Splutter – Songs From The Cultural Gulag

Splutter - Songs From The Cultural Gulag

Das Demo der Band aus Man­ches­ter hat ja schon sehr ordent­lich in die Scheiße gehauen, auf der neuen digi­ta­len Sin­gle hat ihr Sound aus Fuzz und Garage aber noch eini­ges an Kon­tur und Druck gewon­nen. So ähn­lich würde ich mir eine tech­nisch etwas ver­sier­tere Vari­ante von Lumpy and the Dum­pers vor­stel­len.

Impotentie – Demonstratieve Opnamens

Impotentie - Demonstratieve Opnamens

Schön dre­ckig daher rum­peln­den Fuzz­punk gibt es auf dem Demo von Impo­ten­tie zu begut­ach­ten. Dabei darf man sich nich von den auf Nie­der­län­disch gesun­ge­nen Lyrics an der Nase her­um­füh­ren las­sen: Die Band kommt in Wirk­lich­keit aus Mont­real.


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Dirty & His Fists – Dirty & His Fists 7″

Dirty & His Fists - Dirty & His Fists 7"

Nach dem sehr guten Demo lie­fert die Band aus Los Ange­les jetzt eine ebenso aus­ge­zeich­nete 7″ nach. Strai­gh­ter Gara­ge­punk mit ganz schö­nem Vor­wärts­schub und ver­ein­zelt sub­ti­len Anklän­gen an die Dead Boys, an dem es ein­fach über­haupt nichts zu meckern gibt.

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Dark/​Light – Kill Some Time

Dark/Light - Kill Some Time

Neues aus dem Hause Dirt Cult Records. Der Punk­rock auf dem Debüt­al­bum von Dark/​Light aus Port­land weiß mir mit sei­nem offen­sicht­lich Wipers-beein­fluss­ten Sound sofort zu gefal­len; in Cold Wea­ther Music kommt außer­dem noch ein gewis­ser Gun Club-Vibe auf. Dar­über hin­aus soll­ten auch Freunde von Bands wie Hys­te­rese, Day­light Rob­bery oder Ner­vo­sas unbe­dingt mal ein Ohr ris­kie­ren.



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Terry Malts & Kids On A Crime Spree – Our Love

Terry Malts & Kids On A Crime Spree - Our Love

Zwei Grö­ßen des zeit­ge­nös­si­schen Noise-, Fuzz- und Power­pops ver­sam­meln sich auf die­ser schi­cken 10″ Split-EP aus dem Hause Emo­tio­nal Response. Kids On A Crime Spree tra­gen dazu zwei psy­che­de­li­sche Pop­num­mern bei, die knie­tief im Reverb der Phil Spec­tor-Grö­ßen­ord­nung getränkt sind. Terry Malts machen das, was sie am bes­ten kön­nen und prä­sen­tie­ren zwei unwi­der­steh­li­che Ohr­wür­mer, die wie­der deut­lich mehr Beiß­kraft zei­gen als das etwas Hand­zahme letzte Album.


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Ufosekte – Demo

Ufosekte - Demo

Sehr gei­les Punk­zeugs aus Frank­furt, dem man einen gewis­sen Wipers-Vibe nicht abspre­chen kann. Außer­dem erin­nert mich das unter ande­rem an Bands wie Radioac­tivity, Short Days, Rats Rest oder The Est­ran­ged. Nur die bes­ten Refe­ren­zen also. Ich will mehr davon!

Xertz – Demo

Xertz - Demo

Das Demo von Xertz aus Win­ni­peg punk­tet mit melo­disch-melan­cho­li­schem (Post-)Punk und Anklän­gen an Wipers, Naked Ray­gun, Hüs­ker Dü in der Zen Arcade-Phase und diver­ses Zeug aus dem frü­hen DC-Post­core der mitt­le­ren bis spä­ten Acht­zi­ger. Unbe­dingt im Auge behal­ten, diese Band.

Pleite – Im Gang vor die Hunde

Pleite - Im Gang vor die Hunde

Das ging ja mal schnell! Nach einem ziem­lich guten Demo im Som­mer, das schon mal sehr gespannt dar­auf machte was die Band in Zukunft so trei­ben wird, ist jetzt auch auch schon das erste Album der Ber­li­ner Punks auf­ge­taucht. Das ist noch viel bes­ser gewor­den als ich es mir erhofft habe. Die Songs und Arran­ge­ments sind aus­ge­feil­ter, die Dar­bie­tung tigh­ter und druck­vol­ler gewor­den. Lyrisch dreht sich nach wie vor alles um „Die Gesamt­scheiße“; die uner­träg­li­che Tris­tesse, das Spie­ßer­tum, die Ver­dum­mung der Medien, Hass, Into­le­ranz, die groß­lä­chige Rück­kehr rech­ter Gesin­nun­gen. Man könnte dazu auch sagen: Typi­sches Deutsch­punk-Mate­rial. Aus dem deutsch­spra­chi­gen Punk­sumpf ste­chen sie aber nicht zuletzt durch eine starke Post­core-Kante her­aus, die mich unter ande­rem etwas an Klas­si­ker von Unwound oder die Bands der John Reis Con­nec­tion (Drive Like Jehu, Hot Snakes) erin­nert. Will­kom­men in den Neun­zi­gern, deut­scher Punk­rock.



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Tarantüla – Tarantüla

Tarantüla - Tarantüla

Taran­tüla kom­men aus Chi­cago und es spie­len ehe­ma­lige Mit­glie­der von Cülo mit; die aktu­elle EP der Band ist hier­zu­lande mal wie­der bei ETT zu bekom­men. Dar­auf geht’s ohne über­flüs­sige Schnör­kel sofort zur Sache mit ordent­lich drü­cken­dem, strai­gh­tem Punk­rock und einem klei­nen Hard­core-Anteil, dem man eine gewisse Nähe zu alten Naked Ray­gun nicht abspre­chen kann; in man­chen Momen­ten las­sen sich aber auch Par­al­le­len zu neue­ren Bands wie Cri­mi­nal Code, Advlts, Flowers Of Evil oder Xetas zie­hen.



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Downtown Boys – Cost Of Living

Downtown Boys - Cost Of Living

Down­town Boys sind jetzt also auf einem ziem­lich bekann­ten Label gelan­det und haben eine selbst­be­wusste neue Platte am Start, die sich dafür nicht zu ent­schul­di­gen braucht. Pas­sen­der­weise kana­li­sie­ren sie ihre Ener­gie hier auch in einen etwas auf­ge­räum­te­ren, den­noch schön druck­vol­len und viel­schich­ti­gen Sound. Anstatt des Gara­gen-Fun­da­men­tes des Debüt­al­bums toben sich die neuen Songs auf einer bom­ben­fes­ten Basis aus Post­punk und -core aus. Die pro­du­zie­rende Auf­sicht von Guy Pic­ciotto (Rites of Spring, Fugazi) hat sicher mit dazu bei­ge­tra­gen. Es mag rei­ner Zufall sein, aber hin und wie­der fal­len mir doch Stil­ele­mente auf, die ver­däch­tig nach Dischord in den 90ern rie­chen.



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