Freak Genes - III

Ich dachte eigent­lich, dass ich das letzte Album Quack Quack des ultra­sym­pa­thi­schen Duos hier irgend­wann schon gepos­tet hätte. Aber nein, das muss ich sei­ner­zeit mal wie­der ver­peilt haben. Dann hol ich's halt anläss­lich ihrer neuen LP nach. Darf ich vor­stel­len: Freak Genes, ein bri­ti­sches Duo bestehend aus Andrew Ander­son, der auch bei den Hip­shakes und den famo­sen Proto Idiot mit­mischt und Char­lie Mur­phy, den man viel­leicht von den eben­falls sehr geschätz­ten Red Chords kennt. Was die zusam­men fabri­zie­ren klingt aber nach kei­ner die­ser Bands. Dafür setzt es eine hoch­gra­dig ver­schro­bene Mischung aus ver­schram­mel­tem Fuzz-/Ga­ra­ge­pop und ver­spul­tem Elek­tro-/Syn­th­punk. Seit der letz­ten Platte hat sich der Fokus klar zuguns­ten der elek­tri­schen Sounds ver­scho­ben. Da haben einer­seits sicher uralte bekannte wie Despe­rate Bicy­cles, Tele­vi­sion Per­so­na­li­ties oder die der­zeit schein­bar mal wie­der als sehr schick gel­ten­den Devo als Inspi­ra­tion gedient. Manch­mal drängt sich mir der Begriff Bub­ble­gum Sui­cide gera­dezu auf. Und aktu­ell könnte man da Par­al­le­len zu Won­der Bread, ISS, Buck Goo­ter oder Wha­te­ver Brains drin erken­nen.