UV-TV Happy

UV-TV operieren neuerdings von New York aus, ansonsten sind sie auf ihrem zweiten Album aber ganz die alten geblieben, mit eher graduellen Verschiebungen im Klangbild. Besonders fällt auf, dass sie sich ein wenig von der Rumpel-Ästhetik früherer Veröffentlichungen verabschieden und tighter, druckvoller agieren als zuvor. Ihr Mix aus Noise Pop, Fuzz Punk und Shoegaze lässt nun außerdem auch vermehrt melancholischere und psychedelische Tendenzen durchscheinen. Nach wie vor erinnern sie mich damit ganz besonders an die londoner Bands Feature und Slowcoaches.

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Dregs – The Worst

Fuzzy bis garagig angehauchtes Punkzeug gibt's auf dem Minialbum der Dregs aus Austin zu goutieren, außerdem mit einer Spur von Hardcore und einer postpunkigen Note in ihrem Gitarrengebrate irgendwo zwischen Wipers und Negative Scanner - überwiegend simpel gestrickt, schnörkellos und hocheffizient in seiner Kraftübertragung.

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Pink Guitars – Hand

Auf der Debüt-EP einer Band aus Buffalo, New York darf man mit einer ebenso unkonventionellen wie auch unfassbaren Spaß bereitenden Kanone aus oldschooligem Hardcore-Geschrabbel und in vielen Momenten unerwartet melodischem Fuzzpunk bekanntschaft machen. Das würde ich etwa so beschreiben als würden abwechselnd mal Male Bonding, Flipper, Volcano Suns, Murderer oder Hüsker Dü der Everything Falls Apart-Ära mit dem chaotisch-ungestümen Drang der Teen Idles oder frühen Gray Matter kollidieren. Na ja, mir fällt zumindest spontan nicht besseres ein. Guter Shit, bitte mehr davon!

Proto Idiot – Find Out For Themselves

Auch die neueste Platte der liebenswerten Spacken aus Manchester besticht wieder mit einem spaßigen wie auch ausgewogenen Mix aus Garage Punk, Art Punk und Punk Punk, dem noch stärker als zuvor auch ein betont britischer 77er-Geruch entweicht. Soundmäßig geht's diesmal eher geradlinig und etwas dreckiger zu als auf dem Vorgänger und die Lyrics halten mal wieder die Balance zwischen Fuchsschlau und Strohdumm, was sich in der Summe zu so etwas mittelschlauem ausgleicht. Wie im echten Leben.

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Cereal Killer – The Beginning And End Of Cereal Killer

Wenn sich mit Anti-Fade und Drunken Sailor Records gleich zwei gegenwertige Punk-Bollwerke zur einer Veröffentlichung genötigt sehen, macht das schon mehr als nur neugierig. Was sie da ausgegraben haben ist eine Band aus Geelong, Australien und ein Sound, bei dem kontemporärer Garagepunk auf uralten Hardcore etwa von der Circle Jerks-Varietät zu einem so Ideenreichen wie mordsmäßig abgehenden Gesamtpaket verschnürt wird, dessen Spaßfaktor nahezu die Skala sprengt. Geiler Scheiß!

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Dots – Dots

Fuzz Punk mit einer subtil psychedelischen Note kreiert diese Band aus Oakland, deren Besetzung personelle Überschneidungen u.a. mit FM Knives und Midnite Snaxx aufweist. Das Resultat klingt ein bisschen so als träfe der Psych-Pop letztgenannter Band auf eine Mixtur aus Vexx und den britischen Noisepoppern Feature.

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Dollhouse – Demo

Energischen und ordentlich schrägen Punkrock, teilweise auch mit oldschooliger, leicht kalifornisch riechender Hardcorekante, setzt es auf dem Demo der New Yorker Dollhouse. Der geht direkt ins Blut und löst da seltsame Reaktionen aus. Ein bisschen hat das was von 'ner Symbiose aus Piss Test und Launcher.

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Felchers – Felchers

Eine ausgezeichnet stinkende Lärmoffensive von einer Band aus Lexington, Kentucky hat das lokale Fanzine/Label General Speech da auf die Reise geschickt. Das Ding operiert irgendwo im Spannungsfeld von zeitlosem KBD-/Garagenlärm und altem Westküstenpunk; aktuellen Krawallmachern wie Crisis Man, Advlts oder Piss Test, einem gelegentlichen Angry Samoans-Vibe und dem hirngefickten Wahnsinn von Mentally Ill.

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The Pornography Glows – The Pornography Glows

Der wunderbar ungeschliffene Garage Punk, den die Pornography Glows aus Chicago auf ihrem Debüt-Zwölfzöller vom Stapel lassen hat so einen ganz speziellen KBD-Vibe, der ab und an mal fast so klingt als träfen frühe Gun Club auf alten Westküsten-Punk aus ungefähr der gleichen Ära.

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Neutrals – Kebab Disco

Nach zwei wahnsinnig starken EPs hätte es mich doch sehr verwundert, wenn das erste Album der Band aus Oakland - erstmals beim Qualitätslabel Emotional Response erschienen - kein verdammter Gewinner wird. Und jau, die Platte hält mit links das Versprechen der EPs. Verspulten Schrammelpunk gibt es zu genießen, der am Morgen wohl viel Television Personalities im Müsli hatte und nicht nur jede Menge verschrobenen Charme sondern auch ausnamslos saumäßig gute Songs mitbringt.

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