Gad Whip – Sky Bird
Sky Bird erscheint am 29. April.
Sky Bird erscheint am 29. April.
Electric Chair erscheint am 13. Mai.
Beyond Everything erscheint am 10. Juni auf In The Red Records.

Total Sham Pools
MULNG WarMULNGer
Skinned Pig Pussy. Blow. Caffeine.
Rude Television Rat Bastard
Exwhite Loser
SOSS Ron’s House
Priors Voice Of Reason
Pinch Points Capital
Snitsh Pitsh Rosie Coaster
Rouge Angerman
Max Mucus Countin’ Kernels
The Gobs Mind Control
Secret Agent Headcheese The Only Good Bug (Is A Dead Bug)
Klint Monology
Toilet Rats My Bomb Shelter
Psychic Graveyard What Happens At Zero
Sex Mex Breakfast In America
VR Sex Taste Of Hate
Wasted Break You
USA Nails God Help Us If There’s A War
Nape Neck Don’t Know
Soft Shoulder Left Over, Table Top
Puffer Suffering
No Healer Movie Night
Rotten Mind Degenerates
Gentlemen Rogues Francy
Neutrals Gary Borthwick Says
Weak Signal Who The Hell Are You?

Ich bin grad mal ziemlich weggeblasen von der Stärke der neuesten EP dieser Band, die sich scheinbar irgendwo im Umfeld der Leipzig/Berlin/Halle-Achse des guten Garage- und Post Punk rumtreibt. Das ist einfach mal hochkalibriger Garagenscheiß der melodischen Machart und kommt hier in einer angemessen rohen Klangästhetik daher, simpel und catchy und dabei ausgesprochen effektiv, durchweg liebenswert. Ein fest für Bewunderer etwa von Booji Boys, Sweet Reaper, Telecult… ja sogar eine Spur von Radioactivity und Marked Men ist da mit am Start.
Album-Stream →
Schutzbrillen aufsetzen, es walzt hier eine komplett ungewaschene Ladung des gepflegten oldschool Hardcore, solcher, der sich auch in der Garage sehr zuhause fühlt, auf ‘ner EP einer Band aus Kansas City, welche scheinbar auch aus den gleichen Leuten besteht, die sonst als Dye ihr Unwesen treiben. Fans von so Krempel wie Fried E/m und Modern Needs werden das sicher befürworten und auch Freunde von etwas stärker zum Garage Punk tendierendem Lärm á la Launcher, Liquid Assets und Mystic Inane wollen da bestimmt ein halbes Pfund von mitnehmen.
Album-Stream →
Leckere neue EP der Punks aus Montreal, liefert drei hochinfektiöse neue Knaller ab. Zum Einstieg tritt energischer Garage Punk auf etwas Hardcore-Energie, etwa wie beschleunigte Useless Eaters oder Mononegatives, gefolgt von einem saumäßig effektiven Midtempo Post Punk-Stampfer mit leichtem Wire-Unterton. Der Rausschmeißer hat dann noch so einen leichten Screamers- und Devo-Vibe, auch nicht ganz unähnlich zu gegenwärtigen Isotope Soap.

Okay, also Egg Metal ist jetzt ohne Scheiß ein echtes Ding? Macht ja irgendwie auch Sinn – als die etwas niedlichere Kehrseite zur derzeit kräftig rollenden Welle des Dungeon Punk. Das klingt ein bisschen so als hätte eine besonders lo-fi mäßige Inkarnation von Sheer Mag bei ihrer jüngsten Verirrung in Richtung Hair Metal ein gesundes Minimum an Selbstironie an den Tag gelegt.
Album-Stream →Chronophage erscheint am 3. Juni auf Bruit Direct Disques (EU) & Post Present Medium (US).
Healing Games erscheint am 15. April auf Numavi Records.
The Art Of Fatigue erscheint am 20. Mai auf Venerate Industries.

Dante Freakee Everything’s Gonna Be Alright
Society Loser
Vision 3D St Nic
Reckless Randy Gone Stealin
Cluttered Grotto Pest
Real People Cracking Codes
Rude Television Distractions
Ädwud The Thom Yorke Remembrance Parade
The Anomalys Steppin’ Out
Snooper Powerball
Air Vent Dweller Fork and Spoon
Lassie Temporary Cemetery
Cromosoma Fuera Plutón
Moplo La leí (Tu mente)
Viceprez Rice
Fuera De Sektor En La Oscuridad
Beta Maximo Hellraiser II
1-800 Mikey Pumpkin
Funny Faces Hell
Canadian Rifle Over The Brink
The Neuros Orchids On A Budget
TV Cult Hong Kong Song
Erik Nervous Leather Liquid
Joker Circus Comes to Town
Stereo Joy Catharsis
Big Bopper Missed Connections
Feed Bully Me
The Waterheads Fracking
Zhoop Cataclysmic Meltdown
Desborde Frakase
Science Man The Want
Liquids 2
Djinn Relapse
Lasso Amuo
Ceramics False Prophet
No Future Death
Glowing Orb Orb Beat
Weak Pulse Prisoners of Urges
Klonns Ghoul
The Assault MKU
Bloody Keep Max Schreck’s Dead
Steröid Let’s Rock, Loud Rock

Keine Ahnung woher die jetzt kommen – die Bandcamp-Seite von La Vida Es Un Mus Discos erwähnt Bands aus Uruguay, die hier als Inspiration gedient haben sollen, also liegt da vielleicht auch dieser leckere Knochen verbuddelt? Das Facebook-Profil der Band könnte Aufschluss geben, aber heutzutage bleibe ich lieber für immer im Dunkeln als mich noch mal in diesen stinkenden Haufen Scheiße einzuloggen (echt jetzt mal Ficker, was macht ihr alle immer noch da? Bewegt eure Punkärsche endlich ins offene, kommerzfreie Fediversum und bringt eure Freunde mit!). Nu ja, wie dem auch immer sei, ich fühle mich sofort nicht nur wegen der Sprache an Algara aus Barcelona erinnert, wenn auch mit einem melodischen Street Punk-Vibe und einem bisschen The Estranged obendrauf.
Album-Stream →
Ein ordentlich sensationelles Ding hat diese Band aus dem belgischen Tournai meines Erachtens mit ihrem zweiten Langspieler gedreht. Vom ersten Moment an fühle ich mich an so viel guten, sowohl alten als auch neuen Scheiß an den Schnittstellen von Art-, Post- und Garage Punk erinnert, komplettiert von einer würzig-dissonanten No Wave und Noise Rock-Kante. Manchmal klingt das etwas nach Angst, die mit dem simplistischen Beat von Man Sized Action und etwas früher The Fall-Schrammelseligkeit verschmelzen. An anderen Stellen bilde ich mir ein, Echos von Membranes, Gordons oder Swell Maps wahrzunehmen aber genau so gut kann man auch Verbindungen zu gegenwärtigen Acts à la Honey Radar, Toe Ring, Lithics, Germ House, Shark Toys und Subtle Turnhips irgndwo da drin wiederfinden.
Album-Stream →
Was für eine Art von schwarzem Tod soll denn das hier bitte schon wieder sein? Das auf Bandcamp zunehmend florierende Dungeon Punk (Mikro-)Genre überrascht und überwältigt doch immer wieder wenn seine unbeschwerte Albernheit abermals auf eine astreine Qualität in der Darbietung trifft. Was hier in etwa so vom Zaun bricht wie ein mit oldschool Black Metal infizierter Bastard aus Chubby and the Gang und frühen Sheer Mag bekommt im weiteren Verlauf dann auch noch eine gute Spritze (neo-?)Folk Punk-RNA verpasst und darf sich zu gewagten und flexiblen Songstrukturen ausbreiten, ohne dabei jemals seine Popqualitäten zu vernachlässigen. Das verbreitet Freude und Schrecken zugleich – passende Untermalung also für eine im Untergang begriffene Menschheit auf dem Weg ins postapokalyptische neue Mittelalter.