche Band die nicht saugt. Need­le Ex­ch­an­ge aus Ber­lin spie­len ei­ne stim­mi­ge und arsch­tre­ten­de Mi­schung aus klas­sisch ein­gän­gi­gem 77er Punk und Ga­ra­gen­las­ti­ge­rem Zeug, die ei­ne ge­wis­se Fluf­fig­keit ver­sprüht oh­ne da­bei über­zu­cker­ter Pop­punk-Ge­fäl­lig­keit zum Op­fer zu fal­len.


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Lazy - West End Sessions

Lazy

La­zy aus Kan­sas Ci­ty wa­ren hier ja schon vor ge­rau­mer Zeit mit ih­rer 7" Soft Sheets ver­tre­ten. Jetzt schie­ben sie noch die rest­li­chen Re­cor­dings aus der glei­chen Ses­si­on hin­ter­her, in un­ge­mas­ter­ten Rough Mi­xes, oder was auch im­mer der Ver­merk "unmixed/​mastered" auf der Band­camp-Sei­te be­deu­ten soll… Das Zeug kann das Ni­veau des Kurz­spie­lers pro­blem­los hal­ten, knap­pe zwan­zig Mi­nu­ten räu­di­ger aber ein­gän­gi­ger Post­punk der manch­mal klingt wie ei­ne Ver­qui­ckung aus frü­hen Wire, Wi­pers und Mo­dern Lo­vers.



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Coma In Algiers - Happy Forever

coma in algiers

Co­ma in Al­giers aus Aus­tin ma­chen dis­so­nan­ten Noi­se­r­ock al­ler­ers­ter Gü­te mit ei­ni­gen Aus­läu­fern in Rich­tung Post­co­re/-punk und dem ge­bün­del­ten Kra­wall­po­ten­zi­al von bis zu vier Sai­ten­quä­lern.



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Gattopardo - Gattopardo

Gattopardo

Sehr gei­ler Post­punk mit ein­ge­bau­ter Sprach­bar­rie­re von ei­nem Quar­tett aus Sao Pau­lo, der auf gan­zer Al­bum­län­ge über­zeugt und die Span­nung hält. Die mög­li­chen Ein­fluss­fak­to­ren sind viel­fäl­tig. Gang of Four tref­fen auf The Es­tran­ged tref­fen auf Mis­si­on of Bur­ma tref­fen auf frü­he Cu­re. Auch New Or­der-ar­ti­ge Mo­men­te sind an Bord und ei­nen ge­wis­sen Ko­pen­ha­gen-Vi­be hat's auch. Ei­ne recht viel­sei­ti­ge An­ge­le­gen­heit al­so.



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Cowards - World Champions in Male Chastity

cowards

Sehr wand­lungs­fä­hi­ger Noi­se­r­ock von ei­nem Trio aus Van­cou­ver. Größ­ten­teils bil­den re­pe­ti­ti­ve, leicht Math-in­fi­zier­te Post­punk-Groo­ves das Fun­da­ment auf dem sich die at­mo­sphä­ri­schen Gi­tar­ren-Tex­tu­ren aus­brei­ten dür­fen, an­sons­ten ist es aber schwer die Mu­sik auf ei­ne hand­voll be­kann­ter Re­fe­ren­zen her­un­ter zu bre­chen. Viel mehr lie­fern sie ei­ne zeit­lo­se und doch sehr ge­gen­wär­tig klin­gen­de Ver­schmel­zug von Jahr­zehn­ten Gen­re-Ge­schich­te, er­staun­lich kom­pakt und doch mit or­dent­lich Biss.


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Lee Paradise - Water Palace Kingdom

lee paradise

Schrä­ger, mi­ni­ma­lis­ti­scher Weir­do-Psych von ei­nem ka­put­ten Vo­gel aus To­ron­to. Kei­ne Gi­tar­ren im An­ge­bot hier, da­für ei­ne gan­ze Bat­te­rie an­ti­quier­ter Or­gel- und Syn­th-Sounds und in­fek­tiö­se Groo­ves bis zum ab­win­ken.


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Facility Men - Demo /​ Futility Men

facility men
Zwei aus­ge­zeich­ne­te De­mos der Band aus Buf­fa­lo, hier in ei­nem hand­li­chen Pa­ket als Tape oder Down­load auf Black Dots wie­der­ver­öf­fent­licht. Dar­auf gibt's me­lo­di­schen Post­co­re im Geis­te des klas­si­schen Mitt­ach­zi­ger Di­sch­ord Sounds á la frü­he Dag Nasty oder Ri­tes Of Spring, ver­mischt mit spä­te­ren Ge­schich­ten wie et­wa Dri­ve Li­ke Je­hu, den Noi­ser­o­ckern Tar oder den trei­ben­den, riff­las­ti­gen Mo­men­ten von Je­sus Li­zard.


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