Creeps – Creeps

Creeps - Creeps
Die über­fäl­lige Dosis Gara­gen­rock für diese Woche besche­ren Creeps aus Los Ange­les. Das Trio spielt eine mal nach vorn gehende, mal abge­han­gen groo­vende Vari­ante davon, immer mit dem Surf­brett unter’m Arm. In den schnör­kel­los rocken­den Augen­bli­cken kann das etwas an Wipers erin­nern, in ande­ren Momen­ten rücken sie mit gera­dezu sou­li­gen Song­qua­li­tä­ten – zumin­dest im Geiste – in die Nähe der Aus­tra­lier Royal Head­a­che.


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Tel­star Sound Drone – Jäe­ger­klause Ber­lin Jan 2014 Druck­voll atmo­sphä­ri­scher Psych-/Spa­ce­rock aus Kopen­ha­gen. Wie schon am Titel erkenn­bar, fin­det man auf die­ser EP vier mit­rei­ßende Live­mit­schnitte. Die Jungs beherr­schen das Aus­tei­len genau so gut wie die Ver­ne­be­lung der Sinne. Jae­ger­klause Ber­lin Jan 2014 by Tel­star Sound Drone Jae­ger­klau...
The Intel­li­gence Ser­vice – Trans­gres­sors Die Hälfte der Songs auf dem Lang­spiel­de­büt der Band aus Van­cou­ver ist schon von der Anfang letz­ten Jah­res erschie­ne­nen Mala­dies EP bekannt. Aber unter der pro­du­zie­ren­den Auf­sicht von Chris Wood­house, der in der Ver­gan­gen­heit unter ande­rem mit Thee Oh Sees, Fuzz und Ty Segall gear­bei­tet hat, wir...
Public Eye – Rela­xing Favo­ri­tes Nach einer sehr ordent­li­chen EP vor zwei Jah­ren ist jetzt der erste Lang­spie­ler der Band aus Port­land gelan­det und weiß durch­aus zu gefal­len mit einem Sound aus strai­gh­tem Gara­ge­punk und unter­schwel­li­gen Post­punk-Anlei­hen, der das Genre defi­ni­tiv nicht neu erfin­det, dafür aber kon­stant solide Qu...

Fakes & Harsh Reality – Split Tape

Fakes & Harsh Reality - Split Tape
Diese Split­kas­sette zweier Bands aus Mont­real hat eine eher grot­tige und eine aus­ge­zeich­nete Seite. Fan­gen wir mit der grot­ti­gen an: Die vier Songs von Fakes wären eigent­lich ganz erträg­li­cher, wenn auch unori­gi­nel­ler Gara­gen­punk. Was das ganze jedoch kom­plett her­un­ter­zieht ist der über­trie­ben bemühte, nerv­tö­tende Quietsch­ge­sang mit dem die Sän­ge­rin sicher furcht­bar durch­ge­knallt und weird rüber­kom­men will. Weckt bei mir aber nur müdes gäh­nen. Zu oft gehört, zu kli­schee­haft und am Ende ein­fach so ner­vig wie der Typ auf’m Kon­zert hin­ter dir, der es für ange­bracht hält, pau­sen­los whoo­hoo in dein lin­kes Ohr zu schreien und nicht an den Bli­cken der Leute merkt, dass sie ihn am liebs­ten umbrin­gen wür­den. Eine der schlech­tes­ten (Gesangs-)Angewohnheiten der jün­ge­ren Indie­land­schaft, hier bis zum Erbre­chen durch­ge­zo­gen.
Das Tape mal umzu­dre­hen kann ich hin­ge­gen sehr emp­feh­len, denn die B-Seite macht das alles mal locker wett. Harsh Rea­lity spie­len dre­cki­gen, melo­di­schen Indie­rock voll fuz­zi­ger Gitar­ren­wände, der die Her­zen derer erfreuen dürfte, die die unge­schlif­fene Debüt-EP von Milk Music moch­ten. Oder man stelle sich eine räu­dige LoFi-Vari­ante von Dino­saur Jr’s Bug mit einer noch deut­li­che­ren Noise-Kante vor. Macht sau­mä­ßig Laune und lässt einen die lau­sige A-Seite schnell ver­ges­sen.


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Cas­per Skulls – King Of Gold 7″ In psy­che­de­li­sche Dro­nes getränk­ter Stoner-/Psych­punk aus Toronto. King Of Gold 7" by Cas­per Skulls
Sub­trac­tions – It’s Expo­sed 7″ Ein schö­nes ver­ges­se­nes Juwel hat HoZac Records da aus­ge­gra­ben. Die Auf­nah­men der 7" stam­men aus dem Jahr 1980, wur­den jetzt erst­mals auf einen Ton­trä­ger gebannt. Wun­der­bar Ärsche tre­ten­der Punk­rock mit einem ers­ten Anflug von Hard­core. http://open.spotify.com/album/0UBkHfKL2ybDYN5rrguGYE...
Vial – Vial 7″ Debüt-EP einer Band aus Seat­tle. Vial spie­len lupen­rei­nen Punk­rock der leicht gara­gi­gen Art. 7" by VIAL 7" by VIAL

The New Christs – Incantations

The New Christs - Incantations
Wär fast an mir vor­bei gegan­gen, dass die Band um den aus­tra­li­schen Pun­kopa und Ex-Radio Bird­man Front­mann Rob Youn­ger mal wie­der ’ne Platte auf­ge­nom­men hat. Gefällt mir ein gan­zes Stück bes­ser als so eini­ges was die alten Her­ren in den Neun­zi­gern und Nul­lern ver­bro­chen haben. Sie lau­fen hier noch mal zur alten Höchst­form auf, Incan­ta­ti­ons braucht sich nicht hin­ter den ganz frü­hen Alben und EPs der Band ver­ste­cken. Wenn auch das Tempo ent­spann­ter gewor­den ist, der abge­han­gene Vibe jener Plat­ten ist prä­sen­ter als je zuvor und die elf Songs sind alle­samt Voll­tref­fer.


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Ruby – Ruby 7″ - Ruby sind ein Punk­quar­tett aus Ber­lin. Auf ihrer aktu­el­len EP gibt's simp­len, melo­di­schen Punk­rock zu hören, mit einem gara­gi­gen Unter­ton und ein­präg­sa­men Songs, die mich in den bes­ten Momen­ten an die Power­pop-Hym­nen von Radioac­tivity erin­nern. Ruby - s/​t 7" by Ruby Ruby - s/​t 7" ...
Sound Cere­mony – Gui­tar Star Groß­ar­tige Wie­der­ver­öf­fent­li­chung eines eher obsku­ren Pro­to­punk-Klas­si­kers auf One Kind Favor. Unter dem namen Sound Cere­mony ver­öf­fent­lichte der Lon­do­ner Ron War­ren Gan­der­ton in den spä­ten 70ern drei Alben, unter ande­rem sol­len Mit­glie­der von Sub­way Sect und Pre­ten­ders an den Auf­nah­men mit­ge­wir...
The Grin­ning Ghosts – Yes­ter­day Tomor­row Auf die­sem Album einer Band aus Orange County wech­selt sich melo­di­scher (Garage-)Punk mit schram­me­li­gen Power­pop-Per­len ab. Yes­ter­day Tomor­row by The Grin­ning Ghosts Yes­ter­day Tomor­row by The Grin­ning Ghosts Yes­ter­day Tomor­row by The Grin­ning Ghosts Yes­ter­day Tomor­row by The Grin­ning Gho...

Hand Of Dust – Walk In White 7″

Hand Of Dust - Walk In White 7"
Die Kopen­ha­ge­ner Szene mal wie­der. Die Anfang des Jah­res erschie­nene Without Grace or Glory EP die­ser Band klang noch wie eine etwas unspek­ta­ku­läre, wenn auch viel­ver­spre­chende Vari­ante der getra­ge­nen Bal­la­den von Lower’s zwei­ter 7″ „Someone’s Got It In For Me /​ But There Has To Be More“, aber mit ihrem neuen Sie­ben­zoll­dings tre­ten Hand Of Dust ein­drucks­voll aus deren Schat­ten her­aus. Walk in White ist ein Atmo­sphä­risch dich­tes und aus­ge­fuchs­tes Biest von einem Song, der sich bös­ar­tig in den Hirn­win­dun­gen fest­beißt.


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Good Throb – Good Throb 7″ Wie­der mal eine kleine Perle auf La Vida Es Un Mus Dis­cos. Die lon­do­ner Good Throb ver­schmel­zen etwas Hard­cor­punk mit reich­lich wider­spens­ti­gem und abge­hack­tem Post- und Gara­ge­punk. S/​T 7" by Good Throb S/​T 7" by Good Throb S/​T 7" by Good Throb
Ita­lia 90 – Ita­lia 90 Wie aus dem Nichts kommt plotz­lich diese Lon­do­ner Band daher mit einer bril­li­an­ten Debüt-EP und einem Sound aus rohem, aber kon­tro­lier­tem Post-/Art­punk und einem herz­haf­ten Garage-Nach­bren­ner. Man darf sich dabei durch­aus an so unter­schied­li­che Bands wie etwa Flip­per, The Fall, Wire oder Swell M...
Hygiene – Hypo­crite Die­ses schi­cke zweite Kurz­spiel­tape einer Band aus Van­cou­ver gefällt mit sei­nem simp­lem aber den­noch ange­nehm chao­ti­schem Garage- und Post­punk der rauen, exzen­tri­schen Mach­art. Hypo­crite by Hygiene Hypo­crite by Hygiene

Animal Lover – Guilt

Animal Lover - Guilt
Wie­der ein­mal schö­ner, klas­si­scher Noi­se­rock. Ani­mal Lover aus Min­nea­po­lis spie­len eine sehr old­schoo­lige Vari­ante davon. Man kann eine deut­li­che Vor­liebe für die frü­hen Shel­lac her­aus­hö­ren, ansons­ten regiert hier die alte AmRep-Schule, ins­be­son­dere Unsane und frühe Hel­met würde ich hier mal als Ver­gleich anbie­ten.


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Girl Arm – Tra­ding Cities Der Noise-/Math­rock die­ses Quar­tetts aus Mont­real erin­nert mich beim ers­ten Track ein wenig an die alten Sub­Pop-Hel­den Green Magnet School. Die bei­den fol­gen­den Songs wer­den dann deut­lich tech­ni­scher und ver­kopf­ter, dann fühlt man sich eher an Fugazi oder andere Ver­tre­ter der spä­ten Dischord-Ära...
Buzz Rodeo – Vic­to­ria 7″ /​​ Buzz Rodeo & Peru – Spl... Die stutt­gar­ter Buzz Rodeo haben gleich zwei neue Ver­öf­fent­li­chun­gen auf dem pol­ni­schen Label Antena Krzyku drau­ßen. Dar­auf gibt's einen Nach­schlag vom kom­pak­ten und aus­ge­feil­ten Noi­se­rock, wie wir ihn ja schon vom aus­ge­zeich­ne­ten Debüt­al­bum gewohnt sind. Aber auch die etwas stür­mi­sche­ren Song...
Gazer – Fake Bulbs Eine sehr will­kom­mene Band­ein­rei­chung kam hier mit der zwei­ten EP von Gazer aus Cin­cin­nati rein. Dar­auf fin­det man ener­ge­ti­schen und intel­li­gen­ten Noiserock/​Postcore, den man viel­leicht irgendwo im klang­li­chen Umfeld von Brai­niac oder Hot Snakes ein­ord­nen könnte, oder von aktu­el­len Bands wie Wym...

Hermetic – Heartbreakology

Hermetic - Heartbreakology
Sehr ein­gän­gi­ger und fuz­zi­ger Indie­rock der old­schoo­li­gen Sorte von einem Duo aus Van­cou­ver mit Signt­li­nes-Front­mann Eric Axen an Gitarre und Gesang. In etwa so als hät­ten sich die melo­di­sche­ren Momente von Mis­sion Of Burma mit den frü­hen Archers Of Loaf oder Sebadoh ver­mischt. Schnör­kel­los und abso­lut gekonnt.


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Clearance – Greens­leeve 7″ Clearance , eine noch ganz tau­fri­sche Band aus Chi­cago, haben sich schein­bar nur mit der Mis­sion gegrün­det, den Sound und Spi­rit alter Pave­ment-Plat­ten noch mal auf­le­ben zu las­sen. Und wer kann's ihnen auch ver­übeln, denn in den letz­ten 15 Jah­ren gab's wenig der­glei­chen. Und das hier klingt ein­fac...
Earl Boy­kins – Fri­ends Herr­lich schnör­kel­lo­ser und wahn­sin­nig infek­tiö­ser (Garagen-)Punk aus New York. Mit gele­gent­li­chen Post-Ein­spreng­seln. Oder etwas doo­mig á la Dest­ruc­tion Unit darf's auch mal sein. Pixies-artige Sur­fein­la­gen sind auch mit an Bord, melo­di­sche Hym­nen die auch den Repla­ce­ments oder Jesus and Mary Cha...
Chick Quest – Model View Con­trol­ler Das zweite Album die­ser Band aus Wien ver­steht es, aus dem trü­ben Indie-Sumpf die­ser Tage her­aus­zu­ste­chen. Die Songs der Platte oszil­lie­ren irgendwo zwi­schen den Eck­punk­ten Indie­rock, relax­tem Gara­ge­rock und dem Dan­ce­punk der ver­gan­ge­nen Dekade. Letz­te­rer erin­nert mich im spe­zi­el­len an die alte...

White Fence – For The Recently Found Innocent

White Fence - For The Recently Found Innocent
Tim Pres­ley aka White Fence dürfte eini­gen noch als Front­mann der Psy­chro­cker Dar­ker My Love ein Begriff sein. Andere sind sicher durch seine Alb­um­kol­la­be­ra­tion mit Ty Segall auf ihn auf­merk­sam gewor­den. Seine Solo­al­ben hin­ge­gen haben bis­her – viel­leicht gewollt – eher kleine Wel­len geschla­gen. Kein Wun­der, denn mit der­ar­tig kom­pro­miss­lo­sen LoFi-Pro­duk­tio­nen ist schon prin­zi­pi­ell keine grö­ßere Ziel­gruppe zu errei­chen. Aber dies­mal scheint er es ernst zu mei­nen. Mit dem Wech­sel von einem mit­tel­mä­ßig bekann­ten Spe­zia­li­tä­ten-Label zu einer ren­no­mier­ten Indie­größe geht hier auch eine neue Klang­äs­the­tik ein­her, weg von den krat­zi­gen Vier­spur­auf­nah­men ver­gan­ge­ner Alben. Statt nach LoFi von heute klingt die Platte nach HiFi von ges­tern, dank Ty Segalls Pro­du­zen­ten-Skills erstrah­len die Songs in einem durch­weg ange­neh­men Vin­tage-Sound. Auch song­tech­nisch hat sich das Niveau deut­lich geho­ben. Die frü­he­ren Plat­ten waren ja ein eher durch­wach­se­ner Gemischt­wa­ren­la­den, hier wurde wohl die Qua­li­täts­kon­trolle deut­lich ver­schärft und die Tref­fer­quote liegt nah bei 100%. Eine wun­der­schöne Platte, die sich kein Freund von gara­gen­af­fi­nem Psych­pop ent­ge­hen las­sen sollte.

Lei­der kein Album-Stream ver­füg­bar.

Ama­zon
iTu­nes
…oder gleich beim Label kau­fen


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Blank Realm – Gras­sed In Sieht lang­sam so aus als wäre das doofe Win­ter­loch rund um den inter­na­tio­na­len Tag des Kon­sums über­stan­den, für die nächs­ten Tage und Wochen kün­di­gen sich die ers­ten ernst­zu­neh­men­den Neu­ver­öf­fent­li­chun­gen des Jah­res an. Und Blank Realm aus Bris­bane, Aus­tra­lien star­ten gleich mit einem ers­ten Knall...
Al Lover – Neui­cide Das Ein-Mann-Pro­jekt Al Lover aus San Fran­cisco ist wohl schon einige Jahre aktiv und in der Psy­che­de­lic Szene längst ein Begriff, war mir aber bis­her noch nicht bekannt. Der Name die­ser EP ist Pro­gramm, es gibt hier eine Vier­tel­stunde repe­ti­ti­ves Psych- und Kraut-Geschwur­bel, und wie es die Son...
The Car­bo­na­tors – Super Sonic Wun­der­schön kaput­ter und zer­fah­re­ner Post­punk mit deut­li­chen Kraut­ein­flüs­sen, nach­läs­sig gespielt von einem Hau­fen dege­ne­rier­ter Spa­cken aus dem bri­ti­schen Croy­don. Stich­wort Kraut: Man erzahlt sich, sie seien auch schon mal gemein­sam mit Damo Suzuki auf einer Bühne gesich­tet wor­den. Bei allen Sch...

Stella – Big Table No People

Stella - Big Table No People
Chao­ti­scher Math-/Noi­se­rock aus Colum­bus, Ohio. Das trägt die Gene der übli­chen Genre-Ver­däch­ti­gen in sich, aber man kann auch par­al­le­len zu etwas unwahr­schein­li­che­ren Refe­ren­zen wie Minu­te­men oder The Pop Group zie­hen, wenn man will.


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The Man – The Man The Man kom­men wohl aus Chi­cago, ansons­ten herrscht hier eine etwas maue Infor­ma­ti­ons­lage. Die Musik hat's aber faust­dick hin­ter den Ohren, die­ses wild vor­wärts pum­pende Gedöns aus Gara­gen­punk und Noi­se­rock. The Man by Tall­PatRe­cords The Man by Tall­PatRe­cords The Man by Tall­PatRe­cords
Mod Vigil – Mod Vigil Eine Band aus Coburg/​Melbourne, Aus­tra­lien mit eini­gen bekann­ten Gesich­tern des loka­len Punk­un­ter­grunds, unter ande­rem von den hier vor gerau­mer Zeit schon mal gefea­tureten Kids of Zoo. Auf ihrem Debüt­al­bum wech­selt sich äußerst tritt­si­che­rer, rela­tiv strai­gh­ter Garage-/Fuzz­punk mit dis­so­nan­ten ...
Psychic Teens – Face /​​ All 7″ Urge­wal­ti­ger Noi­se­rock mit einem düs­te­ren Goth-/Post­punk-Ein­schlag fin­det sich auf der A-Seite die­ser Sie­ben­zol­li­gen einer Band aus Phil­adel­phia. Die ebenso starke B-Seite schleicht dann im getra­ge­nen Tempo vor sich hin. FACE b/​w ALL by Psychic Teens

Try Harder – Try Harder

Try Harder - Try Harder

Schon was ältere EP einer Band aus Kings­ton, Onta­rio. PS I Love You-Front­mann Paul Saul­nier macht sich hier am Bass zu schaf­fen. Das Zeug ist ganz tief im Indie­rock der frü­hen Neun­zi­ger ver­wur­zelt. Das kann gele­gent­lich mal die gewohn­ten Pave­ment-/Se­badoh-Refe­ren­zen nach sich zie­hen, aber die Band­breite die­ser sechs Fuzz­ro­cker ist doch sehr weit gestreut, nimmt auch mal düs­ter-doo­mige oder leicht wavige for­men an. Und exzel­len­tes Song­wri­ting ver­leiht dem gan­zen eine Menge Sub­stanz.


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Klaut – New Kite Klaut sind ein expeli­men­ter­res Noise- und Klaut­lock-Kor­rek­tiv (sorry, aber das ging jetzt ja mal echt nicht anders) aus dem bri­ti­schen War­ring­ton und diese EP zieht mich sofort in ihren Bann mit drei zum gro­ßen Teil impro­vi­sier­ten Jams, die sich auf einem schön kan­tig-old­schoo­li­gen Indie­rock-Fun...
Stove – Is Stu­pi­der Stove aus New­town, Con­nec­ti­cut ist die neue Band von Steve Hart­lett, Front­mann der kürz­lich auf­ge­lös­ten Ovlov. Der Sound ist ähn­lich geblie­ben: Shoegaze-las­ti­ger Indie­rock mit Dino­saur Jr-arti­gem gebrate. Deut­li­cher zur Gel­tung als bei Ovlov kommt aber eine melan­cho­lisch-power­pop­pige Note im Son...
T54 – In Brush Park Schon wie­der so eine geile Band aus Neu­see­land, schon wie­der auf Fly­ing Nun Records. Was tun sich die Neu­see­län­der eigent­lich mor­gens in den Tee, dass dort schein­bar jeder unter sech­zig in so drei bis fünf Bands spielt von denen die meis­ten auch noch rich­tig gut sind? Wie­der ein­mal war­mer, melo­dis...

Musikresteficken #8: Objektive Berichterstattung

Das Publi­kum war anwe­send als die Band die Bühne betrat. Von der ers­ten Minute an spiel­ten die Musi­ker Musik. Die Set­list ent­hielt Songs und diese tra­fen bei den Zuhö­rern auf Ohren. Am Ende waren sich alle einig, ein Kon­zert erlebt zu haben. (mehr …)

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