Ace Romeo - Hyperdrive

Eine recht selt­same Platte haben Ace Romeo aus Syd­ney da raus­ge­hauen. Eine, die sich par­tout auf kein Genre fest­na­geln las­sen will. Nach einem etwas Irre­füh­ren­den Chip­tune-Intro pen­delt das so etwa zwi­schen Psych­ded­lic Rock der mal Kraft­voll wal­zen­den, mal der ent­spannt groo­ven­den Sorte, relax­tem Indie­rock, käsi­gem Dad-Rock und Power­pop der Marke Cheap Trick. Über­haupt erscheint mir alles auf die­sem Album aus Papa’s Plat­ten­samm­lung sti­bitzt. Voll­kom­men am Zeit­geist vor­bei und genau des­halb so sym­pa­thisch.



Ähnlicher Lärm:
31Ø8 – 31Ø8 31Ø8 ist ein Solo­pro­jekt eines gewis­sen Tyler Zyp­reksa aus Lon­don und das hier ist sein zwei­tes - wie schon der Vor­gän­ger selbst­be­ti­tel­tes - Album. Das begrüßt einen im ers­ten Song mit einem Sound á la "Jesus And Mary Chain der Auto­ma­tic-Phase tref­fen auf den Shoegaze von frü­hen Ride und einen H...
Fat Creeps – Must Be Nice Diese Band aus Bos­ton spielt eine recht eigen­wil­lige und wand­lungs­fä­hige Form ent­spann­ten Indie­rocks. Ob strai­gh­ter Punk­rock, ver­träumt-psy­che­de­li­sche Aus­rei­ßer, gara­gi­ger Surf­pop oder leichte Anflüge von Post­punk; all das schüt­telt das Trio sou­ve­rän aus dem Ärmel und macht sich dabei noch des e...
Weak Ner­ves – Che­aps­kates /​​ Bedroom Rot Schö­ner Kurz­spie­ler eines Lon­do­ner Trios, des­sen Sound irgendwo im melo­di­schen Punk­rock der Mitt­neun­zi­ger zu ver­or­ten ist und gering­fü­gig an der dama­li­gen Indie­ro­ck/E­mo/­Post­core-Schnitt­stelle kratzt. Auch leichte Grunge-und Shoegaze-Ein­flüsse sind zu ver­or­ten. Eine Platte also, die sich gemüt­lich ...