Speed Plans - More Hardcore

Okay, das hier ist mal ein­fach zu um­schrei­ben. Wer­fe zu glei­chen Tei­len MC5 und Bad Brains in den Mi­xer und das Er­geb­nis klingt dann un­ge­fähr so wie der Krem­pel von die­ser Band aus Pitts­burgh, Penn­syl­va­nia. So ein­fach und so ver­dammt gut.

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Goon - Natural Evil

Ei­ne er­freu­li­che At­ta­cke aus Noi­se-ge­tränk­tem Hard-/Post­core von ei­ner Band aus Den­ver, Co­lo­ra­do. Hat was von ei­nem Mix aus Lum­py & The Dum­pers, An­xie­ty, Cü­lo oder de­ren qua­si-Nach­fol­ge­band Ta­ran­tü­la.

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Alien Nosejob - HC45

Ali­en No­se­job schei­nen die Band von Aus­mu­te­ants-Front­mann Ja­ke Ro­bert­son zu wer­den, in der er im­mer ge­nau das macht, wor­auf er ge­ra­de Bock hat. An­ge­fan­gen hat die Sa­che als ein recht ex­ak­ter Klon sei­ner an­de­ren Band, in der Zwi­schen­zeit ha­ben wir dann un­ter an­de­rem trau­ri­gen Power­pop zu hö­ren be­kom­men und muss­ten ei­ne Ma­xi Sin­gle mit ul­tra-kä­si­gem Syn­th­pop durch­lei­den. Dies­mal ma­chen sie es mir da­ge­gen ziem­lich leicht: Es ist Hard­core. Es dreht sich 45 mal pro Mi­nu­te. Es ist sehr gut.

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Acrylics - Sinking In

Nach ei­ni­gen saustar­ken EPs ha­ben Acry­lics aus San­ta Ro­sa, Ka­li­for­ni­en sich zwei Jah­re Zeit ge­nom­men für ih­ren ers­ten Lang­spie­ler, der sich - kein biss­chen über­ra­schend - auch gleich als ihr viel­sei­tigs­ter und reifs­ter Bro­cken Lärm her­aus­stellt. Ihr am­bi­tio­nier­ter, aber durch­weg stim­mi­ger Stil­mix be­wegt sich in ei­nem per­fek­ten Drei­eck zwi­schen düs­te­rem Post Punk á la Cri­mi­nal Code, dem der­ben Hard­core­punk von Bands wie Cü­lo, Ha­te Preachers oder Im­pul­so und dem smar­tem Post­core von Ivy oder Bad Bree­ding.

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Lux - New Day

Lux aus Bar­ce­lo­na kön­nen be­reits ein De­mo und ei­nen viel­ver­spre­chen­den Lang­spie­ler vor­wei­sen, aber auf ih­rer ak­tu­el­len EP kommt ihr Sound mal so rich­tig in die Gän­ge. Da tref­fen ei­ni­ge der ex­zen­tri­sche­ren Strö­mun­gen des 80er Post- und Hard­core­punk wie et­wa Man Si­zed Ac­tion und The Pro­le­ta­ri­at auf mar­kan­te Go­th/­De­ath­punk-Bass­li­nes, aber auch an ak­tu­el­le­re Bands wie Street Ea­ter oder das Cow­punk­wun­der Mur­de­rer darf man sich er­in­nert füh­len.

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Spräckta - Demo

Aus To­ron­to und Van­cou­ver kommt so ein wei­te­res ab­ge­fuz­z­tes und ex­plo­si­ves Ga­ra­ge-/Hard­core-Zwi­schen­dings zu uns, un­ter an­de­rem mit per­so­nel­len Ver­stri­ckun­gen zu den Da­ma­gers. Kann in un­ter­schied­li­chen Au­gen­bli­cken mal an Ver­ti­go, Fried Egg, Ka­lei­do­scope oder Cü­lo er­in­nern.

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Apex - Demo #1

Kurz­wei­li­ges Hy­brid­ge­pol­ter aus To­ron­to. Teil Ga­ra­ge-/Fuzz Punk, Teil Hard-/Weird-/Noi­se­core, Teil un­gew­sche­nes KBD-Ge­döns. In et­wa wie ein Mix aus Lum­py & The Dum­pers und Mur­de­rer, kom­plet­tiert durch 'ne Spur von Flip­per, No Trend.

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Fried e/​M - Tour Tape

Ei­ne Band ir­gend­wo aus Mis­sou­ri kommt hier mit wun­der­bar dre­cki­gem Lärm um die Ecke, ir­gend­wo zwi­schen den Eck­pfei­lern Hard­core-, Ga­ra­ge- und KBD-Punk. Mich er­in­nert es ganz be­son­ders an Noxious Fu­m­es, aber auch ak­tu­el­le Lär­mer­zeu­ger á la Laun­cher kann man als gro­ben Ver­gleich her­an zie­hen.

Wet Specimens - Haunted Flesh

Die be­reits drit­te EP die­ser Band aus Al­ba­ny, New York lie­fert ei­ne hoch­kon­zen­trier­te La­dung aus Hard­core­punk in hals­bre­che­ri­schem Tem­po und mit leich­ten Spu­ren von Post-/Dark Punk, wie man es in jun­ger Ver­gan­gen­heit so ähn­lich et­wa von Acry­lics, Po­li­cy, An­xie­ty oder Im­pul­so zu hö­ren be­kam.

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Warp - Traffic Control

Warp kom­men aus San Fran­cis­co und zäh­len un­ter an­de­rem Mit­glie­der von Fle­sh World und Blank Squa­re zur Be­set­zung. Ihr Lang­spiel­de­büt tritt schon mal sehr über­zeu­gend Är­sche und kommt in ei­nem wun­der­voll ver­schro­be­nen Sound ir­gend­wo zwi­schen Fuzz- und Ga­ra­ge Punk, Hard- und Post­core, un­ge­schlif­fen und ein­falls­reich. Das hat ein biss­chen was von Vexx oder Dots so­wie ver­ein­zelt auch ei­nen lei­sen Hauch von Pi­xies der Sur­fa Ro­sa-Ära.

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