Ace Romeo - Hyperdrive

Eine recht selt­same Platte haben Ace Romeo aus Syd­ney da raus­ge­hauen. Eine, die sich par­tout auf kein Genre fest­na­geln las­sen will. Nach einem etwas Irre­füh­ren­den Chip­tune-Intro pen­delt das so etwa zwi­schen Psych­ded­lic Rock der mal Kraft­voll wal­zen­den, mal der ent­spannt groo­ven­den Sorte, relax­tem Indie­rock, käsi­gem Dad-Rock und Power­pop der Marke Cheap Trick. Über­haupt erscheint mir alles auf die­sem Album aus Papa’s Plat­ten­samm­lung sti­bitzt. Voll­kom­men am Zeit­geist vor­bei und genau des­halb so sym­pa­thisch.



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