Melting Walkmen – Daylight Savings

Melting Walkmen - Daylight Savings

Auf Album Num­mer drei der Kopen­ha­ge­ner Band tritt der schumm­rige Post­punk der Vor­gän­ger zuneh­mend in den Hin­ter­grund, dafür wird der schram­me­lige Indie­rock-Fak­tor umso stär­ker betont. Das hat immer wie­der mal was von ganz alten Dino­saur Jr, Flesh World oder Beast Fiend, schlägt in die­sem Rah­men aber nach wie vor durch­ge­hend sehr betrüb­li­che Töne an.



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Wax Chattels – Stay Disappointed

Wax Chat­tels erscheint am 18. Mai auf Cap­tu­red Tracks.

Lysol – Teenage Trance /​ Chemical Reaction

Lysol - Teenage Trance / Chemical Reaction

Mit ihrer neuen 7″ (?) auf Neck Chop Records feu­ert die Band aus Seat­tle mal wie­der zwei unauf­halt­sam vor­wärts schie­bende Gara­ge­punk-Atta­cken ab, für die man eigent­lich einen Waf­fen­schein benö­tigt.

Red Hare – Affirmation

Little Acts of Dest­ruc­tion erscheint am 11. Mai auf Dischord Records.

Goya – Goya Is A Dead Man

Goya - Goya Is A Dead Man

Die neu­see­län­di­sche Noi­se­rock-Combo bleibt sich selbst auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler weit­ge­hend treu; wenn über­haupt ist ihre Musik noch ein gutes Stück kan­ti­ger gewor­den, der all­ge­meine Ton­fall grim­mi­ger, die Songs aus­ufern­der. Da gibt’s nix dran aus­zu­set­zen.



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Hit Bargain – Capitulate

Poten­tial Maxi­mi­zer erscheint am 11. Mai auf Buzz Records.

Rolex – R Tape /​ O Tape /​ L Tape

Rolex - R Tape / O Tape / L Tape

Die ers­ten drei in einer Reihe von Cas­sin­gles die­ser Band aus Los Ange­les wis­sen aus­ge­spro­chen gut zu gefal­len mit einem Hybrid aus Post- und Gara­ge­punk, der z.B. etwas an Rea­lity Group oder Lipups erin­nert, gele­gent­lich auch mal an die ganz frü­hen Slo­venly.



Gumming – Human Values

Gumming - Human Values

Gum­ming aus Rich­mond, Vir­gi­nia hin­ter­lie­ßen bei mir einen star­ken Ein­druck mit ihrer ganz schön der­ben Debüt-EP im letz­ten Jahr. Ihr ers­ter Lang­spie­ler setzt sich nun zur Hälfte aus Neu­auf­nah­men des besag­ten Mate­ri­als zusam­men, das kommt jetzt aber einen gan­zen Tacken Tigh­ter und mit extra viel Wumms rüber. Damit erweckt ihr Sound mit Ver­satz­stü­cken von Noise Rock, Post Punk, gara­gi­ger Ener­gie und deut­li­chen Anklän­gen an die alte No Wave-Schule einen zwar auf­ge­räum­te­ren, ver­gleichs­weise zugäng­li­chen Ein­druck, ohne dabei an Bis­sig­keit zu ver­lie­ren. Beim letz­ten mal war ich noch erstaunt. Dies­mal bin ich beein­druckt.



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Jesuslesfilles – Trop demander

Daniel erscheint am 4. Mai auf Blow The Fuse Records.