Beach Slang - Who Would Ever Want Anything So Broken?
Nach all dem Knarz und Rotz und Krach, der die letz­ten Posts hier dom­nierte, hier mal ein klei­ner melo­di­scher Ruhe­pol. Die 45er der Band aus Phil­adel­phia beher­bergt vier ein­gän­gige Indiero­cker, die so auch vor 10-20 Jah­ren ent­stan­den sein könn­ten. Das begibt sich schon etwas in Emo-Gewäs­ser und erin­nert auch sehr an den Melo­di­schen Punk­rock der Mitt­neun­zi­ger, aber zum Glück wäh­len sie ihre Ein­flüsse mit Sorg­falt aus. Das wären z.b. Samiam, Lea­ther­face oder Super­chunk. Auch zu den Repla­ce­ments oder spä­ten Hüs­ker Dü könnte man Ver­glei­che zie­hen. Und gegen­wär­tig könnte das auch Freunde melo­di­schen Krachs á la Japan­dro­ids glück­lich machen.


Ähnlicher Lärm:
Tape/​​Off - Broad­cast Park Vier Jahre sind jetzt schon ver­gan­gen seit dem gran­dio­sen Debüt­al­bum von Tape/​Off aus Bris­bane. Der erste Song des nun erschie­ne­nen Nach­fol­gers scheint erst mal einen ganz schö­nen Stil­bruch anzu­deu­ten, kommt einem da doch tat­säch­lich Post­core ent­ge­gen, den man irgendwo zwi­schen Unwound und Slin…
The Nost­al­gics - Visi­ons Die Wör­ter "Dream-/In­die Pop" ver­kom­men ja lang­sam dank audi­tiver Über­sät­ti­gung zu einem ähn­lich ver­pön­ten Unwort wie es einer­seits mit "Emo" pas­siert ist. Wie es aber in letzt­ge­nann­ten Genre für jede… nee, sagen wie mal für alle zehn bis hun­dert unin­spi­rier­ten Tritt­brett­fah­rer-Ver­öf­fent­li­chunge…
Orange Glass - Prism /​​ Star­ving For Days Orange Glass aus dem kana­di­schen Hali­fax sind wohl schon seit den mitt­le­ren Neun­zi­gern aktiv, waren mir bis­her aber nie ein Begriff. Und schlappe fünf­zehn Jahre nach ihrem letz­ten Album ist jetzt plötz­lich diese digi­tale Sin­gle auf Band­camp auf­ge­taucht, dar­auf befin­det sich simp­ler und schnör­kel…