Ztuped - Demo

Wun­der­bar per­vers dre­cki­ges Zeug aus Wa­shing­ton, DC, das in ei­nem Spek­trum zwi­schen Hard-, Post, Ga­ra­ge- und Weird­core ganz un­ge­niert ei­gen­wil­lig rum­kra­wallt - ei­ne or­dent­li­che Do­sis an ka­put­tem, KBD-mä­ßi­gem Punk und ein ge­le­gent­li­cher Syn­th­ein­satz tra­gen eben­falls sehr zum Ge­nuss bei.

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Foster Care - El Abuso

Hui, auch schon 'ne Wei­le her, seit die New Yor­ker et­was von sich hö­ren lie­ßen. Ih­re neue Plat­te auf To­tal Punk fährt je­den­falls ge­nau die zu er­war­ten­de Ga­ra­ge­punk-Ur­ge­walt mit deut­li­chem Hard­core-Ein­schlag und klei­nen Noi­se-Par­ti­keln auf. Läuft rund wie eh und je.

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Das Drip - Das Drip

Das Drip kom­men aus Ral­eigh, North Ca­ro­li­na, ha­ben un­ter an­de­rem per­so­nel­le Ver­stri­ckun­gen mit Wha­te­ver Brains und ISS im Spiel - im Ver­gleich da­zu aber ei­nen weit­aus ra­di­ka­le­ren Sound. Sau­mä­ßig Gas ge­ben­der Hard- und Post­core mit an­flü­gen von Noi­se und Ga­ra­ge ist hier näm­lich am Start, des­sen Pfa­de kaum ver­schlun­ge­ner und ex­zen­tri­scher sein könn­ten; der es sich schein­bar zur Auf­ga­be ge­macht hat, je­de Gen­re­kon­ven­ti­on und -gren­ze zu bre­chen und/​oder über­schrei­ten. Das ers­te De­mo der Band hat­te ich sei­ner­zeit noch ver­schla­fen; was sie dann aber auf der (sau­mä­ßig emp­feh­lens­wer­ten!!!) Ama­ri­can Idylls Com­pi­la­ti­on fa­bri­zier­ten mach­te schon mäch­tig Bock auf mehr da­von. Und mehr da­von kur­beln sie jetzt in ei­ner Spiel­zeit run­ter, für die zwölf Zoll brei­tes PVC schon stark über­qua­li­fi­ziert er­scheint, oh­ne dass ih­re Songs da­bei über­la­den klin­gen. Die­se Da­men und Her­ren ha­ben de­fi­ni­tiv ei­nen Plan.

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The Dorks - The Dorks II

Das ak­tu­el­le Tape der Dorks aus Mel­bourne be­grüßt ei­nen in den ers­ten Tak­ten mit ei­nem Sound als wä­ren Motör­head auf 'nem Surf­trip hän­gen ge­blie­ben. Nach­fol­gend pe­gelt sich sich das gan­ze in ei­nem Spek­trum zwi­schen Ga­ra­ge Punk, et­was an­ge­schräg­tem al­ten Hard­core­zeugs á la Noxious Fu­m­es, ge­misch­tem Krem­pel der KBD-Va­rie­tät und ei­nem sat­ten Stoo­ges-Nach­bren­ner ein. Auch jün­ge­re Bands wie Temp­le Dogs, Ce­ment Shoes, Rin­se oder Fried Egg ste­hen dem si­cher nicht all­zu fern.

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Hologram - Build Yourself Up So Many Times Only To Be Brought Down Again And Again

Kabumm! Quer­ge­dach­ter Hard-/Noi­se­core aus Wa­shing­ton. Riecht nach nas­sem Hund. Scheißt auf Gen­re­kon­ven­tio­nen. Ist schon wie­der vor­bei be­vor man über­haupt re­gis­triert, was ei­nen da ge­ra­de über­rollt hat. Was geht die­ses Jahr denn bloß mit Hard­core ab? Ich bin schon wie­der aus­ge­spro­chen ent­zückt.

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Whmis - Demo #2

War das ers­te De­mo der Band aus Ha­li­fax, Ka­na­da noch ein Lo­Fi-Un­ge­tüm am obe­ren En­de der Kratz­bürs­tig­keits-Ska­la, kommt der Nach­fol­ger mit ei­nem ge­ring­fü­gig leich­ter zu kon­su­mie­ren­den Klang­bild da­her. Auch oh­ne die Ex­tra­schip­pe Dreck weiß die­ser Sound aus Ga­ra­ge Punk mit klei­nen Schlen­kern in Rich­tung Hard­core- und Cow­punk, Power­pop und so­gar mal ei­ne klei­ne Spur von Me­tal zu ge­fal­len.

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Hwanza - Demo

Da braut sich ja schein­bar was zu­sam­men in Süd­ko­rea. Nach­dem mich vor kur­zem be­reits die Mar­tyrs aus Seo­ul mit ei­nem tol­len De­mo an­ge­fixt hat­ten, zün­den de­ren Stadt­nach­barn Hwan­za gleich die nächs­te wuch­ti­ge und un­ge­wa­sche­ne Hard­core-Ra­ke­te mit deut­li­chem Ga­ra­gen­zu­satz - nicht ganz un­ähn­lich zu Glue oder Fried Egg.

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Blazar - Reach Out

Es ist ge­ra­de mal ein Jahr­zehnt her, da hat­te ich Hard­core­punk ei­gent­lich längst ab­ge­schrie­ben und woll­te mit nix mehr mit ir­gend­was zu schaf­fen ha­ben, was da jen­seits der frü­hen Jah­re pas­siert ist. Des­halb fin­de ich es so be­mer­kens­wert, was für ei­ne der­be Re­ha­bi­li­ta­ti­on ge­wis­se Tei­le des Gen­re­kom­ple­xes zu­min­dest in mei­nem Emp­fin­den ge­leis­tet ha­ben. Viel­leicht liegt es aber auch nur an mir und ich wuss­te ein­fach nicht bes­ser, wo vor den 2010ern der we­ni­ger mie­fi­ge Wind weh­te. Nun ja, je­den­falls bro­delt das Zeug ja schon ein paar Jah­re äu­ßerst Po­si­tiv vor sich hin, aber 2019 kann ich wohl end­gül­tig im Ka­len­der mar­kie­ren als das Jahr, in dem Hard­core wie­der rich­tig Spaß macht. Er­zählt aber ge­wis­sen Tei­len der Sze­ne nichts da­von. Sonst kom­men die… ihr wisst schon, die­se schlecht aus­ge­las­te­ten Türsteher/​Polizisten/​Spaßbremsen und wol­len wie­der ih­re un­ent­spann­ten Aus­drucks­tän­ze, Rhyth­mi­sche Sport­gym­nas­tik und Balz­ri­tua­le In­sze­nie­ren. Dann brau­chen wir als nächs­tes ei­ne neue Emo­wel­le, um die wie­der los zu wer­den. Be­vor das pas­siert, wür­de ich ger­ne noch et­was Spaß an der Mu­sik ha­ben. Ob­wohl das Emo­dings na­tür­lich auch mal ein über­fäl­li­ger Kan­di­dat wä­re, den Ge­stank der letz­ten zwei­ein­halb Jahr­zehn­te ab­zu­schüt­teln. Oh, und es ging hier ei­gent­lich ja um ei­ne EP von Bla­zar. Die ist ziem­lich gut, tut sie euch rein. Hat in der ak­tu­el­len Land­schaft et­was von Bootlicker und Ha­te Preachers.

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Rinse - Extended Play

Schö­ner Lärm aus Los An­ge­les, der zur ei­nen Hälf­te aus - sehr na­he­lie­gend - nach al­ter ka­li­for­ni­scher Schu­le klin­gen­dem Punk- und Hard­core­ge­döns, zur an­de­ren aus eher kon­tem­po­rär an­mu­ten­dem Ga­ra­ge Punk be­steht. Da­mit be­we­gen sich Rin­se un­ter an­de­rem in der Nä­he von Bands wie Fried Egg, Lum­py & The Dum­pers, Mys­tic Ina­ne oder Bed­wet­ters An­ony­mous.

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Fuckin' Lovers - City Hippies

Ein ein­zi­ges Fest in ei­ner knie­tie­fen Pfüt­ze aus Dis­tor­ti­on ist das zwei­te Tape von Fuck­in' Lo­vers aus Phil­adel­phia. Ir­gend­wo zwi­schen Is­län­di­scher Noi­se­core-Schu­le (Roht, Dauðy­flin), di­ver­sen ame­ri­ka­ni­schen Un­fäl­len (Soupcans, Vul­tu­re Shit, Gum­ming) und ein we­nig ber­li­ner Wahn­sinn (Stink­ho­le), wer­den hier nur die bes­ten Roh­stof­fe ver­ar­bei­tet.

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