Horror-/Dungeon-affiner Garage Punk aus Houston. Ausgebombt, moderig riechend und ausgesprochen grob, erinnert mich dieser Scheiß an so Größen wie frühe Strange Attractor, Neo Neos, Lumpy & The Dumpers, Stinkhole und Research Reactor Corp. Alles davon klingt wie Musik in meine Ohren, auf jeden Fall mehr als was du vermutlich gerade hörst.
Ooohkay... ein kleiner Rant und eine Ankündigung. Weil der Tod der alten sozialen Medien sich schleppender vollzieht als erwartet und das ActivityPub-basierte Fediverse (Mastodon, Akkoma, etc...) vielen zu kompliziert (ist es eigentlich nicht!), zu anti-viral (das ist eine gute Sache!) ist oder was Leuten sonst noch so für neue Ausflüchte einfallen, teste ich widerwillig mal die Wasser bei Bluesky, auch wenn ich zahlreiche Bedenken bezüglich dieses Unternehmens habe. Hier ist eine kurze Zusammenfassung davon:
Diese schon recht lange bestehende, aber ausgesprochen langsam agierende Band aus dem niederländischen Breda habe ich bisher weitgehend (zu unrecht) ignoriert aber umso kraftvoller katapultieren sie sich dafür jetzt auf meinen Radar mit ihrer dritten und fraglos stärksten LP, auf der sie ausgesprochen potente Songwriting-Qualitäten in eine sehr wandlungsfähige Klangästhetik verfrachten, die irgendwo zwischen oldschooligem, manchmal psychedelischem Garage- und Fuzz Punk, sägendem Noise- und Power Pop sowie auch einigen pulsierenden Elektropunk-Ausbrüchen alterniert. Zugegeben, zwei mal feuern sie für meinen Geschmack daneben wenn sie sich etwas zu weit in überzuckertes oh-so-fucking-twee ASMR-Territorium begeben aber hey, zehn von zwölf ist doch mal eine durchaus respektable Trefferquote und in den besten Momenten klingt das für mich nach einer sehr garagigen Version der frühen Fastbacks.