Snooper – Relay

Verspannungskassette #82 (C-60)

Tracklist

Torx Lasso
Captain Pigeon Rogue Wave
Hyperdog Likes
Slugs Triplette
The Caries Company Pastel De Arandanos
Bugswallow All Critters
Prison Affair Celebrate Your Death
Pisse Zwangsneurose
Power Pants Unscanable
Reckless Randy Too Many Babies
Gull House The Boardwalk
Pressure Pin Who’s Scared Now?
Peter And The Skeeters Not My Problem
Violent Impulse Here To Stay
Achterlicht Lucid

Joe & The Shitboys Please Seek Help
Frvits Eat Fruits Piss Rocks
The Protos Bleed Till The Day I Die
Texture Freq So What? It’s The Future
Big Bopper Ochlophobia
Fentanyl Ever Ending
Double Over Boring Death
Häpeä Myrkky
Fervor Mortal Frustración
Black Button Living Velvet
Das Nest Second Tier
Beef Secondhand Toe Jam
Yuvees Running
The Carp Oh No

Tracklist

Purp Mind Stage
Soup Activists Lugubrious Moat
Roswit King’s Song
Class Be-Bop with the Rats
The Shield Green Man
A Place To Bury Strangers Disgust
Cosey Mueller Trotzstadt
Tube Alloys Evil Angels
Crime Waves Creeps

Medium Total Control
Vypers Sweet Change
Hedge Boulder Toss
Cold Summer Keiner ist mehr da
Weak Signal Disappearing
Death By Unga Bunga & Mike Krol Therapy
Alien Nosejob Trapped in Time
Thine Retail Simps Barstool Blooze
Celebrity Sighting Hourglass

Pressure Pin – Polyurethane

Wenn du dachtest, die 2022er EP dieser Band aus Montreal wäre schon reichlich schräg und total Banane gewesen, sagen Pressure Pin so: „Hold my Beer“, denn das war alles noch gar nichts! Die zweite EP legt die Messlatte noch mal deutlich höher sowohl bezüglich aufwendiger Songkonstrukte als auch was freidrehendes Chaos und ungezügelte Kreativität angeht in einer Gesamtästhetik, die irgendwo im Nebel von Garage-, Synth-, Art und Eggpunk herumgurkt mit einem deutlichen Devocore-Einschlag, und es gleichsam voll darauf anlegt, alle Grenzen und Konventionen besagter Genres zu sprengen. Das ist genau jener eklektizistische „anything goes“-Ansatz der mich insbesondere an jüngere Werke von Trashdog und Checkpoint erinnert, aber wenn man das ganze mal auf seine grundlegenden Bauteile herunterbricht, kann man auch Parallelen zu zu den ’90er Midi Pop-Exkursionen von Metdog erkennen, den Devo-ismen von Isotope Soap, der quirligen Freude von Snooper und den Garage-/Art Punk-Ohrwürmfabriken namens Smirk und Cherry Cheeks. Die Typen verbauen mehr Ideen und Inspiration in einen einzigen Song als viele andere Garagenbands für ein ganzes Album übrig haben.

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Munchkin Head – One Way Ticket To Pound Town

Eine weitere saustarke EP dieser komplett entgleisten Hair Punk / Egg Metal Combo aus Los Angeles, die hier weiter ihren Status zementiert als die übel hirngefickten bösen Cousins der Elektropunk-Bollwerke ISS und Heavy Metal, wenn sie ein weiteres mal ein von Grund auf absurdes musikalisches Konzept auf lyrische Ergüsse prallen lassen, die irgendwo im Spektrum von „Der Zensor war pinkeln“ bis „Hat er das jetzt wirklich gesagt?“ rangieren. Nach wie vor eine Explosion des dementen Chaos‘ und ein absurder, surrealer Spaß.

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Jealous Yellow – Purple Crayon

Jealous Yellow erscheint am 18. Oktober auf Erste Theke Tonträger.

1-800-Mikey – Rental Girlfriend

Digital Pet erscheint am 18. Oktober auf Erste Theke Tonträger.