Strange Passage - Shouldn't Be Too Long

Seit ih­rem Tape vor zwei­ein­halb Jah­ren hat sich sound­mä­ßig nicht viel ge­än­dert bei Stran­ge Pas­sa­ge aus So­mervil­le, Mas­sa­chu­setts. Un­auf­ge­reg­ter Jang­le-/Power­pop al­so, der mit ei­nem durch­weg sau­be­ren Song-Un­ter­bau über­zeu­gen kann.

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Breakout - Say Hello

Fluffig-Power­pop­pi­ges Zeug von ei­ner Band aus Aus­tin, ir­gend­wo zwi­schen dem In­die­rock der 90er und dem Col­le­ge Rock der 80er. Das hat ein paar lei­se Spu­ren von Su­per­chunk, Me­ga Ci­ty Four, Sur­fa Ro­sa-Ära Pi­xies, spä­te­ren Re­pla­ce­ments, ganz frü­hen Bitch Ma­gnet, viel­leicht so­gar ein we­nig Sli­ckee Boys.

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Missing Pages - Long Way Down

Mis­sing Pa­ges sind ei­ne ak­tu­el­le Band um Ste­phen Sva­ci­na, der den meis­ten von euch ja si­cher schon mal als Teil von Jon­ly Bon­ly und Mind Spi­ders un­ter­ge­kom­men ist. Nach letzt­ge­nann­ter Band klingt ihr kräf­ti­ger Mix aus me­lo­di­schem Punk­ge­döns, klas­si­schem In­die Rock und Power Pop dann auch ein biss­chen, na­tür­lich aber auch nach den an­de­ren zwei Tei­len der te­xa­ni­schen Ga­ra­gen-/Power­pop-Drei­ei­nig­keit, Ra­dio­ac­ti­vi­ty und Mar­ked Men. Au­ßer­dem et­was nach Mil­ked, Xe­tas und Bad Sports. Geht klar!

EggS - EggS

Geht so­fort ins Blut, die De­büt-EP ei­ner Pa­ri­ser Band, de­ren Mit­glie­der sonst in den Be­set­zun­gen von Boot­chy Temp­le und Jou­jou Ja­gu­ar an­zu­tref­fen sind. Ma­kel­lo­sen Power­pop gibt's dar­auf zu hö­ren ir­gend­wo zwi­schen 80er/​90er Sa­rah Re­cords Sound und dem neu­see­län­di­schen Fly­ing Nun-Um­feld, der auch ak­tu­ell ganz gut mit Bands wie Scup­per, Per­si­an Le­aps oder Love­birds zu­sam­men passt.

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Chronophage - Prolog for Tomorrow

Wun­der­schö­nes Cha­os auf der De­büt-EP ei­ner Band aus Aus­tin. Der Ope­ner klingt in et­wa als wür­den Angst und frü­he Me­at Pup­pets von Sac­cha­ri­ne Trust in den Ar*** gef***t. Sol­che Folk- und Cow­punk-Ele­men­te fin­den sich auf die­ser Plat­te im­mer wie­der, aber auch abs­trak­te Lo­Fi-Ex­pe­ri­men­te zwi­schen Ho­ney Ra­dar von heu­te und Un­rest von ges­tern. Jang­le- und Art­pop, ir­gend­wo zwi­schen frü­hen The Clean, Woo­len Men und Gui­ded By Voices. Der ver­schro­be­ne Charme des noch et­was fol­klas­ti­gen Di­no­saur Jr.-Debüts. Das soll­te so ei­gent­lich nicht funk­tio­nie­ren. Tut es aber. Nicht zu­letzt weil hier durch­ge­hend 1A Song­wri­ting-Skills re­gie­ren.

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No Blues - A Collection Of Love Songs

Ei­ne ex­zel­len­te Com­pi­la­ti­on ei­ner Band aus Ha­mil­ton, On­ta­rio. Ent­hal­ten ist das in al­le­samt noch recht jun­ger Ver­gan­gen­heit er­schie­ne­ne Ma­te­ri­al von ei­nem De­mo, zwei EPs und zu­sätz­lich gibt's noch ein paar bis­lang un­ver­öf­fent­lich­te Songs oben drauf. Sound­mä­ßig passt das gut in in ei­ne Rei­he mit ver­schie­de­nen an­de­ren der­zei­ti­gen Bands, wel­che die Tu­gen­den von Ga­ra­ge, Fuzz und Power­pop ver­ei­nen. Al­so z.B. Bad Sports, Tom­my and the Com­mies, Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Boo­ji Boys… you na­me it.

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The Marked Men - The Other Side

Jeff Bur­ke und Mark Ryan wa­ren ja von An­fang an ei­ne zu­ver­läs­si­ge und ein­schlä­gi­ge Haus­num­mer im 12­XU-Mi­kro­ver­sum mit ih­ren neue­ren Bands Ra­dio­ac­ti­vi­ty, Mind Spi­ders und Lost Bal­loo­ns. Auch die seit knapp zwei Jahr­zehn­ten be­stehen­den, in­zwi­schen mas­si­ven Kult­sta­tus ge­nie­ßen­den Mar­ked Men sind im­mer noch ak­tiv, auch wenn sie sich in die­sem Jahr­zehnt eher rar ge­macht und schon ewig kei­ne neu­en Ton­kon­ser­ve mehr auf­ge­nom­men ha­ben. Auch auf The Other Si­de gibt's - von zwei bis­lang un­ver­öf­fent­lich­ten Songs ab­ge­se­hen - kein neu­es, aber im­mer­hin je­de Men­ge ra­res Zeug zu hö­ren, das Dirt­nap jetzt auf die­ser schi­cken Sin­gles-Com­pi­la­ti­on wie­der­ver­öf­fent­licht hat. Und es war auch mal ver­dammt nö­tig, dass je­nes Ma­te­ri­al von den Kö­ni­gen des hoch­wer­ti­gen Ga­ra­ge­Power­Pop­Punks wie­der zu be­kom­men ist.

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Rays - You Can Get There From Here

Das ers­te Al­bum der Band aus Oak­land im letz­ten Jahr ge­fiel mir schon nicht übel, ließ aber in Sa­chen Song­wri­ting noch et­was von der Kon­sis­tenz ver­mis­sen, die der Nach­fol­ger nun mas­sig nach­lie­fert und ih­ren char­man­ten Sound aus C86, Jang­le- und Ga­ra­ge Pop auf ei­ne be­zau­bern­de Art glit­zern lässt. Das er­in­nert ab­wech­selnd mal an School Da­ma­ge, The Clean, Woo­len Men, die ak­tu­el­le Ali­en No­se­job LP und ge­le­gent­lich scheint so­gar mal der ei­ne oder an­de­re Fun­ken Te­le­vi­si­on oder Vel­vet Un­der­ground durch.

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Ricky Hell - Blue Lips

Ri­cky Ha­mil­ton aka Ri­cky Hell, der hier un­ter an­de­rem schon mit sei­ner al­ten Band Fa­sci­na­ting  und au­ßer­dem mit ei­nem tol­len So­lo-Tape auf­fiel hat in­zwi­schen sei­nen Wohn­sitz von Cleve­land nach Los An­ge­les ver­legt, vor­her aber noch schnell ei­ne neue EP auf­ge­nom­men. Oh­ne sei­ne Void­boys dies­mal, was sich in ei­nem we­ni­ger knar­zi­gen Sound nie­der­schlägt. Da­von ab­ge­se­hen be­geg­net ei­nem hier aber ei­ne sehr ähn­lich lie­bens­wer­te Mi­schung aus Power-, Fuzz- und Ga­ra­gen­pop.

Bad Sports - Constant Stimulation

War ja klar, dass der in­zwi­schen fünf­te Lang­spie­ler der Band aus Den­ton, Te­xas mal wie­der ast­rei­ne Qua­li­tät ab­lie­fert. So rou­ti­niert und zu­ver­läs­sig ei­nen ga­ra­gig an­ge­kratz­ten Power­pop-Knal­ler nach dem an­de­ren aus dem Är­mel schüt­teln, das kön­nen nicht so vie­le. Nach wie vor ein Muss für Freun­de von Bands wie Ra­dio­ac­ti­vi­ty (zu de­nen hier auch per­so­nel­le Über­schnei­dun­gen be­stehen), Di­ar­r­hea Pla­net oder Bed Wet­tin' Bad Boys.

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