Antiprokrastinationsverklappung kommender Releases

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1. Dezember

Verspannungskassette #8 (C-90)

Seite A

Tracklist:

F.E.I.D.L. Fünf Finger Rabatt
Bat Math Nobody’s
Basic Shapes Wolf in Sheep’s Clothing
Bobby Funk I’m a Cat
Reality Group Hard Man
Baby Tyler Needz
CB Radio Gorgeous The Devil
Vintage Crop Tension
R.M.F.C. Reader
No Fix Vicious Cycle
Mini Skirt Give It Up
Public Eye I Might Go
Silicone Values I Hate Fascist Rock And Roll
Jacuzzi Boys Offended
Playboy Manbaby I Wish My Brain Was a Computer
Tony Dork Tongue Tied
The Meanies Drowning Tower
The Resonars A Smile and a Promise
Boogie Board Station

Seite B

Tracklist:

Powerplant A Spine
Erik Nervous Living In The Woods
Cherry Cheeks Wake Up
Tommy and the Commies Impulse Action
Nervous Tick and the Zipper Lips Don’t Know Where To Go
ISS Too Punk For Heavy Metal
Psychic Graveyard Hairbrush Mouth
Super Senior Too Much Tequila
Eugh Don’t Trust Harry
Dee Bee Rich Loook
Dummy On My Back
Ghoulies Unpack Your Bags
The Liquidators Married To Your Mind
Silicone Prairie Ozone Day
Shark Toys Future
Taulard Fomo
Sweet Reaper Faster Getaway
The Yearners Red Aura
Vaguess Fences
Germ House Blunt Objects

Diode – Diode

Eine Band aus Los Angeles mit einem hochkarätigen Allstar Garagen-Lineup beschert uns einen angenehm verspulten Mix aus Garage-, Post- und Synth Punk, der an einigen Stellen nach einer Kombination aus Nots und Pow! klingt, in anderen Momenten als träfen Primitive Calculators auf Useless Eaters.

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Other Half – Big Twenty

Hier gleich nochmal eine Postcore-LP von noch einer britischen Band – diesmal von der etwas konventionelleren, jedoch durchweg überzeugenden Machart. Kann man häufig mit alten Helden wie Jawbox, Drive Like Jehu, Hot Snakes vergleichen… während sich von der neuen Schule etwa Bench Press, Stuck oder USA Nails als Referenzen anbieten.

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Shifting – It Was Good

Für eine Band, die bisher nur eine 7″ auf dem Buckel hat, erstaunt die Reife des Sounds, der sich auf dem Debütalbum von Shifting aus Dublin entfaltet – nicht weniger als eine voll ausgeformte, vielseitige und einfallsreiche Vision von Noise Rock, Postcore und Math Rock, die sich klar von klassichen Acts der 90er und frühen 00er Jahre wie Unwound, Bastro, Chavez, Frodus, frühen Shellac beeinflusst zeigt, dabei dennoch problemlos auf eigenen Beinen steht. In der gegenwärtigen Genrelandschaft könnte man außerdem noch Multicult als halbwegs passenden Vergleich nennen.

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Brandy – The Gift Of Repetition

Es ist absolut passend, dass der erste Zwölfzöller auf dem US Garage-Überlabel Total Punk Records mit einem hämmernden Groove á la ISS beginnt, war doch deren kürzlich erschienene EP die vermutlich letzte 7″, die jemals auf Label erschienen ist – der Übergang in eine neue Total Punk-Ära könnte also kaum smoother und wir sicherer sein, dass der Geist hinter diesem Label trotz einer Änderung des Formats der gleiche geblieben ist. Ein bisschen erwachsen geworden, vielleicht. Die New Yorker Garage Noise-Combo Brandy klingt hier kompakter und kraftvoller als je zuvor, nachdem sie sich ja schon an einem brilliant rohen Debütalbum und einer weiteren 7″ die Zähne ausgebissen hatten – ratet mal auf welchem Label die letztere erschienen ist… Ebenfalls deutlicher als zuvor schält sich diesmal ein gewisser Feedtime-Einfluss heraus, während ihre abstrakteren Momente mal einen leichten Spray Paint-Vibe entwickeln. Ganz besonders fühle ich mich aber an aktuelle Post Punk Acts wie Knowso oder NAG erinnert – beide hatten ebenfalls schon Platten auf Total Punk raus. Bemerkenswert, wie viele Kreise sich mit dieser Veröffentlichung schließen.

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Satanic Togas – X-Ray Vision

Gleich noch mal ein Release aus dem hause Satan. Vielen dank, Satan. Hier bei 12XU sind wir sind große Fans ihres Schaffens. Der neueste Langspieler auf Sydney’s ausgezeichneten Label Warttman inc. macht jedenfalls mal wieder richtig laune mit zwanzig minuten zackigem und angemessen schrägem Garage Punk, der schon einiges gemeinsam hat mit anderen Warttman-Bands á la Research Reactor Corp., Dot.com oder Set-Top Box. Davon ab erscheint auch ein Vergleich zu frühen Useless Eaters oder Ausmuteants nicht zu weit hergeholt.

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Verspannungskassette #7 (C-60)

Seite A

Tracklist:

Cells – Urban Mutants Medley
Google – Mental Castration
A.I. – Ropy
CTRL Group – G.I.G.O.
Sabré – Complications
Final War – Useless Sacrifice
Tower 7 – (Ftp) Hollow Veins
Fucking – Waterboard
Holy War – Violent Thirst
Kobra – No Futuro
Sial – Tari Pemusnah Kuasa
Cutters – Robo Debt Blues
Gimmick – Carton of Stoges
C.H.E.W. – Noise Square
Poison Ruïn – Fog of War
Cool Jerks – The Butcher’s Apron
Oily Boys – Heat Harmony

Seite B

Tracklist:

Cement Shoes – Smashed On Glass
Ohmns – Tommy Knockers
Future – Draw To A Close
Zenomorph – Whiteboard
Science Man feat. Nervous Tick – Load-Bearing Cardboard
Sylvie S – Song 2
Kitchen People – Hunger Pains
Liquids – 11 AM
TJ Cabot & Thee Artificial Rejects – What’s In It
Liquid Assets – Stain
Paranoise – Influenza Influencer
Hamer – All The Time
Blood Bags – Get in, Get Out
Impotentie – Stille Rebellen
Maske – Versoffene Träume

OK Satán – Expanded Horizon

Hier ist ein Pfund ultra-simples, Drum Machine-getriebenes Garagepunk-Gedöns von einem Kopenhagener Duo, das ausschließlich auf unsere niederen Instinkte abzielt. Stilistisch kann man das irgendwo in der Nachbarschaft von Buck Biloxi and the Fucks, S.B.F. und Dr. Mix & The Remix einordnen – jeweils in einer nochmal deutlich primitiveren Abart. Perfekt, gefällt.

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