Psychic Fair - Bees on Ice
Ziem­lich unbe­merkt haben Psychic Fair aus dem kana­di­schen Hali­fax bereits im Januar die­ses tolle Debüt ver­öf­fent­licht. Das beginnt mit eher hym­ni­schem Indie­rock, bei dem ich mich ein wenig an die Aus­tra­lier Blank Realm oder Bed Wet­tin' Bad Boys erin­nert fühle. Wenn sie dann im Mit­tel­teil das Tempo etwas dros­seln, kommt ihre psy­che­de­li­sche Seite ans Tages­licht. Über­haupt ver­pa­cken sie in den kom­pak­ten drei­ßig Minu­ten eine erstaun­li­che Band­breite an Ein­flüs­sen, klin­gen dabei aber durch­weg eigen­stän­dig. Nicht zuletzt durch eine schwer auf den Punkt zu brin­gende, irgend­wie beklem­mend wir­kende Selt­sam­keit, die sich wie ein roter Faden durch die Songs und Arran­ge­ments zieht.

Thank you, Weird Canada!


Ähnlicher Lärm:
Radar Eyes - Radi­ant Remains Über vier Jahre sind ver­gan­gen seit dem Debüt­al­bum von Radar Eyes aus Chi­cago. Das war­ten zahlte sich aus, der neue Lang­spie­ler begeis­tert mit melo­disch-melan­cho­li­schem, star­kem Song­ma­te­rial. Das gehört mit zum bes­ten, was wir die­ses Jahr an Song­ori­en­tier­tem Post­punk zu hören bekom­men wer­den. …
City Yelps - The City Yelps Half Hour Etwas gewöh­nungs­be­dürf­ti­ger Indie­rock mit post­pun­ki­gem Unter­ton aus Leeds. Repe­ti­ti­ves Geschram­mel mit hohem Fuzz­fak­tor trifft auf rudi­men­täre Melo­dien. Als hätte man dis­so­nante Mit­tacht­zi­ger Sonic Youth-Gitar­ren mit den abs­trak­ten Song­kon­struk­ten von The Fall aus der glei­chen Ära und etwas C86-…
Typewri­ter. - Nobody Clears Out a Room like Diese Band aus Syra­cuse, New York ver­ur­sachte beim ers­ten Hören mas­si­ves Stirn­run­zeln mei­ner­seits. Ich bin ein gro­ßer Freund von Genre-Schub­la­den. Gerade eben, weil kaum eine hörens­werte Band sich wirk­lich in eine sol­che rein­zwän­gen lässt, die­nen sie mir als Hilfe, das gehörte auf einer art musika…