Beach Slang - Who Would Ever Want Anything So Broken?
Nach all dem Knarz und Rotz und Krach, der die letz­ten Posts hier dom­nierte, hier mal ein klei­ner melo­di­scher Ruhe­pol. Die 45er der Band aus Phil­adel­phia beher­bergt vier ein­gän­gige Indie­ro­cker, die so auch vor 10-20 Jah­ren ent­stan­den sein könn­ten. Das begibt sich schon etwas in Emo-Gewäs­ser und erin­nert auch sehr an den Melo­di­schen Punk­rock der Mitt­neun­zi­ger, aber zum Glück wäh­len sie ihre Ein­flüsse mit Sorg­falt aus. Das wären z.b. Samiam, Lea­ther­face oder Super­chunk. Auch zu den Repla­ce­ments oder spä­ten Hüs­ker Dü könnte man Ver­glei­che zie­hen. Und gegen­wär­tig könnte das auch Freunde melo­di­schen Krachs á la Japan­dro­ids glück­lich machen.


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