High Signs - If So, Then What?

Die­ses Duo aus Toronto spielt melo­di­schen Indie­rock der aus­ster­ben­den Sorte. Sol­cher, der sich selbst noch ernst nimmt. High Signs sind hier vor einer Weile ja schon mal mit der eupho­ri­schen Sin­gle A Much Lar­ger Ocean auf­ge­schla­gen, die jetzt auch ihr neues Album eröff­net und klingt als träfe das hym­ni­sche Poten­zial von Bands wie Beach Slang, Needles/​/​Pins oder frü­he­ren Japan­dro­ids auf­ein­an­der. Ich hätte nicht erwar­tet, dass dar­auf ein über weite Stre­cken so tief­trau­rig klin­gen­des Album fol­gen würde. Denn hier wird ein gewal­ti­ges Drama auf­ge­fah­ren, das mich unter ande­rem auch an Solids, Res­to­ra­ti­ons oder P.S. I Love You erin­nert. Eine aus­ge­spro­chen ange­nehme Über­ra­schung ist ihnen damit gelun­gen.




Ähnlicher Lärm:
Nai Har­vest & Play­lounge – Split 12″ Zwei her­aus­ra­gende bri­ti­sche Ver­tre­ter des melo­di­schen Indie­krachs fin­den sich hier zusam­men, lie­fern jeweils einen neuen Song und covern sich dann gegen­sei­tig. Runde Sache, würde ich dazu sagen. Auch wenn das auf die Platte in ihrer phy­si­schen Form nicht wirk­lich zutrifft. DK060: Nai Har­vest /​...
Simu­la­tors – Three Pat­terns Die Band aus Den­ver um Ex-Mit­glie­der von Accor­dion Cri­mes und Joy Sub­trac­tion lie­fert auf ihrer drit­ten EP kom­pakte fünf Minu­ten Lärm ab, der sich wie gehabt im Span­nungs­feld von 90er Post­core, Noise- und Indie Rock bewegt. Three Pat­terns by SIMULATORS
Pin­act – Stand Still And Rot Fluffig melo­disch lär­men­der Indie­rock mit leich­tem Surf-Vibe aus dem voll­kom­men Sur­fer­un­freund­li­chen Glas­gow. Erin­nert mich sehr posi­tiv and ver­schie­dene Bands wie etwa Solids, Wav­ves, Pale Angels, frühe Sur­fer Blood oder Play­lounge. Stand Still and Rot by Pin­act Stand Still and Rot by Pinac...