Deletions - Archives

Gleich noch mal sehr net­ter Syn­th­punk. Die De­le­ti­ons aus Har­ris­burg, Penn­syl­va­nia tauch­ten hier ja schon mal mit ih­rem letz­ten Lang­spie­ler Hun­gers auf. Ihr neu­es Tape be­hält des­sen ver­schro­be­nen Lo­Fi-Charme auf­recht und hat nach wie vor et­was von Di­gi­tal Lea­ther oder frü­hen The Faint, bringt dar­über hin­aus aber auch ei­nen ge­wis­sen Ga­ra­gen­fak­tor mit.



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Mind Spiders - Furies

Auf Al­bum nume­ro fünf set­zen die te­xa­ni­schen Punks um Mark Ryan (Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Mark­ed Men) die Ent­wick­lung des letz­ten Lang­spie­lers fort. We­ni­ger Ga­ra­gen­lärm, da­für je­de Men­ge pul­sie­ren­der Syn­th- und Elek­tro­punk. Wie im­mer ei­ne run­de Sa­che.



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R. Clown - Doc Told Us to Meet at 5029 York Blvd. for a Very Very Special Night of "Lights! Camera! Action​!​" or Wowee! The City Sure is Scary

Die fluf­fi­gen Syn­th-Ga­ra­gen­vi­bes auf die­sem schnie­ken Tape ka­men mir auf An­hieb be­kannt vor und aus­nahms­wei­se lag ich mit mei­ner Ver­mu­tung so­gar rich­tig: Wir ha­ben es hier mit ei­ner wei­te­ren - dies­mal et­was Syn­th-las­ti­ge­ren - Band um S.B.F.- und Race Car-Front­mann Ray­mond Schmidt zu tun. Ih­re ers­te EP ent­hält den Au­dio­mit­schnitt ih­rer ziem­lich gei­len Per­for­mance bei High­land Park TV, die es auch als Vi­deo zu be­gut­ach­ten gibt. Die müss­ten bei uns mal zu­sam­men mit Puff! auf Tour ge­hen.


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Skull Cult - Skull Cult

Nach zwei ma­xi­mal des­ori­en­tie­ren­den EPs kommt das Duo Skull Cult aus Bloo­ming­ton, In­dia­na auch schon mit sei­nem ers­ten Al­bum um die Ecke. Wie zu er­war­ten ent­fal­ten sich dar­auf knap­pe zwan­zig Mi­nu­ten Cha­os, viel­leicht ein ganz klei­nes biss­chen ge­schlif­fe­ner als auf den EPs. Aber ihr Sound ist und bleibt wun­der­bar pri­mi­ti­ver Syn­th- und Ga­ra­ge Punk mit dem ge­wis­sen Dach­scha­den. Ei­ne mit au­di­tiver In­for­ma­ti­on über­la­de­ne At­ta­cke auf die Sin­ne, die schmerz­un­emp­find­li­che Ga­ra­gen-Afi­ci­o­na­dos ein wei­te­res mal in an­ge­neh­me Wal­lung ver­set­zen wird.



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Ventre De Biche - 333, Mi Homme, Mi Bête

Ei­ne eis­kal­te Bri­se kommt in Form die­ser Plat­te von ir­gend­wo aus Frank­reich zu uns rü­ber­ge­weht, mit Klän­gen die glei­cher­ma­ßen si­nis­ter und ein­lul­lend sind. Mi­ni­ma­lis­ti­sche Kraft­werk-Elek­tro­nik wird dar­auf zu­sam­men mit ei­ner kul­tu­rell un­be­darf­ten Vor­stel­lung von was auch im­mer zum Hen­ker ein Chan­son sein könn­te durch den Sui­ci­de-Fleisch­wolf ge­dreht; das al­les ver­mengt sich letzt­end­lich zu ei­nem sur­rea­len Alb­traum in dem Da­vid Lynch und John Car­pen­ter die Bon­tem­pi-Or­gel be­die­nen. Gu­te Nacht, schlaft al­le gut.



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Kudzu - Defeated

Das zwei­te Al­bum des Du­os aus Spring­field, Mis­sou­ri ge­fällt mir auf An­hieb sehr gut, rollt ei­nen Sound aus Syn­th­pop/-punk aus, der in je­der Men­ge Goth und was-auch-im­mer-für-ein-Wa­ve (Sor­ry, hier en­den mei­ne Gen­re-Kom­pe­ten­zen. RR­R­Hund, über­neh­men sie!) ge­tränkt ist. Das Song­ma­te­ri­al ist über­wie­gend recht ein­fach ge­strickt, der Klang­tep­pich da­für reich an noi­si­gen Tex­tu­ren. Mehr braucht es auch gar nicht, das Ding fluppt sehr or­dent­lich. Das de­fi­ni­ti­ve Pop­song-High­light When You We­re Mi­ne lehnt sich mit sei­nen star­ken Shoe­ga­ze-Vi­bes dann aber doch noch vor­sich­tig aus dem Fens­ter.



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Leisure - Inferno

Lei­su­re sind zwei Ty­pen auf zwei Kon­ti­nen­ten, die zwi­schen ih­ren Heim­stu­di­os in Lon­don und New York di­ver­se Ge­räu­sche durch die See­ka­bel schie­ben. Das Er­geb­nis da­von ist auf ih­rem ers­ten Al­bum zu hö­ren und hat durch­aus sei­nen Charme. Syn­th- und Ga­ra­ge Punk, an dem Freun­de von Use­l­ess Ea­ters, Skull Cult, Pow! oder Aus­mu­tean­ts si­cher ei­ni­gen Ge­fal­len fin­den.



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Powerplant - Dog Sees Ghosts

Schö­ne De­büt-EP ei­ner Lon­do­ner Band, die dar­auf ei­nen an­ge­nehm ka­put­ten, halb­wegs pri­mi­ti­ven Ga­ra­ge-/Syn­th­punk-Hy­bri­den fa­bri­ziert. Das klingt et­was nach ei­ner Mi­schung aus Di­gi­tal Lea­ther und Aus­mu­tean­ts, ver­fei­nert (oder eher: ver­grö­bert) mit ei­ner Spur von Gi­or­gio Mur­de­rer.



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ISIS - Material World

Dre­cki­ger und pri­mi­ti­ver Lo­Fi-Syn­th­punk aus New Or­leans mit star­ken Ähn­lich­kei­ten und mög­li­cher­wei­se auch per­so­nel­len Über­schnei­dun­gen (es gibt fast kei­ne In­fos zur Band, ist al­so rei­ne Spe­ku­la­ti­on…) zu den eben­falls dort be­hei­ma­te­ten Ga­ra­ge­punk-Wun­dern Gi­or­gio Mur­de­rer und Buck Bil­o­xi and the Fucks.

C57BL/​6 - Cell Degenerate

Ei­nen ab­so­lut ta­del­lo­sen Mix aus Ga­ra­ge- und Syn­th-/Elek­tro­punk gibt's auf der zwei­ten EP der La­bor­mäu­se aus Los An­ge­les zu be­wun­dern. Aus­mu­tean­ts tref­fen auf elek­tri­fi­zier­te Ga­ra­gen­bands wie et­wa S.B.F., Race Car oder Pro­cess Of Eli­mi­na­ti­on und et­was kru­de­re Ver­wandt­schaft á la Dro­ids Blood und Won­der Bread. Geht klar, das.


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