Pord - Wild

pord

Die ver­gan­ge­nen Ta­ge wa­ren nicht ganz arm an old­schoo­li­gem Noi­se­rock, stellt euch mal auf ei­nen leicht er­höh­ten Lärm­fak­tor für die­se Wo­che ein.
Den Auf­takt macht ei­ne Band aus dem fran­zö­si­chen Lo­zè­re mit ei­ner recht me­tal­li­schen, knie­tief in den Mitt­neun­zi­gern ver­wur­zel­ten Spiel­art mit deut­li­chem Math-Fak­tor. Der kon­zen­triert hin­ter­häl­ti­ge Punch von Shel­lac trifft auf die kom­pro­miss­lo­se Bru­ta­li­tät von Je­sus Li­z­ard und Kon­sor­ten, obern­drauf noch ei­ne Kin­der­schau­fel voll Neu­ro­sis. Da­bei wird das gan­ze aber mit ei­nem sehr pun­ki­gen Vor­wärts­schub dar­ge­bo­ten, so dass die Plat­te nie in öde Prog-Ge­fil­de ab­rutscht.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Stella - Big Table No People

stella
Chao­ti­scher Math-/Noi­se­rock aus Co­lum­bus, Ohio. Das trägt die Ge­ne der üb­li­chen Gen­re-Ver­däch­ti­gen in sich, aber man kann auch par­al­le­len zu et­was un­wahr­schein­li­che­ren Re­fe­ren­zen wie Mi­nu­te­men oder The Pop Group zie­hen, wenn man will.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →

Poino - Bon Ick Voyeur

bon ick voyeur
Sehr, sehr tol­ler Noi­se-/Mathrock von ei­nem Trio aus Lon­don, der sich sti­lis­tisch aus der Blü­te­zeit des Gen­res be­dient. Bands wie Far­aquet, Shel­lac, Je­sus Li­z­ard oder auch mal Hel­met dürf­ten hier Pa­te ge­stan­den ha­ben. Da­vor müs­sen sich Poi­no aber kei­nes­wegs ver­ste­cken; Bon Ick Voy­eur ist ein sehr fri­sches Al­bum ge­wor­den. Eins der we­ni­gen, das sei­ne Ein­flüs­se nicht nur ober­fläch­lich ko­piert, son­dern mit sei­nen aus­ge­fuchs­ten Kom­po­si­tio­nen von vor­ne bis hin­ten Sinn er­gibt und trotz sei­ner Kom­ple­xi­tät er­staun­lich ein­gän­gig bleibt.


Wei­ter­le­sen & Al­bum-Stream →