The Switzerlands - Anthology 2016​-'18

The Switzerlands - Anthology 2016​-'18

Wie der Titel schon andeu­tet, han­delt es sich hier um eine recht lose Ansamm­lung von Songs die­ser Band aus Cin­cin­nati, Ohio. Nicht alles davon ist Gold, aber irgendwo in die­sen 26 Songs ver­steckt sich ein wun­der­schö­nes 13-Song Album aus Power­pop, ver­schro­be­nem Indie­rock und Lo-Fi Bedroom Pop. Das hat was von den Bed Wet­tin' Bad Boys, frü­hen und spä­ten Repla­ce­ments und von der knar­zi­gen Kas­set­ten­äs­the­tik frü­her Gui­ded By Voices.



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Cheap Meat - Demo II

Cheap Meat - Demo II

Mit Ultra-LoFi-mäßi­gem, extra-schrul­li­gem Post­punk und Anklän­gen an altes New Yor­ker No Wave-Gedöns wird man auf die­sem Tape von Cheap Meat aus Los Ange­les abge­speist. Pas­send zum Namen ist das schön bil­lig, riecht schon etwas ver­däch­tig und macht den­noch Spaß.

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Dickhead Rescue - More Than… 7"

Dickhead Rescue - More Than... 7"

Gute Medi­zin für audio­phile Schwach­köpfe von einer Band die ver­mut­lich aus New York kommt, die Infor­ma­ti­ons­lage ist da nicht so ganz ein­deu­tig. Unter dem gan­zen Noise, dem LoFi-Dreck und Gekratze ver­birgt sich auf der A-Seite eine lupen­reine Power­pop-Glücks­pille. Die B-Seite klingt eher als hätte man Big Black und Can auf engem Raum zusam­men­ge­sperrt und in den Orbit geschos­sen.

Country Florist - CF-1

Country Florist - CF-1
Hin­ter dem Namen Coun­try Flo­rist ver­birgt sich wohl ein gewis­ser Andrew Mor­gan aus North Little Rock im Bun­des­staat Arkan­sas. Wun­der­schön sta­che­li­ger und doch ein­lul­len­der LoFi-Psy­che­de­lic-Krem­pel, abge­spa­ced und voll­ge­stopft mit tol­len Pophooks. Kommt zeit­weise daher wie eine unge­schlif­fene Vari­ante von Spa­ce­men 3 oder Gala­xie 500.

Das Teil ist im Shop von Drawing Room Records wahl­weise als Tape oder Down­load erhält­lich. Seid aber dar­auf gefasst, dass der Down­load nicht den gewohn­ten Stan­dards ent­spricht. Ihr bekommt zwei lange .aif-Dateien (eine pro Tape-Seite) ohne Art­work, kor­rekte Tags oder sons­ti­gen Schnick­schnack. Und fragt mich erst gar nicht nach den Song­ti­teln…


ありがとうございます, Wars­zawa!

Estrogen Highs - Hear Me On The Number Station

Estrogen Highs - Hear Me On The Number Station

Glei­cher­ma­ßen aus­ge­zeich­ne­ter als auch chao­tisch zer­fah­re­ner LoFi-Indiero­ck/­Power­pop aus New Haven, Con­nec­ti­cut, der immer wie­der an The Clean, frühe Sebadoh oder Gui­ded by Voices erin­nert. Mit letz­te­ren haben sie dann auch den über­wie­gend frag­men­ta­ri­schen Cha­rak­ter der Songs und diverse Schräg­hei­ten gemein. Da wird auch schon mal ein Song aus­ge­blen­det, wenn er gerade erst fahrt auf­zu­neh­men ver­spricht. Die Platte ist eine ein­zige, auf char­mante Art unauf­ge­räumte Bau­stelle.

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Smug Brothers - Strictly Triggers

Smug Brothers - Strictly Triggers
Das der­zeit vor sich gehende 90er Revi­val hab ich ja schon ein paar mal ange­spro­chen. Hier ist eine Band, die schon 'ne Weile die­ses Metier bear­bei­tet, aber bis­her geöß­ten­teils über­se­hen wurde. Ihr Sound ist ein­deu­tig von den LoFi-Meis­ter­wer­ken geprägt, die Gui­ded By Voices in den frü­hen Neun­zi­gern in Serie raus­ge­hauen haben. Und warum auch nicht, in der aktu­el­len Indie-Land­schaft ist noch eine menge Platz für gekonn­ten Power­Pop die­ser Mach­art und die Tref­fer­quote ist hier höher als auf vie­len Plat­ten ihrer Vor­bil­der.

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