Die Band aus Denver um Ex-Mitglieder von Accordion Crimes und Joy Subtraction liefert auf ihrer dritten EP kompakte fünf Minuten Lärm ab, der sich wie gehabt im Spannungsfeld von 90er Postcore, Noise- und Indie Rock bewegt.
Die aktuelle EP der Elektro-/Garagepunk-Formation aus Los Angeles ist mal wieder ein ausgesprochen spaßiger Volltreffer geworden. Mit sechs Songs in weniger als zehn Minuten lässt sich das in einem Schluck weghören wie eine stärker Noise-orientierte Variante von S.B.F. oder Race Car.
Das neueste Tape der Londoner Noiserocker kommt mit einer deutlich entschlackten, luftigeren Produktionsweise und Drums aus der Konserve daher. Der naheliegende Big Black-Vergleich trifft hier nur bedingt zu, aber wie schon auf den letzten paar Kurzspielern zeigt sich die Band experimentierfreudig und expandiert ihr Klangspektrum. Besonders überraschend finde ich z.B. diesen subtilen Suicide-Vibe in 125 3 Phase.
Da isse, die einzige Ausgabe von 12XU Radio die ihr in den nächsten zwei Monaten bekommt. Diesmal auch mit jeder Menge Lärm, der (noch?) nicht den Weg ins Blog gefunden hat. Als besonderes Special dürft ihr euch diesmal ab der zweiten Stunde auf einen fluffig powerpunkpoppigen Batzen Kraftfutter aus dem guten Hause Manierenversagen freuen.
12XU legt jetzt wie angekündigt eine unvermeidbare Pause ein. Die könnte ein paar Wochen andauern. Ich melde mich zurück, sobald es – das Blog betreffend – etwas neues zu berichten gibt. Bis bald, hoffentlich.
Wie gewohnt ist Hearthis besser für die Ohren und Mixcloud besser für’s Datenvolumen.