Little Ugly Girls - Little Ugly Girls

Little Ugly Girls - Little Ugly Girls

Little Ugly Girls aus Hobart, Aus­tra­lien (Tas­ma­nien) bestehen bereits seit den ganz frü­hen Neun­zi­gern und haben lokal schon lange den Sta­tus einer Pun­k­le­gende, waren inter­na­tio­nal bis­lang aber gänz­lich unbe­kannt. Das sollte sich jetzt ändern, denn knapp drei Jahr­zehnte nach der Band­grün­dung kamen sie doch tat­säch­lich mal auf die Idee, ihr Debüt­al­bum auf­zu­neh­men. Was sich dar­auf fin­det ist der helle Wahn­sinn, eine musi­ka­lisch auf die Essenz her­un­ter­ge­kochte Mischung aus ebenso zeit­lo­sem wie auch explo­si­vem Post­core und Noise Rock.

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Nopes - Stapler

Nopes - Stapler

Nach­dem die Band aus Oak­land mit der Fun Limbo EP im letz­ten Jahr ihr bis­lang derbs­tes Arte­fakt abge­lie­fert hat, kommt jetzt ein zwei­tes Album hin­ter­her, das nicht nur alle Ten­den­zen des bis­he­ri­gen Out­puts ver­eint, son­dern auch das Klang­spek­trum noch deut­lich erwei­tert. Die Hüs­ker Dü-arti­gen Melo­dien der ers­ten EP sind wie­der ver­mehrt am Start, so wie auch der erbar­mungs­los sägende Weirdo Hard­core. Dar­über hin­aus bewe­gen sich die Songs dann noch zwi­schen Momen­ten von ener­gi­schem Gara­ge­punk, beherzt zubei­ßen­dem Sludge-/Noise Rock und einem Anflug von ver­que­rem Post Punk. Ein unvor­her­seh­ba­res rundum-sorg­los-Paket also, bei dem sie sich keine nen­nens­wer­ten Fehl­tritte leis­ten.

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Waste Man - A New Type Of Worry

Waste Man - A New Type Of Worry

Wow. Das ist ja mal eine Platte die ich nicht so rich­tig ein­ord­nen kann. Glei­cher­ma­ßen ange­piss­tes wie auch unbe­re­chen­ba­res Zeug irgendwo zwi­schen Noise, Post Punk, Hard- und Post­core, das jeder­zeit ein paar Del­len und einen ordent­li­chen Dach­scha­den auf­weist, den­noch kei­nes­wegs sper­rig, son­dern aus­ge­spro­chen zugäng­lich rüber kommt. Mir fällt spon­tan kein auch nur halb­wegs tref­fen­der Ver­gleich ein und das ist an sich schon mal eine stolze Leis­tung.

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Lié - Hounds

Lié - Hounds

Irgend­wann mal als so was wie die etwas der­be­ren, kana­di­schen White Lung durch­ge­gan­gen, hat sich das Trio aus Van­cou­ver über zwei Alben zu einer ganz eige­nen audi­tiven Gewalt ent­wi­ckelt und gefällt mir inzwi­schen weit­aus bes­ser als was das offen­sicht­li­che Vor­bild zuletzt so ver­zapft hat. Mit ihrem drit­ten Album hat die Band kürz­lich ihr wohl wütends­tes Stück Lärm abge­lie­fert, das die bis­he­rige Rezep­tur eher gra­du­ell ver­fei­nert. Dafür geht ihr Sound im Umfeld von Post Punk, Noise und Post­core jetzt aber mit einer unge­ahnt kom­pro­miss­lo­sen Wucht und Ent­schlos­sen­heit in die Offen­sive, wel­che die bereits sehr unge­müt­li­chen Vor­gän­ger noch mal locker in den Schat­ten stellt.

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Small Gods - Last Wave

Small Gods - Last Wave

Klan­gen Small Gods aus Basing­s­toke, Eng­land auf ihrer ers­ten EP (damals nannte sich die Band noch LUAU) noch sehr nach Hot Snakes und Obits, stram­peln sie sich auf dem Nach­fol­ger weit­ge­hend frei von die­sem Ver­gleich. Mir gefällt das ganze sehr gut mit einem deut­lich viel­sei­ti­ge­ren und melo­di­sche­ren Ansatz, den das Song­ma­te­rial pro­blem­los zu tra­gen ver­mag. Das bekommt hier mal eine aus­ge­prägte Noi­se­rock-Kante ver­passt, ten­diert an ande­rer Stelle mal etwas in rich­tung 90er Dischord Sound und sogar für Surf-Ein­flüsse ist da Platz. Da wird ein uner­war­te­tes Maß an krea­ti­ver Ener­gie frei­ge­setzt, das sehr gespannt auf das wei­tere Schaf­fen der Band macht.

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Xurs - Cheap Future

Xurs - Cheap Future

Kraft­voll vor­wärts schrei­ten­der und uner­war­tet melo­di­scher Post­core  aus Seat­tle, der glei­cher­ma­ßen im Mid- und Uptempo, nicht zuletzt auf­grund von durch­weg hoch­wer­ti­gen Song­fun­da­men­ten, zu über­zeu­gen weiß. Du Beginn fühlte ich mich etwas an den fuz­zi­gen Post Punk von Plax oder The Cow­boy erin­nert, auf Alb­um­länge aber eher an den ein­gän­gi­gen Post­core von Meat Wave, Bloody Gears oder Bench Press. Klasse Debüt!

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Cutty's Gym - Zante

Cutty's Gym - Zante

Angry Bri­tain maldet sich mal wie­der laut­stark zu Wort in Form die­ser aus­ge­zeich­ne­ten Debüt-EP von Cutty's Gym aus Glas­gow. Ent­schlos­sen knüp­peln­des Post­core- und Noise Rock-Gedöns, das sich mit ande­ren bri­ti­schen Bands wie Idles, USA Nails und den lei­der schon auf­ge­lös­ten Death Pedals in bes­ter Gesell­schaft befin­det.

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Shepparton Airplane - Almurta

Shepparton Airplane - Almurta

Bei die­ser Band aus Mel­bourne mischen unter ande­rem Leute von The Peep Temple mit. Ihr zwei­tes Album beginnt in etwa so als träfe ein Bob Mould-Gitar­ren­föhn (aber mehr Sugar als Dü) auf aktu­elle Bands der Indie­rock-meets-Post­punk Schule á la Goto­beds oder Par­do­ner. Im wei­te­ren Ver­lauf kann man z.B. in Not So Sweet leichte Anklänge an Mud­ho­ney aus­ma­chen, spä­tere Sci­en­tists oder die aktu­el­le­ren Roa­min' Catho­lics. Win­dows­ill hat ein biss­chen was von Rape­man und ins­ge­sammt kann man Par­al­le­len zu Ver­tre­tern der aktu­el­len aus­tra­li­schen Post­core-Genera­tion wie etwa Bat­piss oder Bench Press sehen. Ein ganz schö­ner Gemischt­wa­ren­la­den also, aber einer von der guten Sorte. Durch­weg hoch­wer­ti­ger Stoff.



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The Proletariat - The Murder Of Alton Sterling

The Proletariat - The Murder Of Alton Sterling

Huch, die Bostoner Hard­core-Legende ist auf ein­mal wie­der am Start? Nach über drei­ßig Jah­ren?! Die zwei neuen Songs der Band hauen jeden­falls auf die Scheiße als wäre kein Tag ver­gan­gen und wir­ken alles andere als über­flüs­sig.

Mack Enemy - Promo

Mack Enemy - Promo

Ein kur­zer, dafür umso wuch­ti­ger Angriff auf's Trom­mel­fell ist die erste Ton­kon­serve von Mack Enemy aus Phil­adel­phia, zusam­men­ge­setzt aus Post­core, old­schoo­li­gem Hard­core- und Gara­ge­punk.