Acrylics - Sinking In

Nach ei­ni­gen saustar­ken EPs ha­ben Acry­lics aus San­ta Ro­sa, Ka­li­for­ni­en sich zwei Jah­re Zeit ge­nom­men für ih­ren ers­ten Lang­spie­ler, der sich - kein biss­chen über­ra­schend - auch gleich als ihr viel­sei­tigs­ter und reifs­ter Bro­cken Lärm her­aus­stellt. Ihr am­bi­tio­nier­ter, aber durch­weg stim­mi­ger Stil­mix be­wegt sich in ei­nem per­fek­ten Drei­eck zwi­schen düs­te­rem Post Punk á la Cri­mi­nal Code, dem der­ben Hard­core­punk von Bands wie Cü­lo, Ha­te Preachers oder Im­pul­so und dem smar­tem Post­core von Ivy oder Bad Bree­ding.

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Lux - New Day

Lux aus Bar­ce­lo­na kön­nen be­reits ein De­mo und ei­nen viel­ver­spre­chen­den Lang­spie­ler vor­wei­sen, aber auf ih­rer ak­tu­el­len EP kommt ihr Sound mal so rich­tig in die Gän­ge. Da tref­fen ei­ni­ge der ex­zen­tri­sche­ren Strö­mun­gen des 80er Post- und Hard­core­punk wie et­wa Man Si­zed Ac­tion und The Pro­le­ta­ri­at auf mar­kan­te Go­th/­De­ath­punk-Bass­li­nes, aber auch an ak­tu­el­le­re Bands wie Street Ea­ter oder das Cow­punk­wun­der Mur­de­rer darf man sich er­in­nert füh­len.

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Spräckta - Demo

Aus To­ron­to und Van­cou­ver kommt so ein wei­te­res ab­ge­fuz­z­tes und ex­plo­si­ves Ga­ra­ge-/Hard­core-Zwi­schen­dings zu uns, un­ter an­de­rem mit per­so­nel­len Ver­stri­ckun­gen zu den Da­ma­gers. Kann in un­ter­schied­li­chen Au­gen­bli­cken mal an Ver­ti­go, Fried Egg, Ka­lei­do­scope oder Cü­lo er­in­nern.

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Apex - Demo #1

Kurz­wei­li­ges Hy­brid­ge­pol­ter aus To­ron­to. Teil Ga­ra­ge-/Fuzz Punk, Teil Hard-/Weird-/Noi­se­core, Teil un­gew­sche­nes KBD-Ge­döns. In et­wa wie ein Mix aus Lum­py & The Dum­pers und Mur­de­rer, kom­plet­tiert durch 'ne Spur von Flip­per, No Trend.

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Fried e/​M - Tour Tape

Ei­ne Band ir­gend­wo aus Mis­sou­ri kommt hier mit wun­der­bar dre­cki­gem Lärm um die Ecke, ir­gend­wo zwi­schen den Eck­pfei­lern Hard­core-, Ga­ra­ge- und KBD-Punk. Mich er­in­nert es ganz be­son­ders an Noxious Fu­m­es, aber auch ak­tu­el­le Lär­mer­zeu­ger á la Laun­cher kann man als gro­ben Ver­gleich her­an zie­hen.

Wet Specimens - Haunted Flesh

Die be­reits drit­te EP die­ser Band aus Al­ba­ny, New York lie­fert ei­ne hoch­kon­zen­trier­te La­dung aus Hard­core­punk in hals­bre­che­ri­schem Tem­po und mit leich­ten Spu­ren von Post-/Dark Punk, wie man es in jun­ger Ver­gan­gen­heit so ähn­lich et­wa von Acry­lics, Po­li­cy, An­xie­ty oder Im­pul­so zu hö­ren be­kam.

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Warp - Traffic Control

Warp kom­men aus San Fran­cis­co und zäh­len un­ter an­de­rem Mit­glie­der von Fle­sh World und Blank Squa­re zur Be­set­zung. Ihr Lang­spiel­de­büt tritt schon mal sehr über­zeu­gend Är­sche und kommt in ei­nem wun­der­voll ver­schro­be­nen Sound ir­gend­wo zwi­schen Fuzz- und Ga­ra­ge Punk, Hard- und Post­core, un­ge­schlif­fen und ein­falls­reich. Das hat ein biss­chen was von Vexx oder Dots so­wie ver­ein­zelt auch ei­nen lei­sen Hauch von Pi­xies der Sur­fa Ro­sa-Ära.

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2 Stroke - Crisis, Crisis

Auch EP Num­mer zwei der Band aus Mel­bourne ist wie­der ein wahn­sin­nig gei­les Feu­er­werk zwi­schen den Stüh­len von Fuzz- und Ga­ra­ge Punk, Hard- und Post­core ge­wor­den. Ori­en­tie­rungs­hil­fen wä­ren da un­ter an­de­rem Cu­tie, An­xie­ty, Ka­lei­do­scope, Ar­se, Bad Bree­ding, Acry­lics… sucht euch was aus!

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Electric Chair - Performative Justice

Die Band aus Olym­pia, Wa­shing­ton mach­te ja schon mit ih­rer ers­ten EP im ver­gan­ge­nen Win­ter ganz aus­ge­zeich­ne­ten Wind. Was ich da noch nicht wuss­te ist, dass es sich zur Hälf­te um Mit­glie­der der hier auch schon mehr­fach ver­tre­te­nen Be­ta Boys han­delt. Kein wun­der al­so, dass un­ter der Scha­le aus eben­so old­schoo­li­gem wie auch un­kon­ven­tio­nel­lem, ein­falls­rei­chem Hard­core auch je­de Men­ge Ga­ra­gen­sub­stanz zur Grif­fig­keit ih­res Sounds bei­trägt.

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Arse - Safe Word

War ja klar, dass die Band aus Syd­ney er­neut an der ers­ten The­ke auf­schlägt. Wie zu er­war­ten sind auch die vier neu­en Songs ein Feu­er­werk der ka­na­li­sier­ten Wut und des Un­be­ha­gens - un­ter ro­her Kraft­an­wen­dung auf so en­gen Raum kom­pri­miert, dass ei­ne gleich­wer­tig hef­ti­ge Ent­la­dung schon vor­pro­gram­miert ist. Der auf der De­büt-EP teil­wei­se er­ziel­te Ge­schwin­dig­keits­rausch wird hier et­was zu­rück­ge­fah­ren, was dem all­ge­mei­nen En­er­gie­le­vel aber nicht son­der­lich scha­det - sebst oder ge­ra­de wenn sie wie in Ill Na­tu­re mit an­ge­zo­ge­ner Hand­brem­se ei­ne an al­te Am­phet­ami­ne Rep­ti­le-Schu­le er­in­nern­de Hy­drau­lik­pres­se zum bes­ten ge­ben.

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