Flexï – Nothing

Die zweite EP dieser New Yorker liefert ‘nen dringend nötigen Nachschub an wuchtiger Post Punk-Glückseligkeit, die es unter anderem Bewunderern von Bands wie Rank/Xerox, Marbled Eye, Nag, Negative Space, Knowso oder frühen Institute bestimmt gut warm werden lässt unter’m Arsch. Obendrein ist dann noch eine leichte Noiserock-Kante mit am Start, die mich ein wenig an Brandy oder Cutie erinnert.

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Fen Fen – 3 Songs

Die ersten paar lärmenden Artefakte dieser Band aus Detroit – eine etwas lieblos auf ihre Bandcamp-Seite geklatschte Sammlung einzelner Tracks, die zusammen eine verdammt arschtretende EP ergeben würden – spannt einen Bogen um einige der besten Referenzen an der Schnittstelle von Garage Punk und Postcore, angefangen mit eher geradlinigem Garage R’n’R á la Sick Thoughts, frühen Video & Teenanger – hin zu den explosiven Genre-Bastarden von Crisis Man, Ascot Stabber oder Flowers of Evil und nicht zuletzt auch einem durchgehenden Hot Snakes-Vibe.

Swordbreaker – Demo

Ein neuer Eintrag ins noch junge Dungeon Punk-Mikrogenre kommt zu uns aus dem mittelalterlichen Utrecht. Das bedeutet neues kompetentes Futter für Punks mit ‘ner Affinität für Themen und Bilder von der D&D-Resterampe, sowie für schwere Rüstung und stumpfe Waffen. Außerdem für eine noch kleine aber stetig wachsende Tafelrunde von Bands á la Poison Ruïn, Bloody Keep, Weenog, Steröid und wer auch sonst noch gerade damit beschäftigt ist, die ästhetischen Eckpunkte des Garage Punk mit jenen des Black- und/oder des altertümlichen “Heavy” Metal zu vereinen.

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Verspannungskassette #35 (C-90)

Ghost Beef 2023
Spread Joy Spa Schedule
Scab Breath Sniffing Glue
Checkpoint Gravedigger
Lion Country Ferrari Cowboy Hat
Die TV Consonants
Sex Mex Electric Chair
Prison Affair Big Bottom Baby
Lamictal Doctor Says
Gluer I Lost…
Orrendo Subotnik Stoppa
Judy and the Jerks Buford
Zhoop TMNT
Everyone Is Alone Sometimes I Am A Field Of Beans
Remote Control Everyone Is The Same

Dogoloko Tus Amigos
Pornscars Blurring The Lines
Crisis Man Police Injustice
Cuir Prenons De La Drogue
Billiam Clive
ConSec Quit or Die
Manic Ride Never Going Back
Warthog Terrestrial Progress
Sterile Mind Turns To Ash
Diall Drought
Pyrex Touch
NoTouch How Many?
Clinic Split
Swordbreaker Furious Charge

Nervous Triggers Beach Coma
The Dangermen Wrong Train Home
Skid City Double Deuce
Big Cream Shopping List
Malflora Can
Ex Parents Disease Magnet
Bullet Brains Mr. Crucifix
Liminal The House Party
Bullshit Detector They Hate Us
Feed Caffeine Freak

Cosmit Cost of Breathing
Matty Grace I’m Sideways
Night Court Shitty Confidential
Mick Trouble A Wasted Light
Famous Logs in History All Future Luxe
Miracle Debt Lurking Toward
.avi Gafas rosas
Gyrate Over & Over
L’ appel Du Vide Delirium

TV Dust – Falling

It’s Clear erscheint am 24. Juni auf Mape Death Records.

Healees – In Your Cave

Healees erscheint am 17. Juni auf Hidden Bay Records.

Woodstock ’99 – La Casa De Fuck You

Super Gremlin erscheint am 27. Mai auf Sorry State Records.

Girls In Synthesis – Bypassing

Konsumrausch erscheint am 17. Juni auf Hound Gawd! Records

Teenage Tom Petties – Boatyard Winch

Teenage Tom Petties erscheint am 3. Juni auf Safe Suburban Home Records.

Brian Disease – Brian Diseased

Brian Disease erscheint am 16. Juni auf Just Step Sideways Records.

R. E. Seraphin – Playing House

Swingshift erscheint am 27. Mai auf Dandy Boy Records.

The Missed – The Actor

Activation erscheint am 27. Mai auf Just Because Records.

Everyone Is Alone Sometimes – Everyone Is Alone Sometimes

Pointy Sticks, der erstaunlich melodische Opener auf der Debüt-Kassette dieser Band aus Charlotte, Carolina, klingt ein bisschen so wie ich es mir vorstellen würde, wenn solche Garagenspinner á la Print Head ‘ne Hardcoreplatte aufnähmen. Der Rest vom Tape ist dann auch nicht weniger sonderlich, bläst dabei ordentlich Hardcore-Wind auf eingängige Garagenhooks und – ab und an – auch mal ein verirrtes oldschool Hardrock- oder Doom-Riff. Letzteres lässt mich etwas an Paranoise denken. Andere Momente haben ein bisschen was von Hardcoregeballer aus dem Connie Voltaire-Universum oder dem noch recht frischen Hippyfuckers Demo – das alles in einer schön räudigen Fidelität in etwa auf dem Level einer beliebigen Deluxe Bias oder Impotent Fetus-Veröffentlichung.

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Famous Logs in History – Fancy!

Auf der jüngsten Kassette dieser New Yorker springt der Funke sofort über anlässlich schrulliger Powerpop-Klänge, die anmuten wie eine etwas new-wavig angehauchte Melange aus frühem, melodischem, überwiegend britischem Post Punk irgendwo in der erweiterten Nachbarschaft von so altem Krempel wie Desperate Bicycles. Mekons, Television Personalities und Swell Maps.

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Lamictal – Doctor’s Orders

Wo wir gerade schon dran sind mit Eiern zu werfen… hier ist noch eine handvoll kurzer spaßiger Smasher im Dunstkreis des gelegentlich auch mal leicht Hardcore-verunreinigten Garage- und Post Punk, welcher an der einen oder anderen Stelle z.B. mal an Big Bopper, Feed/Zhoop/Djinn, S.B.F., Patti oder Landowner erinnern mag.

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