Vintage Crop – Gerald Part 2
New Age erscheint am 6. April auf Anti Fade Records.
Ein kleines Statusupdate
Aus der Tatsache, dass ich diesen Post verfasse könnt ihr ja schon erahnen, dass ich mich jetzt nicht wie geplant im Krankenhaus befinde. Daher erstmal die gute Nachricht, dass es hier in ein paar Tagen wieder weiter geht.
Die schlechtere Nachricht ist, dass die OP nur verschoben ist. Und dass sie voraussichtlich ein ganz schönes Massaker wird, so dass ich anschließend erstmal 1-2 Tage auf der Intensivstation verweilen werde. Geht also mal davon aus, dass es im späten Februar zu einer etwas längeren Auszeit kommen wird.
12XU Radio #7
Etwas später als geplant, aber hier ist sie: Die neueste Ausgabe der 12XU Schlagerrevue für jung und alt. Möglicherweise meine letzte gute Tat für die nächsten Wochen, denn in der kommenden Woche begibt sich meine Wenigkeit für geplante Wartungsarbeiten an der Schilddrüse ins Krankenhaus. Da gibt’s vermutlich kein Internet. Vielleicht schaff ich vorher noch so ein, zwei Posts, mal schauen…
Wie gewohnt hat der Stream auf Hearthis die bessere Audioqualität, dafür ist Mixcloud besser für’s Datenvolumen auf Mobilgeräten, hat außerdem die Titelanzeige die bei Hearthis nicht so funzt. Wählt eure Droge.
Listen to 12XU Radio #07 by12XU on hearthis.at
The Exbats – I Got The Hots For Charlie Watts

Der erste heiße Tipp in diesem Jahr kommt vom kürzlich reaktivierten Punkblog Manierenversagen. Die Exbats sind ein Duo aus Bisbee, Arizona, bestehend aus Inez McLain an Drums, Gesang und ihrem Vater Kenny an der Gitarre. Der Schrammelige, in jeder Menge verschrobenem Charme getränkte Powerpop, den die beiden auf ihrem aktuellen Langspieler von der Leine lassen weckt klare Assoziationen zu den alten 60s Girlgroups, hat häufig aber auch mehr als eine kleine Ahnung von Dead Moon. Oder vom British Invasion-lastigen Garage Rock der Resonars, deren Mastermind Matt Rendon hier zufällig auch für den Bass und die Produktion verantwortlich zeichnet.
High Signs – If So, Then What?

Dieses Duo aus Toronto spielt melodischen Indierock der aussterbenden Sorte. Solcher, der sich selbst noch ernst nimmt. High Signs sind hier vor einer Weile ja schon mal mit der euphorischen Single A Much Larger Ocean aufgeschlagen, die jetzt auch ihr neues Album eröffnet und klingt als träfe das hymnische Potenzial von Bands wie Beach Slang, Needles//Pins oder früheren Japandroids aufeinander. Ich hätte nicht erwartet, dass darauf ein über weite Strecken so tieftraurig klingendes Album folgen würde. Denn hier wird ein gewaltiges Drama aufgefahren, das mich unter anderem auch an Solids, Restorations oder P.S. I Love You erinnert. Eine ausgesprochen angenehme Überraschung ist ihnen damit gelungen.
Rik & The Pigs – Blue Jean Queen / A Child’s Gator


Gleich zwei neue Veröffentlichungen haben Rik & The Pigs aus Olympia, Washington in den vergangenen Wochen auf uns losgelassen. Die Blue Jean Queen 7″ kommt dabei aus dem guten Hause Feel It Records und die Mini-LP A Child’s Gator vom Garage-Qualitätslabel Total Punk Records. Wie gewohnt gibt’s hochentflammbaren Garage-Rock’n’Roll auf die Ohren, der sich schamlos aus der 77er Grabbelkiste bedient und vereinzelt auch mal powerpoppige Zwischentöne zulässt.
Louder Than Death (feat. King Khan & Sean Spits) – ABCs in Old Berlin
Louder Than Death erscheint am 1. März auf In The Red Records.
Hot Snakes – Six Wave Hold-Down
Jericho Sirens erscheint am 16. März auf Sub Pop.
Exek – U Mop
Ahead Of Two Thoughts erscheint am 25. Januar auf Superior Viaduct.
Adults – MSN
Cheekface – Glendale
Patti – Patti

Ach je, wie soll ich das denn schon wieder beschreiben? Okay… der Tellerrand von Patty aus Oakland reicht von postpunkigem Garagenzeug á la Parquet Courts oder Uranium Club auf der einen Seite – hin zu einem eklektischen Mix aus Post-Reunion Mission Of Burma meets Minutemen meets Shudder To Think auf der anderen.Irgendwo im Chaos versteckt kann man auch noch etwas Devo und B52’s ausmachen. Klingt gut? Klingt gut.
Abstract Sense – No Signal

Sehr geiler Krempel aus der Türkei. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie beschissen die Realität sich für die Subkultur dort gerade anfühlen muss. Abstract Sense ist jedenfalls ein Solo-Recordingprojekt von Ozan Bodur aus Istanbul und seine mit minimalem Gerät aufgenommene erste EP zieht mich schnell auf seine Seite. Irgendwo im Ballungsraum von oldschooligem Indierock, Noise und Punk zuhause, versprüht das starke 90er Sonic Youth Vibes und sein Gitarrenspiel hat besonders in den letzten zwei Songs diesen gewissen Wipers-Touch. Da nehm ich doch gleich ein volles Pfund von mit!
R. Clown – Doc Told Us to Meet at 5029 York Blvd. for a Very Very Special Night of “Lights! Camera! Action!” or Wowee! The City Sure is Scary

Die fluffigen Synth-Garagenvibes auf diesem schnieken Tape kamen mir auf Anhieb bekannt vor und ausnahmsweise lag ich mit meiner Vermutung sogar richtig: Wir haben es hier mit einer weiteren – diesmal etwas Synth-lastigeren – Band um S.B.F.- und Race Car-Frontmann Raymond Schmidt zu tun. Ihre erste EP enthält den Audiomitschnitt ihrer ziemlich geilen Performance bei Highland Park TV, die es auch als Video zu begutachten gibt. Die müssten bei uns mal zusammen mit Puff! auf Tour gehen.