WHMIS - Demo

Auf ih­rem De­mo ope­riert die­se Band aus dem ka­na­di­schen Ha­li­fax oh­ne Rück­sicht auf zer­fetz­te Twee­ter und ka­ta­pul­tiert schmerz­freie Ge­nie­ßer da­mit auf ge­ra­dem Weg in den Lo­Fi Him­mel. Oder ist das jetzt schon Shit-Fi? Was man zwi­schen den Pul­sen aus Dis­tor­ti­on und wei­ßem Rau­schen aus­ma­chen kann klingt je­den­falls nach ei­nem Mix aus Fuzz Punk, Hard­core, et­was Ga­ra­gen­zeug. Man könn­te sich fast vor­stel­len, dass ihr Lärm auch in ei­ner clea­ne­ren Auf­nah­me noch ziem­lich gut kommt.

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Dr. Rot - Pycnogenol II

Un­ter zehn Mi­nu­ten neu­er Irr­sinn des mys­te­riö­sen Pro­jekts aus Port­land. Kann man da­zu nein sa­gen?

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The Switzerlands - Anthology 2016​-'18

Wie der Ti­tel schon an­deu­tet, han­delt es sich hier um ei­ne recht lo­se An­samm­lung von Songs die­ser Band aus Cin­cin­na­ti, Ohio. Nicht al­les da­von ist Gold, aber ir­gend­wo in die­sen 26 Songs ver­steckt sich ein wun­der­schö­nes 13-Song Al­bum aus Power­pop, ver­schro­be­nem In­die­rock und Lo-Fi Be­droom Pop. Das hat was von den Bed Wet­tin' Bad Boys, frü­hen und spä­ten Re­pla­ce­ments und von der knar­zi­gen Kas­set­ten­äs­the­tik frü­her Gui­ded By Voices.



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Cheap Meat - Demo II

Mit Ul­tra-Lo­Fi-mä­ßi­gem, ex­tra-schrul­li­gem Post­punk und An­klän­gen an al­tes New Yor­ker No Wa­ve-Ge­döns wird man auf die­sem Tape von Cheap Me­at aus Los An­ge­les ab­ge­speist. Pas­send zum Na­men ist das schön bil­lig, riecht schon et­was ver­däch­tig und macht den­noch Spaß.

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Dickhead Rescue - More Than… 7"

dickhead rescue

Gu­te Me­di­zin für au­dio­phi­le Schwach­köp­fe von ei­ner Band die ver­mut­lich aus New York kommt, die In­for­ma­ti­ons­la­ge ist da nicht so ganz ein­deu­tig. Un­ter dem gan­zen Noi­se, dem Lo­Fi-Dreck und Ge­krat­ze ver­birgt sich auf der A-Sei­te ei­ne lu­pen­rei­ne Power­pop-Glücks­pil­le. Die B-Sei­te klingt eher als hät­te man Big Black und Can auf en­gem Raum zu­sam­men­ge­sperrt und in den Or­bit ge­schos­sen.

Country Florist - CF-1

country florist
Hin­ter dem Na­men Coun­try Flo­rist ver­birgt sich wohl ein ge­wis­ser An­drew Mor­gan aus North Litt­le Rock im Bun­des­staat Ar­kan­sas. Wun­der­schön sta­che­li­ger und doch ein­lul­len­der Lo­Fi-Psy­che­de­lic-Krem­pel, ab­ge­spa­ced und voll­ge­stopft mit tol­len Po­phooks. Kommt zeit­wei­se da­her wie ei­ne un­ge­schlif­fe­ne Va­ri­an­te von Spa­ce­men 3 oder Ga­la­xie 500.

Das Teil ist im Shop von Drawing Room Re­cords wahl­wei­se als Tape oder Down­load er­hält­lich. Seid aber dar­auf ge­fasst, dass der Down­load nicht den ge­wohn­ten Stan­dards ent­spricht. Ihr be­kommt zwei lan­ge .aif-Da­tei­en (ei­ne pro Tape-Sei­te) oh­ne Art­work, kor­rek­te Tags oder sons­ti­gen Schnick­schnack. Und fragt mich erst gar nicht nach den Song­ti­teln…


ありがとうございます, Wars­za­wa!

Estrogen Highs - Hear Me On The Number Station

estrogen highs

Glei­cher­ma­ßen aus­ge­zeich­ne­ter als auch chao­tisch zer­fah­re­ner Lo­Fi-In­diero­ck/­Power­pop aus New Ha­ven, Con­nec­ti­cut, der im­mer wie­der an The Clean, frü­he Se­bad­oh oder Gui­ded by Voices er­in­nert. Mit letz­te­ren ha­ben sie dann auch den über­wie­gend frag­men­ta­ri­schen Cha­rak­ter der Songs und di­ver­se Schräg­hei­ten ge­mein. Da wird auch schon mal ein Song aus­ge­blen­det, wenn er ge­ra­de erst fahrt auf­zu­neh­men ver­spricht. Die Plat­te ist ei­ne ein­zi­ge, auf char­man­te Art un­auf­ge­räum­te Bau­stel­le.

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Smug Brothers - Strictly Triggers

smug brothers
Das der­zeit vor sich ge­hen­de 90er Re­vi­val hab ich ja schon ein paar mal an­ge­spro­chen. Hier ist ei­ne Band, die schon 'ne Wei­le die­ses Me­tier be­ar­bei­tet, aber bis­her ge­öß­ten­teils über­se­hen wur­de. Ihr Sound ist ein­deu­tig von den Lo­Fi-Meis­ter­wer­ken ge­prägt, die Gui­ded By Voices in den frü­hen Neun­zi­gern in Se­rie raus­ge­hau­en ha­ben. Und war­um auch nicht, in der ak­tu­el­len In­die-Land­schaft ist noch ei­ne men­ge Platz für ge­konn­ten Power­Pop die­ser Mach­art und die Tref­fer­quo­te ist hier hö­her als auf vie­len Plat­ten ih­rer Vor­bil­der.

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