Honey Bucket – Patch Of Grass

Nachdem mich die bisherigen Veröffentlichungen dieser Band aus Portland nicht wirklich zu beeindrucken vermochten, trifft ihre neue EP voll ins Schwarze mit garagigem und verschrobenem Postpunk á la “Parquet Courts treffen auf Half Japanese der späten 80er/frühen 90er”.



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Bilge Rat – Bilge Rat

Bilge Rat sind ein Trio aus New Haven, Connecticut. Ihr Debütalbum gefällt mit oldschooligem Indierock und Stilelementen aus Noise- und Mathrock, über dem unüberhörbar der Geist von Slint’s Spiderland schwebt. In der aktuellen Musiklandschaft erinnert es aber auch sehr an einige Bands aus dem Exploding In Sound-Gehege, insbesondere an Pile (neues Album dieses Wochenende!), Krill und Kal Marks. Mit letzteren beiden haben sie dann auch den nasalen Gesangsstil gemeinsam, den Gitarrist/Vokalist Mike Kusek hier von sich gibt.



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Chick Quest – Model View Controller

Das zweite Album dieser Band aus Wien versteht es, aus dem trüben Indie-Sumpf dieser Tage herauszustechen. Die Songs der Platte oszillieren irgendwo zwischen den Eckpunkten Indierock, relaxtem Garagerock und dem Dancepunk der vergangenen Dekade. Letzterer erinnert mich im speziellen an die alten Dischord-Haudegen Q And Not U und Supersystem. Eine ganz besondere Würze verleihen dieser Platte aber diverse an alte Ennio Morricone-Soundtracks angelehnte Schnörkel und Stilelemente, inklusive des dazugehörigen, charakteristischen Trompeteneinsatzes.



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Milk Music – Mystic 100’s

Wow. Mit diesen verdammten Hippies aus Olympia, Washington hatte ich ehrlich gesagt nicht mehr gerechnet. Aber hier ist es. Sieben Jahre nach ihrer grandiosen Debüt EP und einem mittelgradigen, von einem bekannten Musikmagazin losgetretenen Hype. Und vier Jahre nach einem etwas durchwachsenen ersten Album, tauchte letzten Mittwoch ohne Vorwarnung plötzlich diese Platte bei Bandcamp auf.
Darauf befinden sich wie zu erwarten ein paar der gewohnten Rocker mit dieser gewissen Mischung aus Euphorie und Melancholie, für die viele die Band so liebgewonnen haben. Vor allem werden hier aber auch die folkigen Einflüsse des ersten Albums weiter ausgebaut, auch für etwas Psychedelic und krautige Versatzstücke ist hier Platz. Und das funktioniert diesmal auch alles ganz ausgezeichnet, aufgrund des durchweg starken Songmaterials.



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Dancehall – Vs and Gs 7″

Diese 7″ einer londoner Band weiß durch kompakten und eingängigen Indierock mit Postpunk-Kante zu gefallen. Besonders die B-Seite Magazines bringt so einen angenehmen Gotobeds-Vibe mit.

VCE1DA – Pogrom

Medizin für audiophile Spacken. Diese EP von VCE1DA aus Kiev liefert eine Mischung aus Fuzzpunk und etwas Indierock des vergangenen Jahrzehnts, verpackt in einen rohen LoFi-Sound, der unter anderem an den ganz frühen Krempel von No Age oder Wavves erinnert.


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Street Stains – Street Stains

Street Stains sind ein Duo bestehend aus dem ehemaligen Q And Not U-Sänger/Gitarristen Chris Richards und Sean Mcguinness, dem Drummer von Pissed Jeans. Und genau genommen ist das hier ziemlich alter Scheiß.
Die Songs haben ihren Ursprung in gemeinsamen Jam Sessions im Jahr 2008. Danach vergingen fünf Jahre, bevor man auf die Idee kam, den Krempel doch mal aufzunehmen. Das geschah im Laufe der folgenden zwei Jahre; danach gammelten die Recordings wieder eine ganze Weile rum, bis sie dieses Jahr erstmals auf Bandcamp veröffentlicht wurden. Und wie die beiden dazu anmerken: “…can finally be forgotten forever”.



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DiCaprio – I Went To The Mall Yesterday And I Got Sick

Starkes Debüt von diesem Trio aus Atlanta. Die Platte hält eine Balance zwischen dissonantem, gelegentlich etwas noiserockigem Postpunk und getragenem Geschrammel. Besonders letzteres klingt ausgesprochen resigniert. Wie der verzweifelte Versuch, die aufgestaute Frustration mit starken Medikamenten im Zaum zu halten. Von dieser Art Gefühl sind diese Songs durchzogen.



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Champion Lover – Russian Prince

Die neue EP der Noiserocker aus Toronto erfüllt mal wieder alle Erwartungen mit gutem Songmaterial und einem Sound, der genau so vorzüglich knarzt wie man es von ihnen gewohnt ist.

Submarines – Oh Well

Auf der Debüt-EP von Submarines aus London entfaltet sich melodischer Indierock, der deutlich nach einem Flashback in die post-Strokes-Nullerjahre klingt.