Teens – Burning Bridges

Teens erscheint am 5. Juli auf No Sleep Records.

Gay Cum Daddies – Chirping Pennies

Parrots Realm erscheint am 28. Juni auf Decoherence Records.

The Jesus Lizard – Hide & Seek

Rack erscheint am 1. Sptember auf Ipecac Recordings.

Vangas – Slow Strum

Slow Strum / Rushing 7″ erscheint am 20. Juni auf Chunklet Industries.

The Judges – Guns

Guns 7″ erscheint am 21. Juni auf Drunken Sailor Records.

Dion Lunadon – Goodtime

Memory Burn erscheint am 23. Juli auf via Beast Records.

Verspannungskassette #75 (C-90)

Power Pants I Gotta Get In Shape
Billiam Cog Stuck
NTSC>PAL Suggestive Rex
Die Electric Anus Spliggity Splat (My Feet Are On Fire)
D. Sablu Stuck in a Rut
Dirt Sucker Banana Peel Briefcase
Hammer and the Tools T-1000
Southern Crustacean Dead CEOs
The Gobs I Hate This Place
Primitive Fucking Ballers Nuclear Atrophy
Total Sham Keep It Rollin‘
Invertebrates Bated Breath
Bootlicker Red Serge
Pollute Nite
Malignant Order Disguise

Chemical Threat Pressure
Bad Image Real World
Gripe Duendes
Hood Rats Intervention
Direct Threat Forever Fighting
Judy And The Jerks Good Time
Snooper I Think I’m Falling In Luv Again
Eye Ball Violins
Shitty Life Just A Guy
Bounce House Pop Rox
Bermuda Squares Don’t Wanna Go Outside
Gus Baldwin Relief
Virtual Combat Excess Access
Cool Guy Club Shit Feelings
Autobahns Loss Of The Rights

Shellac I Don’t Fear Hell
Luxury Apartments Luxury Apartments
Orchid Club Life Takes Time
Work Stress Resurrected
Ancient Lights But what about the children?
Cutters Frail In The Mind
Plexi Stad Siren Dance
MantaRochen Reflection
Eyelash Apparent

Pyrex Sleep Therapy (Demo)
Rolltreppe Schüsse
Tipping Points Operate Accelerate
Crayon Cats Labrador
Pardoner Instrument of Peace
Silicone Values Spirit of the Age
Neutrals Wish You Were Here
Neon Lies Teen

Luxury Apartments – Luxury Apartments

Das ist ja mal ’ne beeindruckende Debüt-LP von dieser Londoner Band, die offenbar schon einige Jahre aktiv ist aber sich reichlich Zeit damit gelassen hat, ihr Schaffen auf einem Langspieler zu präsentieren. Vom ersten Moment an hat das so einen Vibe von Saccharine Trust mit einer Prise Flipper dazu. Outsude Looking In entfaltet sich etwa so als würde ein verlorener Wire-Song mit Volcano Suns und Mission Of Burma kollidieren, sowie mit jüngeren Kreationen von Institute, Peace de Résistance. Animals Eat For Free emuliert zu Beginn vorwiegend The Fall der ’80er Jahre, nimmt dann aber eine unerwartet melodische Wendung im Chorus. Und so ähnlich geht es weiter in dieser so eklektizistischen wie auch geschmackvollen Schatzkammer aus Ideen und Einflüssen, zu denen ich desweiteren so Bands X (AUS), Membranes, Cravats, Fungus Brains, die frühen, noch nicht so stark Dub-getränkten Swell Maps und noch viele weitere Größen des DIY Post Punks zählen würde. Ebenso ließen sich hier aktuellere Bands nennen wie Shark Toys, The Cowboy, Society, frühere Sleepies, die Weirdo-Franzosen Subtle Turnhips oder andere Londoner Bands wie das Garage-Bollwerk der 2010er Jahre, Sauna Youth oder vielleicht auch Tense Men, deren nachträglich in 2018 veröffentlichter Schwanengesang klare Ähnlichkeiten aufweist. Da ist einfach kein Platz für Langeweile zwischen den endlosen Blitzschlägen aus freidrehender Inspiration und Kreativität.

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Neon Lies – Demons

Goth-infizierter Synth Wave gehört ja mal nicht so zu den Genres, für die die ich mich leicht begeistern lasse, zu formelhaft und uninspiriert ist das meiste davon für meinen Geschmack. Die neueste LP von diesem Typen aus Zagreb, Kroatien, der bei mir vorletztes Jahr schon einen bleibenden Eindruck als Support von Nag hinterlassen hat, ist da aber eine erfreuliche Ausnahme. Es ist zwar nich so dass er darauf irgendwas bahnbrechend neues veranstalten würde, aber ungeachtet der simplen und zeitbewährten Essenz, sind diese Songs einfach mal wunderbar ausbalanciert und treffsicher arrangiert, zum Bersten vollgestopft mit eingängigen Hooks und Melodien, aufgeladen mit reichlich Energie und einem sehr vertrauten aber absolut effektivem Sinn für Melancholie. Vielleicht ist das nur meiner eigenen Neigung geschuldet, aber mehr als an typische Synthwave-Kost fühle ich mich hier an Punk-/Garage-relevante Acts erinnert wie Digital Leather (klar, der offensichtliche Vergleich), O-D-EX und ganz besonders die total einzigartige Sex Tourists LP von 2017.

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