Ghlow – Big City

Levitate erscheint am 8. März auf PNKSLM Recordings.

Vampire – Built For Decline

What Seems Forever Can Be Broken erscheint bald™ auf Televised Suicide.

Shrudd – Microbiome / Bizarro

Zwei neue EPs einer Band aus Louiseville, Kentucky, die offenbar schon einen ganzen Haufen Material veröffentlicht hat aber mir jetzt zum ersten mal begegnet. Die Microbiome EP entzückt mit gleichermaßen schrulligem und energischem Garage-/Synth Punk im Fahrwasser etwa von Billiam, Spodee Boy, Gholies, frühem Erik Nervous, Spits, Why Bother? sowie klassischen Artefakten aus dem Reatard-Universum. Einen netten Kontrast dazu setzt die eher Hardcore-lastige Bizarro EP mit einer ungleich räudigeren Ästhetik des oldschoolig abgefuzzten Chaos.

Album-Stream →

Achterlicht – Demo II

Demo numero zwo der Band aus dem niederländischen Haarlem knüpft natlos an den Spaß des Vorgängers an in Form von eingängigen, schnörkellos zackigen Garage- und Synth Punk-Kloppern, die bei Freunden von überwiegend europäischen Acts wie Dadar, Shitty Live und Mitraille sicher auf Zuneigung stoßen werden.

Album-Stream →

Gremlin – Same Fate / Bliss

Nach der noch ganz frischen Sensation von einer Debüt-EP lässt auch die neue digitale Single der Band aus Cincinnati erwartungsgemäß nichts anbrennen. Same Fate ist ein kompaktes, absolut ökonomisch agierendes Stück Garage Punk, woraufhin Bliss wiederum die leicht psychedelischen und melodischen Tendenzen der Band anzapft mit deutlichen Anklängen an so Zeug wie Radioactivity, Ex-Gold oder Bad Sports.

The Chisel – Fuck ‘Em

What A Fucking Nightmare erscheint am 9. Februar auf Pure Noise Records.

Tiger! Shit! Tiger! Tiger! – Stones

B.L.O.O.M. erscheint im Februar auf To Lose La Track Records & Coypu Records.

Dead Years – Pictures of my Death

Night Thoughts erscheint am 2. Februar auf Dirt Cult Records.

Happy Body – Plastic Lovers

Happy Body erscheint am 20. Dezember auf Spared Flesh Records.

Verspannungskassette #66 (C-60)

Blood Cookie Forest Witch
Adhesive Stayin Busy
Snooper Company Car
Paranoias Soft Science
The Abdo Men It's Been A Bad Week
No Stones Penchant (Animals)
La Llama Amor y Muerte
Speed Plans Everybody Gotta Die
Sun Children Sun Sword Of Justice

Lamictal Why Am I Like This??
Ismatic Guru Mind Fever
Busted Head Racket & Billiam Bauble Break
Midgee Paranoia
Red Herrings Red Herrings
Tyvek Going Through My Things
The Judges Who's Your God Today?
Gremlin Null Future
Dion Lunadon Secrets

Yardboss No Casket
Noj No Room Cut To Fit
Dizzy Daze Faded
Soft Shoulder Marching Farm A
Luxury Apartments Energy
Cel Ray Schmooze Fest

Sklitakling Skitten fetter
TV Cult Crystal Cave
Bleakness Words
Grisaille Blessures
Beta Máximo. Cielo gris
Discreet Charms Mo

Sklitakling – Sklitakling

Nach einer schon saumäßig appetitanregenden Debüt-EP im letzen Jahr präsentieren Sklitakling aus Bergen, Norwegen eine glatt nochmal stärkere erste LP, auf der sie den verschroben-schrammeligen Charme des Debüts beibehalten und gleichermaßen ihre stilistische Palette erweitern und verzweigen. Das Songwriting hat hier deutlich an Kontur gewonnen, die eigenwilligen Arrangements an Schärfe. Trotz ihrer norwegischen Herkunft erinnert mich das doch häufig mehr an die dänische Szene des vergangenen Jahrzehnts - die Kopenhagener Schule des Post Punk sozusagen - mit gewissen Anklängen an Bands wie Iceage, Melting Walkmen, Spines und erst neulich, Pleaser, die alle einen ähnlichen Sinn für Melancholie und Melodie haben. Dazu kommt hier aber noch ein starker Cowpunk-Vibe, der etwas von einer LSD-getränkten Variante von frühen Angst oder Gun Club hat, aber insbesondere auch Ähnlichkeiten zu der halluzinogenen, existenziellen Albtraumwelt von Murderer.

Album-Stream →

Sun Children Sun – Bizarre Feverre

Die jüngste LP dieser Band aus Tokyo - letztes Jahr in Japan erschienen und jetzt vom Label SPHC Records aus Maryland, Baltimore wiederveröffentlicht - beginnt mit nicht nur einem, sondern gleich zwei maximal kitschigen, pseudo-orchestralen Intros, welche dann in einen pseudo-Metal Flickentepich übergehen der so klingt als wollten die Jungs alle Dungeon Punk-Entwicklungen jüngerer Zeit noch mal überbieten. Dann geht aber der eigentliche Spaß los in der Form von gleichermaßen simplen wie auch einfallsreichen und unvorhersehbaren Hardcorepunk-Ausbrüchen, deren Dungeon-/Metal-Versatzstücke (immer mit reichlich Schalk im Nacken) sie mit einem kreativen Geist ausstatten,, der unter anderem auch was von frühen Crass hat. Sinnlos, solchem Irrsinn Widerstand zu leisten - ich geb's auf und genieße einfach die wilde Fahrt!

Album-Stream →

Soft Shoulder – It’s A Small World After

(…) so fokussiert wie schon lange nicht mehr (…) schrieb ich anlässlich ihres letzten Albums Smile Building's Exit. "Hold my beer…" sagt daraufhin die Band aus Tempe, Arizona und schüttelt eine weitere LP aus dem Ärmel, zur gleichen Zeit aufgenommen wie der Vorgänger und mit einem sogar nochmal etwas eingängigeren Gesamtvibe. Ihr patentierter Mix mit Elementen aus sowohl aktuellen wie auch altertümlichen Post Punk-Zaubertricks, oldschooligem Noise Rock und stark No Wave- und 80er The Fall-inspirierten Lärmexperimenten hat noch nie so hell gefunkelt, so catchy und rund geklungen wie auf dieser Platte.

Album-Stream →

Gremlin – 1-800-GREMLIN

Luxuriöses neues Futter für Garage- und Eggpunk-Enthusiasten kommt hier von einer Band aus Cincinnati, Ohio. Soft Violence and Why Fight reflektierem die schrägen Stilblüten etwa von Prison Affair, Nuts, Beer, Cherry Cheeks und Pringue, erweitern diese Ästhetik jedoch mit einem deutlich psychedelischen Unterton, der in erster Linie vom mehrstimmigen Gesang transportiert wird. Auch Null Future hat da reichlich von, aber begibt sich sehr fachmännisch doch eher in klassisches Garage Punk-Terrirorium mit einem Vibe á la Mononegatives, zusätzlich ausgestattet mit einer puristischen Fuzzpunk-Kante. Der Rausschmeißer It Goes On ähnelt dann zu guter Letzt sehr deutlich den krautig-psychedelischen Post Punk-Vibes der Stadtnachbarn The Drin und The Serfs, was natürlich auch über personelle Überschneidungen mit jenen spekulieren lässt.

Album-Stream →