12XU Radio: Sendung vom 27.3.2016

Ihr habt’s sicher schon gemerkt: Ich nehme mir diese Woche mal ’ne kleine Aus­zeit vom Blog­gen, es war eh nicht viel los.
Wem es trotz­dem nach neuer Musik durs­tet, der kann sich ja die eine oder andere Neu­heit aus dem Mit­schnitt der letz­ten Live­sen­dung picken, den ich jetzt end­lich mal zusam­men­ge­flickt hab.
Das war näm­lich eine äußerst ähm… inter­es­sante Sen­dung, in der nix so rich­tig funk­tio­niert hat. Strea­ming­ser­ver, Soft­ware, Mode­ra­tor… alles für’n Arsch.
Nächste Woche geht’s hier dann in alter Fri­sche wei­ter.

Meatbodies – Valley Girl /​ Hibernation 7″

Meatbodies - Valley Girl / Hibernation 7"

Neuer Klein­scheiß von der Band aus Los Ange­les. Gara­ge­rock ein­mal in psy­che­de­lisch ent­spannt, ein­mal in Fuz­zlas­tig vor sich hin groo­vend.


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Beech Creeps – Beech Creeps Beech Creeps aus New York ent­wer­fen auf ihrem Debüt­al­bum eine höchst ver­ein­nah­mende Fusion aus psy­che­de­lisch-ver­wa­sche­nen Noise-Land­schaf­ten, offen­si­vem Fuzz­punk, ein paar Zep­pe­lin-ismen, die hier aus­nahms­weise mal rich­tig gut funk­tio­nie­ren und zwi­schen­durch auch mal ein wenig son­nige Noi­se­pop-/...
Mar­tyr Pri­va­tes – Mar­tyr Pri­va­tes End­lich erscheint das Debüt­al­bum die­ser tol­len Band aus Bris­bane via Bedroom Suck & Fire Records. Das Trio klingt stre­cken­weise ihren Label- und Stadt­nach­barn Blank Realm nicht ganz unähn­lich in ihrer eigen­wil­li­gen Dar­bie­tung moder­nen Psy­chrocks, aber Mar­tyr Pri­va­tes ver­pa­cken das ganze dann in ...
Dan Melchior’s Broke Revue – Lords Of The Manor Das lon­do­ner Rock'n'Roll Wun­der­kind Dan Mel­chior hat mal wie­der seine alte Band zusam­men­ge­trom­melt. Dabei ist ein neues Album raus­ge­kom­men mit wun­der­bar ver­spiel­tem, manch­mal aus­ufern­dem Psych- und Gara­gen­rock und einer aus­ge­spro­chen brei­ten Klang­pa­lette. https://play.spotify.com/album/2E...

The Gotobeds – New Dress (Debutante) /​ NY Swagger 7″

The Gotobeds - New Dress (Debutante) / NY Swagger 7"

Zwei neue Songs der Indie­ro­cker aus Pitts­burgh. Geht klar.


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Ter­ro­rista – Pink Tape /​​ Pur­ple Tape Aus­ge­zeich­ne­ter Indie­rock von einem Duo aus Toronto. Das passt ganz gut rein in die der­zei­tige Welle melo­di­scher Krach­duos. Wer schon Bands wie Play­lounge, Solids, Anda­lu­cia oder frühe Japan­dro­ids mochte, wird auch hier­mit Spaß haben. Die bei­den Tapes sind Teil einer geplan­ten Reihe von Cas­singl...
Slee­pies – Melt To You Die New Yor­ker Slee­pies las­sen mal wider was von sich hören in Form eines ziem­lich blauen Kurz­spiel-Tapes. Ihre wuder­bar fluffige Mischung aus Indie Rock und Post­punk, die man inzwi­schen schon fast wie­der als old­schoo­lig bezeich­nen könnte, hat über die Jahre kein biss­chen von ihrem Charme ein­geb...
Dol­finz – Pagan Dating Auch schon was her, seit diese Platte... äh, die­ses Tape zum durch­weg alber­nen Cas­sette Store Day erschien. Hab's auch erst jetzt über's Herz gebracht, mir die­ses voll­kom­men über­flüs­sige Arte­fakt aus Eng­land zu bestel­len, ein Down­load hätte mir gereicht. Den gibt's lei­der nur zusam­men mit dem Tape; ...

Divers – Achin‘ On 7″

Divers - Achin' On 7"

Schö­ner Sie­ben­zöl­ler auf Dirt Cult Records von einer Band aus Port­land. Die A-Seite ist wun­der­bar vor sich hin stamp­fen­der Gara­ge­pop, die B-Seite dann eine lupen­reine Indie­rock­bal­lade wie man sie in der Ver­gan­gen­heit von einer bekann­ten kana­di­schen Band gewohnt war. Würde mich nor­mal eher ankot­zen wenn der Song nicht so ver­dammt stark wäre.


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Soft­li­nes – Soft­li­nes Gute zwei Jahre nach dem viel­ver­spre­chen­den Debüt legen Soft­li­nes aus Buf­falo, New York eine neue EP vor. Das ist wie gehabt schram­me­li­ger, melo­di­scher Indie­rock von ganz aus­ge­zeich­ne­ter Qua­li­tät. Dies­mal aller­dings mit viel mehr Wumms und einem deut­lich ver­fei­ner­ten Song­wri­ting. Soft­li­nes by...
Tele­pa­thic – Time Release Nach der abso­lut hörens­wer­ten Debüt-EP der Band aus Phil­adel­phia setzt uns die aus den Trüm­mern von Reading/​Bleeding Rain­bow ent­stan­dene For­ma­tion ein nur gering­fü­gig län­ge­res Tape vor. Weni­ger Psy­che­de­lisch als der Vor­gän­ger, aber nach wie vor ist das kraft­vol­ler, old­schoo­li­ger Indie­rock mit ga...
Dark Blue – Vicious Romance 7″ Neuer Klein­scheiß einer Band aus Phil­adel­phia, bei der unter ande­rem Mit­glie­der von Cere­mony und Pur­ling Hiss mit­mi­schen. Zwei mal melo­di­scher, fuz­zi­ger und Punk-infi­zier­ter Indie­rock. Vicious Romance by Dark Blue

Dog Chocolate – Snack Fans

Dog Chocolate - Snack Fans

Schön aus­ge­frans­ter und reich­lich hirn­ver­brann­ter Post-/Ga­ra­ge­punk aus Lon­don.


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Gene – I’m Gene, And I’ve Gone INSANE​!​!​! Mal wie­der was neues von dem Gara­gen­pro­jekt aus Kan­sas City. Dahin­ter ver­birgt sich Ben­nett Wea­ver, der auch bei The Drip­pies und Narc Parade die Gitarre bedient. Auf sei­nem neu­es­ten Tape hat sein LoFi-Gara­ge­punk dies­mal eine ordent­li­che Hard­core-Infu­sion ver­passt bekom­men und erin­nert damit bes...
Essex Muro – Demo 2016 Ein viel­ver­spre­chen­des Demo einer Band aus Ral­eigh, North Caro­lina. Dar­auf gibt's Post­punk mit psy­che­de­li­scher Note zu hören. Essex Muro Demo 2016 by Essex Muro Essex Muro Demo 2016 by Essex Muro
Twisted – Uto­pia Fan­tas­ti­scher Punk­rock aus dem Küs­ten­städt­chen Porth­cawl irgendwo im Süden von Wales. Die ers­ten paar Songs stür­men voran wie eine gara­gen­in­fi­zierte Mischung aus Buz­z­cocks und Wipers, danach wer­den zuneh­mend melan­cho­li­sche Unter­töne wahr­nehm­bar und man fühlt sich auch an Rites Of Spring oder frü...

Youth Avoiders – Spare Parts EP

Youth Avoiders - Spare Parts EP

Knappe drei Jahre nach dem star­ken Debüt­al­bum eind­lich ein Lebens­zei­chen der pari­ser Band. Wie gehabt zwi­schen den Stüh­len old­school Hard­core, melo­di­schem Eigh­ties-Punk mit einem sub­ti­len Wipers-Ein­schlag, ein wenig Post­core á la Hot Snakes und durch­weg star­ken Songs gehö­ren sie mei­nes erach­tens zu den her­aus­ra­gen­den Punk­bands unse­rer Zeit.

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Fakes & Harsh Rea­lity – Split Tape Diese Split­kas­sette zweier Bands aus Mont­real hat eine eher grot­tige und eine aus­ge­zeich­nete Seite. Fan­gen wir mit der grot­ti­gen an: Die vier Songs von Fakes wären eigent­lich ganz erträg­li­cher, wenn auch unori­gi­nel­ler Gara­gen­punk. Was das ganze jedoch kom­plett her­un­ter­zieht ist der über­trie­ben bem...
Nameless Crea­ti­ons – Hate Crea­tes Nameless Crea­ti­ons aus War­schau prä­sen­tie­ren auf ihrer aktu­el­len EP eine schön kräf­tig zubei­ßende Ver­schmel­zung aus erdi­gem Garage Rock und Post­punk. Hate Crea­tes by Nameless Crea­ti­ons Hate Crea­tes by Nameless Crea­ti­ons Hate Crea­tes by Nameless Crea­ti­ons
Hung Toys – Lurid Hin­ter dem Pro­jekt Hung Toys aus Chi­cago ver­birgt sich ein gewis­ser Kelly John­son, sei­nes Zei­chens Sän­ger und Gitar­rist der kürz­lich auf­ge­lös­ten Geronimo. So ganz fremd klingt das dann auch nicht. Etwas wie seine alte Band mit weni­ger Kopf, dafür mit mehr Bauch und Arsch. Das dann mit etwas melo...

Beast Fiend – Kill Me

Beast Fiend - Kill Me

Und wie­der mal eine neue EP von der kali­for­ni­schen Kra­wall­ka­pelle. Ihre zugäng­lichste, ja gera­dezu melo­di­sche Platte bis­her, aber immer noch orden­lich laut und ange­nehm schräg. Dazu trägt nicht zuletzt ein Sän­ger bei, der ums ver­re­cken kei­nen sau­be­ren Ton raus­kriegt. Ich find’s geil so.

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Free Machi­nes – Too Bright For The Night Tol­ler Retro­power­pop aus Tuc­son, Ari­zona. Auf­grund der Her­kunft denkt man natür­lich sofort an The Reso­nars und liegt klang­lich dann auch schon gold­rich­tig. Ja, mehr als nur das, denn Reso­nars-Front­mann Matt Ren­don hat die EP auch pro­du­ziert. Too Bright for the Night EP by Free Machi­nes Too B...
La Peste – Bet­ter Off Dead Eine hüb­sche Wie­der­ver­öf­fent­li­chung auf Wharf Cat Records. Diese 7" der Bostoner erschien ursprüng­lich 1978 und ent­hält wohl die ein­zi­gen Record­ings der Band. Beson­ders von der B-Seite Black bin ich mehr als ange­tan; wie eine Ver­schmel­zung von Wire und Wipers kommt das rüber. LAST COPIES Bett...
Crys­tal Soda Cream – Ratio­nale Arbeits­schritte Schö­ner Post­punk aus Wien auf die­sem Sie­ben­zöl­ler, der genau so gut aus dem umtrie­bi­gen Stutt­gart kom­men könnte. Ratio­nale Arbeits­schritte by Crys­tal Soda Cream

B-Boys – No Worry No Mind

B-Boys - No Worry No Mind

Erst­klas­si­ger Post­punk aus New York, des­sen Wire-Ein­fluss man eine Meile gegen den Wind rie­chen kann. Wie am Titel die­ses Blogs unschwer zu erken­nen ist liebe ich Wire, geht also mal so was von klar.


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Die Wirk­lich­keit – Der Wachtraum einer Bevöl­ke­rung von Dinge... Andert­halb Jahre nach ihrer Debüt-EP ist jetzt der erste Lang­spie­ler der solin­ger Band am Start und begrüßt den Hörer mit einer neu­ge­won­ne­nen Wucht. Alles was auf dem Debüt noch etwas wackelte in Sachen Song­wri­ting und Arran­ge­ments, sitzt hier stramm und fest. Trotz­dem bewahrt sich die Band ihre...
Fiera – Alja­rafe Kru­des Zeug aus Seville, Spa­nien. Bewaff­net mit einem Bass und einer Kiste voll mit elek­tro­ni­schem Spiel­zeug erzeugt die­ses Duo ein pul­sie­ren­des, repe­ti­ti­ves Kon­strukt aus Post- und Elek­tro­punk, gele­gent­lich auch mit einem leicht krau­ti­gen Ein­schlag. Alja­rafe. LP by Fiera Alja­rafe. LP by Fie...
Exhaus­tion – Pha­sed Out Eine wei­tere hüb­sche EP von Exhaus­tion aus Mel­bourne mit zwei neuen Songs plus zwei Remi­xes. Wie gehabt kra­wallt das auf einem schma­len Grat zwi­schen den Koor­di­na­ten Post­punk, Noise und Psy­che­de­lic. PHASED OUT by EXHAUSTION PHASED OUT by EXHAUSTION

Mind Spiders – Prosthesis

Mind Spiders - Prosthesis

Wei­te­res Unkraut, das aus dem Umfeld der schein­bar nicht so wirk­lich auf­ge­lös­ten aber nur noch spär­lich akti­ven Mar­ked Men her­aus­wu­chert. Die bei­den Sän­ger der Band, Mark Ryan und Jeff Burke, spie­len jetzt ja bei Radioac­tivity und haben mit den Jungs bis­her zwei bril­li­ante Alben ver­öf­fent­licht. Und Mark Ryan’s Mind Spi­ders – mit wei­te­ren Über­schnei­dun­gen im Lin­eup zu letzt­ge­nann­ter Band – haben nun ihr bereits vier­tes Album am Start. Mit einem weni­ger pop­pi­gen, düs­te­ren Vibe als Radioac­tivity und stär­ke­rem Syn­th­ein­satz als auf den bis­he­ri­gen Alben, aber auf gewohnt aus­ge­zeich­ne­tem Niveau.


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Sheer Mag – Need To Feel Your Love Bin ich froh, dass es diese durch und durch unge­wöhn­li­che Band gibt. Eine Band, die der DIY-Punk­szene ent­springt, aber sich nicht von des­sen selbst auf­er­leg­ten ästhe­ti­schen Kon­ven­tio­nen davon abhal­ten lässt, Stil­ele­mente aus altem Hard- und Sou­thern Rock auf­zu­grei­fen, sie dem Kon­text von hyperm...
Teen­an­ger – Sin­gles Don’t $ell Die Gara­gen­punk-Explo­sio­nen ihres letzt­jäh­ri­gen Frights haben sich wohl für immer in mei­nem Gehör­gang fest­ge­setzt und ihre neue Platte (ähm...) hat jetzt auch end­lich einen digi­ta­len Release bekom­men. Ent­täuscht nicht, das Teil. Tempo ist jetzt etwas gedros­selt, dafür wur­den Song­wri­ting und Arrang...
Mys­tic Inane – Ode To Joy Mys­tic Inane aus New Ore­le­ans legen schon wie­der einen Kurz­spie­ler nach und lan­den damit schon zum drit­ten mal auf die­sem Blog. Und erneut ver­fei­nern sie ein wenig die Rezep­tur ihrer rau­bei­ni­gen Mischung aus Noise- Gara­gen- und Post­punk. Wie gewohnt ganz aus­ge­zeich­ne­ter Krem­pel. Ode to Joy by...

Soul Structure – True Love

Soul Structure - True Love

Hüb­scher Post-/Emo­core aus Not­ting­ham, der zwar das Rad nicht neu erfin­det aber mit grund­so­li­dem Song­ma­te­rial über­zeugt und glück­li­cher­weise die typi­schen Gen­re­fett­näpf­chen mei­det.


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Xetas – Silence /​​ The Kni­ves Auch auf Austin's 12XU Records erschien die­ses sie­ben­zöl­lige Dings der eben­falls dort behei­ma­te­ten Xetas. Der erste Track klingt so etwas nach Saints mit einem deut­li­chen Schlen­ker in Rich­tung Post­core/-punk. Die Flip klingt dann mehr als hät­ten letz­tere sich ein biss­chen X an Bord geholt. Sowoh...
I Reco­ver – I Reco­ver 7″ Mal wie­der was aus der eige­nen Region. I Reco­ver kom­men aus Köln und spie­len ganz aus­ge­zeich­ne­ten, sehr direk­ten Post-/Emo­core. s/​t 7" by I Reco­ver s/​t 7" by I Reco­ver s/​t 7" by I Reco­ver
Uni­form – Demo 1 Wenn der spe­zi­elle Sound die­ser Band aus Atlanta dem einen oder ande­ren selt­sam bekannt vor­kommt, dann liegt's ver­mut­lich daran, dass hier zwei Drit­tel von Wymyns Pry­syn mit am Werk sind. Das Ganze klingt dann auch in etwa so wie ein unge­wa­sche­ner, Punk-/HC-fixier­ter Able­ger davon. Demo 1 by ...
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