Embargo – Demo

Diese Leipziger Band präsentiert eine verdächtige Mixtur aus geringfügig garagigem Post Punk, der angenehm vertraut klingen wird für aufmerksame Beobachter der hiesigen Szene aber gleichzeitig doch auf einem Level ein paar Stockwerke über dem durchschnittlichen deutschsprachigen Punk-Artefakt agiert. Die EP fängt bereits stark an mit den leichten Death Rock-Vibes von A-B-C Alarm und wird daraufhin nur noch viel besser, wobei Songs wie Trikont und Un Día En Grimma ein paar Echos von anderen lokalen Garage-Acts wie Lassie, Ambulanz und Exwhite transportieren und in anderen Momenten die DIY Post Punk-Vibes von Onyon oder auch von berliner Bands wie Pretty Hurts, Pigeon, Aus, Benzin reflektieren und nicht zuletzt mag man auch die ebenfalls teilweise in Leipzig beheimateten Laff Box zu der Liste geistesverwandter Bands hinzufügen.

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Thee Mutilators – I Have Seen The Horror Of The Future

Diese Band von der britischen Kanalinsel Jersey betritt die Bühne mit einer bereits voll ausgeformten Klangästhetik, die durchweg düstere Inhalte der Lyrics einem komplett gegensätzlichen Klangbild mit eher quirligen, egg-mäßigen Qualitäten gegenüberstellt und unter anderem vieles gemeinsam hat mit so Zeug wie frühen Powerplant, Tommy Cossack & The Degenerators, S.B.F., Wristwatch, Chtr oder Beer.

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Intermission – Power Corrupts

Auf dieser verdammt brillianten Debüt-EP betätigt sich die Band aus San Diego an einer relative oldschool klingenden Herangehensweise an groben und düsteren Post Punk mit einem Hauch von Oi!, der zwar nichts neues versucht aber dafür alles richtig macht und mit Sicherheit auf Gegenliebe stoßen wird etwa bei Bewunderern von Bands wie Impotentie, Pyrex, Rank/Xerox und Institute, dabei aber mit einem ungewohnten Gespür für Melodie heraussticht, kleinen Lichtblitzen innerhalb einer relativ eingelatschten Genre-Ästhetik die mich ein wenig an frühe Iceage oder jüngere Werke etwa von Corker und NRG erinnert.

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Kudzu – Glassed

Der Scheiß ist aber mal so richtig meine Baustelle! Die Debüt-EP dieser Band aus Providence, Rhode Island hat einfach so viel Klasse, verpackt in eine voll ausgeformte Postcore-Ästhetik die man irgendwo verorten könnte zwischen oldschooligem Zeug á la Drive Like Jehu, Rites Of Spring, Dag Nasty und jüngeren Genre-Phänomenen wie Waste Man, Bloody Gears, Glittering Insects (f.k.a. Uniform) und Dollhouse, verfeinert mit einer leisen Ahnung von ’90er Emocore und basierend auf unerwartet melodischen Songfundamenten als bombenfeste Verankerung für die ihre ausgefuchste Klangarchitektur.

Silicon – Evil. Eye. Mind. Power.

Exquisite neue Qualitätsware der leicht abgespaceten Sorte gibt’s auf der ersten EP dieser Band aus Singapur, deren Acid-getränkter Nebel aus Garage-, Post- und Synth Punk sich ein bisschen so anfühlt wie eine stärker angepisste Variante von so Bands wie Useless Eaters, Ex-Cult, Pow!, oder Mononegatives, abgerundet mit einer ausgesprochen räudigen Energie in einer Performance, die mich etwa an frühe Strange Attractor erinnert.

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Batpiss – Time

There’s A Place In My Mind Where We All Burn Alive erscheint am 18. April auf Poison City Records.

Jenerator Jenkins – Explosions In The Distance

Whirly Pop in the Burning Abyss erscheint am 21. Februar auf Already Dead Tapes And Records.

Punter – It Ain’t Pretty

Australienation erscheint am 28. Februar auf Drunken Sailor Records.

Th Da Freak – I’m Still

Negative Freaks erscheint am 21. März auf Howlin‘ Banana Records.

96 Cougar – King Shit Of Fuck Mountain

Forklift Rodeo erscheint am 7. März auf Already Dead Tapes And Records.