Mother’s Milk – Render Void At Gate

Gewohnt überwältigender Scheiß, wie zu erwarten von einer weiteren Band um Josh Feigert, seines Zeichens mitverantwortlich für so Bands wie Wymyns Prysyn, Uniform und zuletzt auch Glittering Insects. Klar ist das mal wieder durchzogen von dieser ganz unverkennbaren Melancholie im epischen Cinemascope. Ein durchweg vertrauter Vibe ohne Frage, aber dennoch ist hier etwas Raum für einige Überraschungen und Stilblüten, die man so von den genannten Bands eher nicht kannte wie etwa die melodischen Lichtblicke in so Songs wie Skyless Bells und Earthtone.

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Satanic Togas – Digital World

Ihr wisst inzwischen, was da auf euch zukommt! Satanic Togas haben noch nie enttäuscht und auch hier setzt es wieder catchy-kompakte Garage Punk-Smasher par excellence. Wenn Gee Tee das unbeschwerte Blumenkind unter den diversen Bands und Projekten um Ishka Edmeades sind, dann sind Satanic Togas der verdorben und schmierig rockende Gegenpol zu deren Powerpop, wobei aber auch die satanischen Gewänder nicht anders können als aus einer bodenlosen Fülle hartnäckiger Hooks und Melodien zu schöpfen.

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Hevrat Ha’Hashmal – 2+1

Fünf Minuten der betörenden Geräusche und des strukturierten Chaos', zu superdichten, kurz angebundenen Song-Konstrukten verkantet von einer israelischen Band. Gleichermaßen wuchtig, eklektisch und verspult, bewegt sich das irgendwo im Sweet Spot zwischen Post Punk, Noise Rock und Garage Punk - ein freidrehender Sound aus alles-ist-erlaubt, der mich an so Bands wie zum Beispiel Big Bopper, Brandy, Patti, Reality Group oder Cutie denken lässt.

Negative World Status – Demo

Da hat diese Band aus Philadelphia ja mal einen ungewaschenen Bastard von einer EP eingehämmert - ein Lärm in einem Spektrum aus Garage-, KBD- und oldschooligem Hardcore Punk, präsentiert in einer köstlichen LoFi-Ästhetik nicht unähnlich zu diversen Artefakten der Deluxe Bias- und Impotent Fetus-Kataloge. Denke dabei mal in eine ähnliche Richtung wie z.B. Exxon, Motor Corp, Everyone Is Alone Sometimes, The Vortex, Modern Needs, Fugitive Bubble, Insane Urge, Fried E/m oder Septic Yanks.

Aborted Tortoise & Ghoulies – EuroTour Split

Das ist ja in der Tat mal eine Tour, der ich schon sehr entgegenfiebere! Diese neue Split 7" der Bands aus Perth, Australien präsentiert beide Gruppen in Bestform. Aborted Tortoise machen gewohnt gut Feuer unter'm Popo mit ihrem patentierten Gebräu aus smartem Garage Punk á la Uranium Club, Pinch Points, Dumb, Vintage Crop und Co.. Ghoulies geben sich darauf dann auch keine Blöße mit zwei Garage-/Egg-/Synth Punk-Ohrwürmern erster Güte, die in einem ähnlichen Fahrwasser unterwegs sind wie etwa Research Reactor Corp, Cherry Cheeks, Set-Top Box, Alien Nosejob oder Satanic Togas.

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Alien Nosejob – Split Personality

The Derivative Sounds of​.​.​. Or​.​.​. A Dog Always Returns to its Vomit erscheint am 27. Oktober auf Anti Fade Records & Goner Records.

Pale Angels – I’m a Boar

Plastic Legacy erscheint am 8. September auf Rad Girlfriend Records.

Billiam – Out On Medication

Corner Tactics erscheint am 22. September auf Under The Gun Records & Cow Tool Records.

Verstärker – Ankunft

Jenseits erscheint am 27. Oktiber auf Fuzz Club Records.

Superfriends – Impostor Syndrome

Superfriends Are Online erscheint am 8. September.

Verspannungskassette #61 (C-60)

Pablo X Morons
New Buck Biloxi I Hate The Queen
Dennis Cometti Locked Out
The Jimmys Romance Scammer
Wasted Denim Rats and Freaks
LiceTrays Blood Loss
Balloon Thief Mind Ease
X-Nipples San Gennaro's Blood
ALF Road Rage
WWW Realidad Virtual

Isotope Soap Honey Man
Bad Anxiety Committing Crimes
The Dud Uglys Staring At The End
Ankle Grabber Paradise On Pause
Piss Shivers Eyes Off You
Retirement Death Sentence
G.U.N. A Prisoner's Tale
Dispösal Painted Crutches
Drýsildjöfull Kolsvartar Tungur

Eye Of The Cormorant Rag Warfare
The Hand Safer Now?
Beef Quickie
Nasty World The Mercy Of The Law
Die Paniks Cowboy Time
Lohn der Angst Lohn der Angst
Tricks Turn Around
Golden Grease Assisted Living

The Wind Ups Coffee Cup
Lothario Missing Person
Witch Piss Grow Mold Die Old
M.O.T.O. Blast Of Silence
Noise Violations Love To Feel Good
Juggler Lángoló Világ
Miracle Debt Goth Phase

Piss Shivers – Piss Shivers

Brillianter Scheiß aus dem Hause Gimmie Records, dem verlängerten Label-Arm des famosen Gimmie Gimmie Gimmie Blog- und Zine-Imperiums. Piss Shivers sind ein Duo aus Brisbane und ihre Debüt-LP tritt einen hochexplosiven Krawall vom Zaun, den man vage in den Koordinaten von Garage-, Post Punk und Postcore verorten kann. Mal erinnert mich das an einen Crisis Man-meet-Hot Snakes-Hybriden, oder auch an frühe Teenanger, die stockdüsteren Postcore-Dystopien von Video und VHS, die rasende Wut von Wymyns Prysyn. Als weitere Bezugspunkte könnten dann noch Bands wie Xetas, Gaffer, Ascot Stabber and Batpiss herhalten… und vielleicht auch ein bisschen Zhoop/Djinn/Feed-Energie in den simpleren Momenten.

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Noise Violations & Sprgrs – Split

Das australische Label Painscale Records liefert hier das bislang stärkste in einer Serie von Split-Tapes ab. Hauptattraktion dabei ist klar die längere Seite, welche das Debüt der Noise Violations aus Brisbane darstellt. Die zünden hier ein einzige unwiderstehliche Abfahrt aus Hooks und Melodien zu einem Schauspiel aus leicht eierlastigem Garage Punk mit Echos von so einschlägigen Hausnummern wie z.B. Satanic Togas, R.M.F.C., Ghoulies, Booji Boys, Metal Guru, Erik Nervous oder Gee Tee, um nur einige zu nennen.
Die andere Seite enthält dann die zuvor schon veröffentlichte 2022er EP von Sprgrs aus Granada, Spanien. Die lohnt sich auch nochmal anzuhören, besonders für Freunde von catchy tanzbarem Lo-Fi Punkgedöns etwa der Marke Prison Affair, Beer, Nuts Pringue, Dee Bee Rich und Beta Maximo.

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M.O.T.O. – The Wall of Phlegm

Was für ein verdammtes Juwel! Paul Caporino, der Mann hinter dem kultigen, seit gut vier Jahrzehnten bestehenden Garage Punk und Power Pop-Projekt M.O.T.O. setzt wieder einen Fuß in die Öffentlichkeit mit einem neuen Batzen von fuzzigen Songartefakten, die hier mal wieder im bewährten Solo 4-Spur Lo-Fi Modus daherkommen. Los geht es mit einem verfickten Motörhead-Cover und was der Herr daraufhin an Songmaterial abfackelt ist ein einziges Feuerwerk an Hooks, Riffs und Melodien, eines seiner hochwertigsten Bündel an Ohrwürmern ohne Frage, ein modernes Meisterwerk des LoFi-Pop wenn ihr mich fragt! Viele der Songs gab es auch schon mal bei irgendeiner Gelegenheit zu hören aber ganz ehrlich, wen interessiert's? Das Ding hier spult sich ab wie ein all-killer-no-filler Best Of seines kreativen Outputs der vergangenen zwei Dekaden, präsentiert in frischen und bislang ungehörten Recordings.

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Sex Mex – Max’s Mom

Chick Problems erscheint am 22. September.