An alle Radiowichser! Bock auf Syndication?

Die 12XU Radio­show auf dei­nem Sen­der? Kein Pro­blem, das krie­gen wir hin! Und nein, ich ver­lange kein Geld dafür. Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten:

Über das Por­tal Radiosendungen.com kann die vor­pro­du­zierte Sen­dung für einen belie­bi­gen Sen­de­ter­min gebucht wer­den. Es wer­den so ziem­lich alle Codecs und Bitra­ten unter­stützt. Der Ser­ver von Radiosendungen.com ver­bin­det sich zum gewähl­ten Zeit­punkt mit dei­nem Strea­ming­ser­ver (also genau so wie bei einer Live­sen­dung) und dudelt den Krem­pel ab. Das funk­tio­niert sowohl für eigen­stän­dig betrie­bene Radios als auch für Laut.fm-Stationen! Ab der vier­zigs­ten Sen­de­stunde (also im Falle von 12XU, nach zehn Sen­dun­gen) nimmt Radiosendungen.com einen Unkos­ten­bei­trag von 5 Cent pro Sen­de­stunde, um die Ser­ver­kos­ten zu decken. Nie­mand berei­chert sich da dran, ver­spro­chen!

Wenn die­ser Weg für dich nicht in Frage kommt, dann melde dich doch ein­fach bei mir (Kon­takt­for­mu­lar/​Face­book). Wir fin­den bestimmt auch eine andere Lösung, die für dich passt!

Bildungsfernsehen!

Gerade wird mal wie­der ein ganz schö­ner Mar­ke­ting­wir­bel um hoch­auf­lö­sen­des Audio gemacht. Der ganze unwis­sen­schaft­li­che Bull­shit, der da regel­mä­ßig ver­brei­tet wird, bringt mich jedes­mal zum kot­zen. Wie zum Bei­spiel aus dem Hause Pitch­fork, die gerade nicht zum ers­ten mal einen vor­treff­lich unfun­dier­ten Arti­kel zum Thema gebracht haben, der eine aus­ge­wo­gene Bericht­erstat­tung vor­täuscht, aber dann doch kräf­tig die Wer­be­trom­mel zückt. „Du brauchst nur das super teure Equip­ment, dann hörst du den Unter­schied“. Von der Bedeu­tung des Bestä­ti­gungs­feh­lers haben die natür­lich nie gehört. Ganz zu schwei­gen davon, warum ein ABX-Test nötig ist, um so etwas fest­zu­stel­len.

Down­load­shops, Strea­ming­dienste und Hard­ware­her­stel­ler möch­ten natür­lich gerne extra für Hi-Res Audio bezahlt wer­den, obwohl die zusätz­li­chen Ver­triebs­kos­ten (ein wenig Band­breite und Spei­cher­platz) mini­mal sind. Und das Sah­ne­häub­chen auf dem gan­zen Scheiß­hau­fen setzt dann die Firma Meri­dian, die ver­sucht ihr (im Gegen­satz zum freien FLAC) pro­prie­tä­res For­mat MQA als Quasi-Stan­dard zu eta­blie­ren. Das funk­tio­niert dann natür­lich nur mit extra lizen­zier­ter Hard- oder Soft­ware. Was, ihr dach­tet mit ein­mal drauf­zah­len kommt ihr davon?

Ich halte es des­halb gerade mal wie­der für not­wen­dig, die­ses kleine Stück Audio-Grund­bil­dung zu pos­ten. Diese zwan­zig Minu­ten kön­nen euch viel­leicht mal eine Menge Geld spa­ren. Denn wer die Grund­la­gen ver­steht, lässt sich nicht so leicht über den Tisch zie­hen.

Erst Hype Machine. Jetzt The Quietus. Morgen 12XU?

Nee, keine Angst. So schnell geht eure least trusted voice in music nicht unter. Aber um mich herum sehe ich die halb­wegs rele­van­ten Blogs und Maga­zine in beun­ru­hi­gend hoher Fre­quenz weg­pur­zeln. Vor­bei sind die Zei­ten, in denen es ein flie­ßen­des Spek­trum gab. Von klei­nen, wer­be­freien Lieb­ha­ber­blogs wie die­sem hier, in die eine gewisse Menge Geld rein­ge­steckt wird ohne dass das Pro­jekt jemals einen Pfen­nig abwirft. (Nein, ich beschwere mich nicht. Das hab ich selbst so gewählt.) Über mit­tel­große Publi­ka­tio­nen, die zumin­dest ihre Kos­ten decken und evtl einen Neben­ver­dienst dar­stel­len – bis hin zu den gro­ßen (weni­ger als) 1%, die min­des­tens eine Per­son ernäh­ren, manch­mal auch meh­rere in Voll- oder Teil­zeit ange­stellte Auto­ren bezah­len kön­nen.

Alle drei Gat­tun­gen sehe ich der­zeit als gefähr­det an. Vor allem fällt mir auf, dass die Luft bei den mit­tel­gro­ßen Pro­jek­ten echt dünn wird.

Das Pro­blem dahin­ter ist so alt wie das Web. Wir sind es schon lange nicht mehr gewohnt, für gute Dinge im Web Geld zu bezah­len. Man kann es sich ja nicht mal aus­su­chen. Ob Face­book, Google, You­tube oder Sound­cloud (Band­camp ist da mal eine lobens­werte Aus­nahme…): Alle diese Pro­jekte konn­ten ihre Markt­do­mi­nanz nur errei­chen, weil sie unent­gelt­lich (kei­nes­wegs kos­ten­los) zu benut­zen sind. Einen bezahl­ten Dienst anzu­bie­ten ist gar keine Option. Man wird immer gegen den Kon­kur­ren­ten ver­lie­ren, der sich durch Wer­bung oder durch Samm­lung und Ver­kauf von Nut­zer­da­ten finan­ziert.

Von Anfang an waren also alle grö­ße­ren Web-Pro­jekte auf die Finan­zie­rung durch Wer­bung ange­wie­sen. Ich könnte end­los dar­über kot­zen, aber das ist die trau­rige Wahr­heit. Und zumin­dest für ein paar wenige Player hat das Modell funk­tio­niert. Der Haken ist näm­lich: von einem klei­nen Gold­rausch um die erste Dot­com-Blase abge­se­hen, wirft Wer­bung gar nicht so viel Pro­fit ab. Man musste als Blog oder Zine auch frü­her schon eine wuch­tige Masse an Lesern errei­chen, um davon ernst­haft Gehäl­ter zah­len zu kön­nen. Pitch­fork kann das. Die digi­ta­len Über­bleib­sel der alten Musik­presse auch – mit einem bru­tal geschrumpf­ten Gesamt­bud­get. Hype Machine und The Quie­tus dürf­ten da ein ziem­li­cher Grenz­fall sein, aber auch die konn­ten sich lange Zeit über Was­ser hal­ten.

Und jetzt hat’s geknallt. Der digi­tale Anzei­gen­markt kon­zen­triert sich mehr als je zuvor auf die bei­den Web-Gigan­ten Face­book und Google. Die bei­den Unter­neh­men haben ein­fach die effek­tivs­ten Tricks und Metho­den, ihre User zum Klick auf eine Anzeige zu mani­pu­lie­ren. Des­halb kön­nen sie auch noch ver­gleichs­weise stolze Geld­be­träge für ihre Dienst­leis­tun­gen ver­lan­gen. Der Rest des Mark­tes ist prak­tisch weg­ge­bro­chen. Bis zu 90% der Wer­be­ein­nah­men sind vie­len mit­tel­gro­ßen Publi­ka­tio­nen ver­lo­ren gegan­gen. Und die gro­ßen? Ver­mut­lich sind die auch betrof­fen. Der Ver­kauf von Pitch­fork an Conde Nast ist in die­sem Licht viel­leicht ver­ständ­li­cher. Die Ver­ant­wort­li­chen haben womög­lich schon geahnt, dass ihre Bude lang­fris­tig unter­geht. Also bes­ser den Krem­pel ver­kau­fen, so lange er noch etwas wert ist. Für das Mit­tel­feld stellt sich jetzt die Frage: Auf volle Kanne Aus­ver­kauf set­zen? Den Laden dicht machen? Oder die Ope­ra­tion auf ein wirt­schaft­li­ches Mini­mum her­un­ter­fah­ren und auf Finan­zie­rung durch Spen­den hof­fen? Das per­verse an der Situa­tion: Gerade Face­book hat sei­nen Erfolg über­wie­gend auf dem Con­tent (argh! Jetzt hab ich das Wort gesagt…) von Fremd­pu­bli­ka­tio­nen gebaut.

Für einige eta­blierte Läden ist die Marsch­rich­tung ein­deu­tig. Pitch­fork und Impose z.B kann man Inhalt­lich kaum wie­der erken­nen. Von einer eigen­wil­li­gen, gerne auch mal bewusst kon­tro­ver­sen Publi­ka­tion für Fans eines halb­wegs weit gefass­ten, aber den­noch klar defi­nier­ten Gen­re­spek­trums, hat sich vor allem Pitch­fork inner­halb weni­ger Jahre zu einer hyper­ak­ti­ven Schleu­der von Promi-Gos­sip und Click­bait-Head­lines gewan­delt. Statt sich der Erschlie­ßung von Musik­sze­nen außer­halb eines „siche­ren“ und vor­her­seh­ba­ren Cor­po­rate Indie-Sump­fes zu wid­men, wird die Auf­merk­sam­keit auf ein­schlä­gig bekannte Gesich­ter gerich­tet, die eigent­lich schon genug davon bekom­men. Zieht halt mehr Leute.

Am ande­ren Ende der Skala hat die Adver­ti­sing-Apo­ka­lypse zuletzt zwei Bas­tio­nen der unab­hän­gi­gen Musik­be­richt­erstat­tung erwischt. Hype Machine hat dabei noch die Kurve gekriegt. Der wich­tige Blog-Aggre­ga­tor kann auf den finan­zi­el­len Sup­port von der­zeit ca. 3500 Unter­stüt­zern bauen. Damit sind die Kos­ten und Gehäl­ter gedeckt. Jetzt hängt The Quie­tus in den Sei­len. Wenn keine aus­rei­chen­den Spen­den zusam­men kom­men, muss das Maga­zin mit dem grau­si­gen Lay­out und hoch­wer­ti­gem Inhalt noch die­ses Jahr dicht machen. Das ist beson­ders trau­rig. Denn auch wenn die musi­ka­li­sche Aus­rich­tung nicht immer mei­nen Nerv trifft, ist The Quie­tus doch eine der weni­gen grö­ße­ren Publi­ka­tio­nen, die sich bis­lang nicht dem wirt­schaft­li­chen Druck gebeugt und ihre Inhalte auf Mas­sen­wir­kung opti­miert haben. Und ich halte es immer noch für unglaub­lich wert­voll, dass gute Auto­ren sich ganz der Doku­men­ta­tion und Ana­lyse des aktu­el­len Musik­ge­sche­hens wid­men, dass sie außer­dem ver­nünf­tig davon leben kön­nen. Weil sie das ein­fach bes­ser kön­nen als ich. 12XU ist schon cool, aber ich bin kein Musik­jour­na­list. In mei­nen Augen schreibe ich des­halb auch keine „Arti­kel“ oder „Reviews“. Ich kann und will nur auf ein paar gute Bands auf­merk­sam machen. Blogs wie die­ses kön­nen kei­nen pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus erset­zen.

Also werft in der Zwi­schen­zeit ruhig mal etwas Klein­geld in Rich­tung der Maga­zine, die ihr lest. Lang­fris­tig müs­sen wir über­le­gen, ob das nicht bes­ser die Nor­ma­li­tät wer­den sollte. Dass Sze­nen und Com­mu­nities ihre Medien wie­der selbst finan­zie­ren. Damit sie unab­hän­gig blei­ben. Außer­dem ist Wer­bung eh scheiße und eigent­lich gar nicht mit dem Geist der Musik ver­ein­bar, für die unser Herz schlägt…

Warum Online-Bildoptimierer für’n Arsch sind… (und wie man’s selbst besser hinkriegt) [Update]

Warum Online-Bildoptimierer für'n Arsch sind... (und wie man's selbst besser hinkriegt) [Update]

Das Kunst­werk heißt „Shit Flag“.

Sorry Leute, heute wird es tech­nisch. Also igno­riert das hier ein­fach, wenn’s nicht euer Ding ist.

Die Geschichte geht so: Vor einer Weile hab ich dem Blog ja äußer­lich eine neue Gestalt und unter der Haube ein tech­nisch etwas zeit­ge­mä­ße­res Theme spen­diert. Davor war es ganz ein­fach mit den Bil­dern: In vol­ler Auf­lö­sung hoch­ge­la­den, hat Imsa­nity das Zeug dann von selbst auf die dama­lige Breite von 604 Pixeln ska­liert. Mit der Wor­d­Press-Vor­ein­stel­lung für die JPEG-Kom­pres­sion (am Anfang „-qua­lity 90“, dann in neue­ren Ver­sio­nen auf „-qua­lity 82“ redu­ziert), sah das übli­cher­weise auch halb­wegs ansehn­lich aus, die Datei­grö­ßen hiel­ten sich mit durch­schnitt­lich weni­ger als 100 kB im Rah­men.

Mit dem moder­ne­ren Theme hiel­ten dann nicht nur etwas groß­zü­gi­gere Abmes­sun­gen son­dern natür­lich auch ein gewis­ses Maß an Respon­si­veness Ein­zug. Den Bil­dern ledig­lich ein paar zusätz­li­che Pixel spen­die­ren und „One size fits all“ für jedes Dis­play reicht da nicht mehr. Also lie­ber mal die neuen Bil­der mit aktu­ell 960 Pixeln etwas groß­zü­gi­ger dimen­sio­nie­ren als nötig, viel­leicht zahlt sich das ja bei der nächs­ten gro­ßen Umstel­lung noch mal aus; außer­dem sieht’s dann mit etwas Glück auch auf hoch­auf­lö­sen­den Dis­plays etwas weni­ger Scheiße aus (wobei man­che Retina-Dis­plays wohl­be­merkt ein viel­fa­ches davon ver­tra­gen könn­ten).

Jetzt muss ich also mit ziem­lich genau zwei­ein­halb mal so vie­len Pixeln pro Bild han­tie­ren. Das macht sich selbst­ver­ständ­lich in der Datei­größe bemerk­bar und so kommt der Wunsch auf, das Bytes/Pi­xel-Ver­hält­nis etwas zu opti­mie­ren. Schließ­lich will ich wenn’s geht noch ein paar Jahre so wei­ter­blog­gen, ohne mei­nem (noch) ver­gleichs­weise güns­ti­gen Hos­ter mehr Geld abdrü­cken oder eine neue Hei­mat suchen zu müs­sen. (Auch wenn mich die Limi­tie­run­gen eines 08/​15 sha­red Webs­pace lang­sam ner­ven und ich zumin­dest mit ’nem ordent­li­chen VSer­ver lieb­äugle, bin ich doch gerade nicht wirk­lich in der Stim­mung für einen Ser­ver­um­zug.)
Außer­dem mag Google flott ladende Sei­ten und effi­zi­ent kom­pri­mierte Bil­der sind da ein gro­ßer Fak­tor (und denke ich dann an SEO und die ganze damit ein­her­ge­hende Bau­ern­fän­ge­rei, kommt mir gleich das Kot­zen… aber das ist noch­mal ein ganz ande­res Thema). Zu guter letzt muss ich dann noch ordent­lich Spei­cher­platz frei­hal­ten, etwa zum zwi­schen­spei­chern von Back­ups, die dann auto­ma­tisch per FTP auf einen Raspberry Pi bei mir Zuhause gescho­ben wer­den. Alles gute Gründe, ein wenig spar­sam mit dem Daten­auf­kom­men zu sein.

Meine Ziel­set­zung: Akzeb­ta­bles Bild­ma­te­rial mit einer durch­schnitt­li­chen Datei­größe von grob 100 kB pro Bild.
Wei­ter­le­sen →

Affen Marken Dosen Bier

Wegen Jan Böh­mer­mann hab ich jetzt zum ers­ten mal von Max Gie­sin­ger gehört.
Ich zweifle eben­falls an sei­ner Real­ness, aber ich hab ja auch keine Ahnung von Musik.

Ein kleines Statusupdate

Ok, hier war im ver­gan­ge­nen Monat ja mal gar nix los. Sorry dafür.
Das lag unter ande­rem dran, dass ich mit eini­gen Din­gen in die­sem ner­vi­gen Leben außer­halb des Inter­nets zu dea­len und außer­dem einen mas­si­ven finan­zi­el­len Eng­pass zu über­brü­cken hatte, der ein­fach nix mehr für Musik übrig ließ.
Beide Dinge sind noch nicht über­wun­den, aber zumin­dest soweit abge­mil­dert, dass es hier bald wie­der wei­ter­ge­hen kann.
Auch die Radio­show star­tet bald wie­der durch, mög­li­cher­weise in etwas län­ge­ren oder unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den.

In den nächs­ten Wochen werde ich außer­dem mal einen klei­nen Patreon-Test­bal­lon star­ten. Wenn eini­gen von euch die­ses Blog also viel­leicht genug am Her­zen liegt, meine Arbeit daran mit regel­mä­ßi­gen klei­nen Geld­be­trä­gen zu unter­stüt­zen, habt ihr bald die Mög­lich­keit dazu.

Für den Moment: Habt noch ein wenig Geduld, ich brauch noch ein wenig Vor­lauf­zeit. Aber spä­tes­tens in einer Woche geht’s hier wie­der wie gewohnt wei­ter.

Intermission

Ich muss hier etwas per­sön­li­chen Scheiß auf die Reihe krie­gen, des­halb legt 12XU jetzt mal eine kurze Pause ein. In spä­tes­tens 1-2 Wochen geht’s hier wie­der wei­ter.
In der Zwi­schen­zeit könnt ihr ja mal ’n paar andere gute Blogs aus­che­cken.

Digitalscheiß für Musiknerds Teil 2: Wireless Audioplayer zum Selbstbauen

Im ers­ten Teil die­ser Reihe habe ich mich dar­über aus­ge­las­sen, wie man ein digi­ta­les Musik­ar­chiv im Rah­men eines voll­wer­ti­gen Media Cen­ters wohn­zim­mer­taug­lich machen kann.
Jetzt will ich hier noch eine etwas schlan­kere und kos­ten­güns­ti­gere Lösung vor­stel­len: Einen klei­nen Wire­less Audio­player, der seit gerau­mer Zeit meine Küche beschallt und in sachen Preis, Klang und Viel­sei­tig­keit den teu­ren Kom­plett­lö­sun­gen von Her­stel­lern wie Sonos gehö­rig in den Arsch tritt. (mehr …)

Digitalscheiß für Musiknerds Teil 1: Computer gehören ins Büro.

Ich bin Digi­tal­mensch und hab das Sam­meln phy­si­scher Ton­trä­ger schon vor Jah­ren auf­ge­ge­ben. Schon als die ers­ten mp3-encoder sich breit mach­ten war ich begeis­tert von den Mög­lich­kei­ten, den digi­tale Audio­files bie­ten.

Auch wenn‘s damals noch wenige glau­ben woll­ten, die ein­zi­gen Hin­der­nisse, die damals noch der Revo­lu­tion im Weg stan­den waren der begrenzte Spei­cher­platz und die mick­ri­gen Down­loadra­ten. Heute wis­sen wir es natür­lich bes­ser und die Digi­ta­li­sie­rung der Medien ist schon lange Rea­li­tät.

So zur Mitte der Nul­ler­jahre kam ich dann ein­mal in mas­sive Geld­not und hab meine kom­plette Plat­ten­samm­lung an glück­li­che Samm­ler ver­scher­belt, die jetzt hof­fent­lich viel Spaß damit haben.
Seit­dem bin ich nur noch digi­tal unter­wegs und schaue nicht zurück. Auch wenn ich den Reiz von Vinyl als ehe­ma­li­ger Samm­ler noch immer nach­voll­zhie­hen kann (aber wohl­be­merkt den von Vinyl-Fana­ti­kern ver­brei­te­ten Audio-Mythen kei­nen Glau­ben schenke), bin ich heute froh, die­sen Schritt schon früh gegan­gen zu sein. Allein schon wenn ich dar­über nach­denke, wie viel mehr mein Musik­kon­sum mich heute kos­ten würde, wenn ich immer noch einen groß­teil der Plat­ten aus Über­see bestel­len müsste…

Hier will ich jetzt mal dar­über reden, wie man ein digi­ta­les Musik­ar­chiv Wohn­zim­mer­taug­lich machen kann, bzw. wie ich das selbst gelöst habe. In die­sem Arti­kel geht es jetzt um ein voll­wer­ti­ges Media Cen­ter mit beson­de­rem Fokus auf Musik­wi­der­gabe, in einem sepe­ra­ten Post werde ich dann bald noch zwei schlanke Lösun­gen für einen rei­nen Audio­player vor­stel­len.

In den Nul­ler­jah­ren kam meine Musik wie bei den meis­ten Leu­ten zu der Zeit aus dem PC oder Lap­top. Das war damals ja auch fast die ein­zige ver­nünf­tige Lösung. Die Hard­ware für Media Cen­ter war noch kost­spie­lig, die Soft­ware rela­tiv unaus­ge­reift und fer­tige Medi­en­spie­ler für zuhause kaum zu gebrau­chen. Und wenn eh schon ein PC 24/​7 im eige­nen WG- oder Jugend­zim­mer vor sich hin ras­selte war auch nicht so wirk­lich der Bedarf für zusätz­li­che Hard­ware da.

Was aber, wenn man seine Musik und Filme auch im Wohn­zim­mer, in der Küche oder im Schlaf­zim­mer parat haben will, wo ein aus­ge­wach­se­ner PC ein­fach zu viel Platz weg­nimt und unnö­tig Krach macht? Ein Lap­top passt da schon bes­ser rein, aber immer in lan­ges Kabel zum Ver­stär­ker zu legen finde ich auch mal eher sub­op­ti­mal und wenn ich ein­fach Musik genie­ßen will, ist es auch doof immer den Rech­ner zu boo­ten und den Audio­player zu öff­nen.

Hier (Trom­mel­wir­bel…) betre­ten Media­cen­ter die Bühne. (mehr …)

New policy for music submissions

If you’re from a promo agency or found me via the spam­mer cunts of the indie bible (if so, please recon­si­der your mar­ke­ting stra­tegy): You came to the wrong place, i kindly ask you to fuck off.

Wenn du von einer Prom­o­agen­tur oder ähn­li­chem bist: Fal­scher Ort. Bitte ver­piss dich.

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