Midnight Plus One – Unlearn Everything

Midnight Plus One - Unlearn Everything

Das Punktrio Mid­ni­ght Plus One kommt aus dem Städt­chen Carr­boro in North Caro­lina. Ein unwi­der­steh­li­ches Album vol­ler wand­lungs­fä­hi­gem Post­punk haben sie da beschert, das gekonnt Zucker­brot und Peit­sche beherrscht, das Wech­sel­spiel von rela­ti­ver Räu­dig­keit und gele­gent­lich gera­dezu Honig­sü­ßen Melo­dien. Erin­nert mich etwas an Bands wie Twisted, Nega­tive Scan­ner und VEXX.


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The Sedi­ment Club – Psy­cho­sym­plastic Ato­na­ler Lärm aus New York. Irgendwo zwi­schen Post­punk und expe­ri­men­tel­lem Noi­se­rock ange­sie­delt hat sich das ganz offen­sicht­lich auch eine Scheibe von altem No Wave-Zeugs abge­schnit­ten. Psy­cho­sym­plastic by The Sedi­ment Club Psy­cho­sym­plastic by The Sedi­ment Club Psy­cho­sym­plastic by The Se...
Tunic – Boss Auch auf EP Num­mer zwei weiß die Band aus dem kana­di­schen Win­ni­peg sehr gekonnt Ärsche zu ver­soh­len. Ein wah­res Ver­gnü­gen, wie ihr aber­mals ver­fei­ner­ter Sound aus Noi­se­rock, Post­punk und Post­core in sei­ner gebün­del­ten Wucht den Putz von den Wän­den kratzt. Boss by tunic Boss by tunic Boss ...
Nomad Stones – Nomad Stones Auf dem Debüt­al­bum von Nomad Stones aus Bos­ton gibt's fuz­zi­gen Rock'n Roll auf die Ohren, der sich irgendwo zwi­schen kraft­voll rocken­dem Noi­se­rock und melo­di­schem Punk­rock bewegt. Nomad Stones by Nomad Stones Nomad Stones by Nomad Stones Nomad Stones by Nomad Stones Nomad Stones by Nomad...

XYZ – XYZ

XYZ - XYZ

Tau­send­sassa Ian Sveno­nios. Bekannt als Front­mann von Bands wie (unter ande­rem) Nation Of Ulys­ses, The Make Up, Weird War und Chain And The Gang, als Kolum­nist und Autor von so schlauen wie iro­nisch-ernst­ge­mein­ten Büchern wie Super­na­tu­ral Stra­te­gies for Making a Rock ’n‘ Roll Group, als gefrag­ter DJ, Mode­ra­tor der höchst unge­wöhn­li­chen Talk­show Soft Focus und jetzt offen­bar auch als Regis­seur ist er längst die per­so­ni­fi­zierte Rock’n’Roll-Dekonstruktion für Men­schen mit Hirn.
Jetzt also mit sei­nem Pro­jekt XYZ. Das ist eigent­lich gar nicht so neu, die Platte erschien schon letz­tes Jahr in Europa, fiel mir aber erst jetzt anläss­lich des ganz fri­schen US-Relea­ses auf. Sveno­nius gibt hier die gewohnt absurde Comic­fi­gur ab, sonnt sich dabei aber in einem sexy mini­ma­lis­ti­schen Sound aus elek­tri­schen Beats und Syn­ths ver­mengt mit son­ni­gen Surf- und Fuz­z­gi­tar­ren. Muss man ein­fach lieb haben, den schrä­gen Pop-Phi­lo­so­phen.


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Total Babes – Heydays Das ist bereits das zweite Album der Band aus Cleve­land, bei der unter ande­rem der Cloud Not­hings-Drum­mer Jay­son Gerycz mit­mischt. Zu hören gibt's abge­han­ge­nen Indie­rock, mal ent­spannt, mal mit Feuer unter'm Arsch, mit son­ni­gen Pop­me­lo­dien und gele­gent­lich auch einem leich­ten Gara­gen-Vibe. ...
Ursula – Demo Melo­di­scher aber auch schön dre­cki­ger (Post)Punk aus Mont­real. Erin­nert mich durch­aus an Bands wie etwa Nega­tive Scan­ner oder Vexx. demo by URSULA demo by URSULA demo by URSULA
Melk­belly – Bathroom At The Beach 7″ Neues von den Indie­ro­ckern aus Chi­cago. Bathroom At The Beach ist ein erst­klas­si­ger Indie-Smas­her in bes­ter 90er-Tra­di­tion. Noch bes­ser gefällt mir aller­dings die leicht pro­gres­siv ange­hauchte B-Seite Piss Wizard, die bei Band­camp lei­der nicht als Stream zur Ver­fü­gung steht. Ein klas­si­sches Doom...

Radical Dads – Universal Coolers

Radical Dads - Universal Coolers

Die New Yor­ker Band lie­fert hier ihr bis­her bes­tes Album ab. Ihren war­men, melo­di­schen Indie­rock hab ich schon spä­tes­tens seit dem 2013er Album Rapid Rea­lity ins Herz geschlos­sen, aber auf Uni­ver­sal Coo­lers haben sie im Song­wri­ting deut­lich zuge­legt. Die Platte ist um eini­ges kon­sis­ten­ter und frei von Fül­lern. Ein­fach schön, das.


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Lost Rockets – Lost Rockets Lost Rockets kom­men aus Auck­land, Neu­see­land und auf ihrem ers­ten Lang­spie­ler gibt es aus­ge­spro­chen melo­di­schen Post­core/-punk mit einer herbst­lich-melan­cho­li­schen Geschmacks­note zu hören. Lost Rockets by Lost Rockets Lost Rockets by Lost Rockets Lost Rockets by Lost Rockets
Dol­finz – Pagan Dating Auch schon was her, seit diese Platte... äh, die­ses Tape zum durch­weg alber­nen Cas­sette Store Day erschien. Hab's auch erst jetzt über's Herz gebracht, mir die­ses voll­kom­men über­flüs­sige Arte­fakt aus Eng­land zu bestel­len, ein Down­load hätte mir gereicht. Den gibt's lei­der nur zusam­men mit dem Tape; ...
Toby Reif – Bug Sehr erfri­schen­der, zu Beginn melan­cho­lisch-medi­ta­ti­ver, zum Ende der EP zuneh­mend pun­ki­ger Indie­rock mit hohem Fuzz-Fak­tor von einem Typen aus Seat­tle. Das ganze steht auch mit jeweils einem Fuß im Shoegaze-Gedöns sowie im Post­rock. Bug by Toby Reif Bug by Toby Reif Bug by Toby Reif

Spectres – Dying

Spectres - Dying

Bril­li­an­tes Zeug aus Bris­tol. Spec­tres spie­len eine eigen­wil­lige Mischung aus Shoegaze, Noise und düs­te­rer Psy­che­de­lia. Das alles ver­men­gen sie zu einem schwe­ren, atmo­sphä­risch dich­ten Bro­cken. Der Ope­ner lärmt in in etwa so los als hätte man das Debüt von A Place To Bury Stran­gers mit frü­hen Black Rebel Motor­cy­cle Club und etwas Sonic Youth oder Swer­ve­d­ri­ver ver­schmol­zen. In ande­ren Momen­ten kann man sich auch an My Blody Valentine’s „Isn’t Anything“-Phase oder die Psych-las­ti­ge­ren Momente von Disap­pears oder Black Angels erin­nert füh­len.



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HSY – Sally /​​ Goin‘ Out West 7″ Wun­der­bar stump­fer Noi­se­rock aus Toronto. Die A-Seite klingt wie eine pop­pige Gara­gen­punk-Ver­sion von Big Black, die Tom Waits-Cover­ver­sion auf der B-Seite hat etwas von Feed­time im Säu­rebad. Sally b/​w Goin' Out West (Sin­gle) by HSY
Ske­le­ton Farm – Sean Medina Auf ihrer aktu­el­len digi­ta­len Sin­gle haben Ske­le­ton Farm aus Tulsa, Okla­homa den Expe­ri­men­tal­fak­tor deut­lich redu­ziert, ihr Noi­se­rock schielt jetzt mit einer neuen Grad­li­nig­keit in rich­tung Post­core. Steht ihnen gut. Sean Medina by Ske­le­ton Farm
Pink­batts – BLACK to COMM Ses­sion 020417 Da hab ich letzte Woche noch den Wunsch nach etwas bes­ser klin­gen­den Auf­nah­men der Band aus Syd­ney geäu­ßert und der geht dann auch noch prompt in Erfül­lung. Und zwar in Form einer Live-im-Stu­dio-Ses­sion für Black Wire Records. Die bestä­tigt den guten Ein­druck, den die LoFi-mäßige erste (Live-)EP...

USA Nails – Sonic Moist

USA Nails - Sonic Moist

Hyper­mo­to­ri­sches Post­core-/Noi­se­rock-Zeugs aus Lon­don. Ori­en­tie­rungs­punkte wären z.b. die alten Säcke Hot Snakes, aktu­elle Noise-Sachen á la Wymyns Pry­syn, Greys, Low Fat Get­ting High und auch ein klei­nes biss­chen Fugazi oder Far­aquet. Die Platte ist eine Wucht, von Anfang bis Ende.



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Con­duct – Fear and Desire Aus Win­ni­peg kommt die­ser abwechs­lungs­rei­che Krach irgendwo zwi­schen Noi­se­rock und Post­punk/-core. Von Steve Albini auf seine alt­be­währte, schnör­kel­los tro­ckene Art auf Kon­serve gebannt, mag das mal nach altem AmRep-Zeug oder McLusky klin­gen, mal eher nach Wire, beson­ders häu­fig aber auch nach s...
Pleite – Im Gang vor die Hunde Das ging ja mal schnell! Nach einem ziem­lich guten Demo im Som­mer, das schon mal sehr gespannt dar­auf machte was die Band in Zukunft so trei­ben wird, ist jetzt auch auch schon das erste Album der Ber­li­ner Punks auf­ge­taucht. Das ist noch viel bes­ser gewor­den als ich es mir erhofft habe. Die Songs...
Bad Bree­ding – Divide Es ist gerade mal ein hal­bes Jahr ver­gan­gen, seit Bad Bree­ding aus dem bri­ti­schen Ste­venage mit ihrem Debüt­al­bum ein ganz beacht­li­ches Loch in den Boden gesprengt haben. Auf ihrem neuen Mini­al­bum unter­mau­ern sie die Ver­mu­tung, dass wir es hier mit einer der bes­ten Post­core-Bands die­ser Tage zu t...

Endless Column – Summer 7″

Endless Column - Summer 7"

Band aus Chi­cago. Spie­len mit­rei­ßend ein­gän­gi­ges Zeugs, das etwa den Hook- und Melo­die­se­li­gen Punk­rock der Red Dons durch eine dre­ckige Pfütze aus Gara­gen­punk schleift und gele­gent­lich auch mal ent­fernt an Wipers, Radio Bird­man oder Wire erin­nert. Oder an die Gara­gen­pun­ker Day­light Rob­bery, von denen hier auch einer seine Fin­ger mit drin hat.

Danke, Manie­ren­ver­sa­gen!


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Uni­form – Per­fect World Das tolle Texa­ni­sche Label 12XU Records ver­öf­fent­lichte diese Woche das Album des Pun­k/­In­dus­trial-Duos (nicht ver­wech­seln mit der gleich­na­mi­gen, eben­falls aus­ge­zeich­ne­ten Band aus Atlanta) bestehend aus Ex-The Men Bas­sist Ben Green­berg und Ex-Drunk­dri­ver Sän­ger Michael Ber­dan. Dar­auf gibt es pec...
Best Fri­ends – Hot. Reck­less. Totally Insane Die Band aus Shef­field hat sich zuletzt ein flau­schi­ges Plätz­chen auf Fat Cat Records ergat­tert. Ihr nicht mehr ganz neues Album ist dann auch gleich ein gewal­ti­ger Qua­li­täts­sprung. Hab die Platte irgend­wie über­se­hen, bis­her. Mit­rei­ßende Punk- und Power­pop-Melo­dien ergie­ßen sich in Klang­wel­ten a...
Lumpy & The Dum­pers – Huff My Sack Ers­ter Lang­spie­ler der Punks aus Saint Louis. Ihre Musik besitzt diese spe­zi­elle Ästhe­tik von weg­ge­wor­fe­nem Fast­food, grün-bräun­lich getönt und von Flie­gen bela­gert, nach­dem es meh­rere Tage in der Sonne gele­gen hat. Huff My Sack LP by Lumpy & The Dum­pers Huff My Sack LP by Lumpy & Th...

Haossaa – üç

Haossaa - üç

Vor­züg­li­cher Instru­men­tal­krach von einem Trio aus Istan­bul. Irgendwo zwi­schen Noise, Post­punk und expe­ri­men­tel­lem Geschred­der, kratzt das sehr gründ­lich den Putz von der Decke.


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Chain Gang Grave – Bury Them And Keep Quiet Diese New Yor­ker Band schleu­dert einen metall­ver­stärk­ten Bas­tard aus Hard­core­punk, Noi­se­rock und Post­core. Könnte man als eine tod­ernste, Metal-infi­zierte Vari­ante von Dawn Of Humans beschrei­ben. Bury Them and Keep Quiet by Chain Gang Grave Bury Them and Keep Quiet by Chain Gang Grave Bur...
Cat Aids & DJ Urine – Split LP Schrä­ges Teil hat das chi­ne­si­sche Label Nasty Wizard Record­ings da ver­öf­fent­licht. Cat Aids aus Peking fül­len eine Seite mit wun­der­bar abge­fuck­tem Noise-/Post­punk der dis­so­nant schred­dern­den Sorte, teil­weise hat das eine gera­dezu krau­tige Qua­li­tät. DJ Urine aus Frank­reich steht dem in Sachen W...
Bad Bree­ding – Divide Es ist gerade mal ein hal­bes Jahr ver­gan­gen, seit Bad Bree­ding aus dem bri­ti­schen Ste­venage mit ihrem Debüt­al­bum ein ganz beacht­li­ches Loch in den Boden gesprengt haben. Auf ihrem neuen Mini­al­bum unter­mau­ern sie die Ver­mu­tung, dass wir es hier mit einer der bes­ten Post­core-Bands die­ser Tage zu t...

Ex-Cult – Cigarette Machine

Ex-Cult - Cigarette Machine

Die Kra­wall­truppe aus Mem­phis haut mal wie­der eine EP raus, dies­mal nicht auf Goner son­dern bei der nicht min­der berüch­tig­ten Plat­ten­presse Castle Face Records. Hier toben sie sich wie­der ein gan­zes Stück aus rauer und simp­ler aus als auf dem etwas expe­ri­men­tier­freu­di­ge­ren letz­ten Album Mid­ni­ght Pas­sen­ger. Und ver­tei­di­gen damit ihren Ruf als unzähm­bare Urge­walt und eine der gegen­wär­tig bes­ten Bands auf der Schwelle von Post- und Gara­gen­punk.



Gibt lei­der kei­nen Album­stream. 🙁

emu­sic
iTu­nes
Ama­zon


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Those For­eign Kids – Oh, Not­hing Star­kes Ding hat die­ses Duo aus dem nie­der­län­di­schen Haar­lem da raus­ge­hauen. Druck­vol­ler Noise- und Post­punk, erin­nert mal an den stür­mi­schen Indie­rock von Solids und Play­lounge, mal an die melo­di­schen Post­punk-Atta­cken von Piles oder Die! Die! Die!. Anders als die genann­ten Bands kön­nen sie zwi...
Race Car – Build Your Own Go​-​Kart Race Car ist das Solo­pro­jekt von Ray­mond Schmidt, sei­nes Zei­chens eine Hälfte von S.B.F.. Weit ent­fernt davon ist auch diese EP nicht. Es gibt eben­falls Gara­ge­punk mit elek­tri­schen Beats zu hören, aller­dings in ewtas weni­ger grim­mi­ger, gera­dezu quir­li­ger Form. Build Your Own Go-Kart by Race C...
Vanity – Don’t Be Shy Auf ihrem neuen Album las­sen Vanity aus New York auch die letz­ten Über­reste des Oi!-Einflusses hin­ter sich, der auf ver­gan­ge­nen Ver­öf­fent­li­chun­gen noch deut­lich erkenn­bar war. Statt­des­sen gibt's hier Gara­ge­punk mit 77er Ein­schlag, Anklän­gen an die Bri­tish Inva­sion und mit­rei­ßen­den Power­pop-Melod...

Krill – A Distant Fist Unclenching

Krill - A Distant Fist Unclenching

Die von mir am gespann­tes­ten erwar­te­ten Plat­ten die­ses Jahr kom­men von zwei Bands aus Bos­ton, die mit etwas Glück beide deut­lich grö­ßere Wel­len schla­gen wer­den als bis­her. Da wären einer­seits Pile, die in Kürze ihr neues Album auf die Welt los las­sen wer­den. Und dann sind da Krill, die im letz­ten Jahr zufäl­li­ger­weise auch voll Meta eine Kon­zept-EP um einen Cha­rak­ter aus einem Pile Song gespon­nen haben. Auch wie­der kein Wun­der, bestehen doch gewisse Ähn­lich­kei­ten im Sound bei­der Bands und gra­sen auch beide im Gehege des New Yor­ker Labels Explo­ding In Sound. Man kennt und schätzt sich.
Jetzt machen also Krill den Auf­takt und erfül­len mit Leich­tig­keit die hohen Erwar­tun­gen mit einer Platte vol­ler zeit­lo­sem und aus­ge­klü­gel­tem Indie­rock, dem aktu­elle Trends mal so was von am Arsch vor­bei gehen. Mehr als nur etwas exzen­trisch und von einem böse ver­spul­ten Humor durch­tränkt. So über­zeu­gend gab’s der­ar­ti­ges schon län­ger nicht mehr zu hören.



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Tyran­no­sau­rus Dead – Fly­ing Ant Day Das schwächste an dem Debüt­al­bum von Tyran­no­sau­rus Dead aus Brigh­ton ist der etwas schläf­rige Ein­stieg. Relax­tes Pave­ment-Geschram­mel steht die­sen Jungs und Mädels ein­fach nicht wirk­lich und die etwas dünne Pro­duk­tion tut der Sache dabei auch kei­nen Gefal­len. Der Rest der Platte hin­ge­gen ist ein...
Pale Angels – Pri­mal Play Eine ange­nehme Über­ra­schung gab es diese Woche beim The Men-Kon­zert in Köln, als Pale Angels unan­ge­kün­digt den Abend eröff­ne­ten. Keine leichte Auf­gabe, für diese Band den Sup­port zu spie­len ohne anschlie­ßend vor Scham im Boden zu ver­sin­ken, aber die aus einem Eng­län­der und zwei Amis zusam­men­ge­rauf...
Land­li­nes – Land­li­nes 2017 war bis­lang schon ein aus­ge­zeich­ne­tes Jahr für Freunde hoch­wer­ti­gen Power­pops, in dem unter ande­rem Ver­öf­fent­li­chun­gen von Big Huge, The Love­birds, Radioac­tivity, 31Ø8, Sheer Mag oder Lost Bal­loons einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen haben. Und diese Auf­zäh­lung kratzt nur an der Ober­fläc...

Naive – The Final Whiteout

Naive - The Final Whiteout

Die Köl­ner Post­pun­ker lie­ßen schon auf ihrem noch recht unaus­ge­reif­ten Demo ein gewis­ses Poten­zial erken­nen. Auf ihrer neuen EP fan­gen sie an, das Ver­spre­chen ein­zu­lö­sen. Mit ordent­li­cher Pro­duk­tion und stär­ke­ren Songs, ver­su­che ich das mal als eine arg gedros­selte Mischung aus Wipers und X zu beschrei­ben, die man aus­rei­chend lange in einem mil­chi­gen Bad aus war­mer Gothic-Brühe zie­hen las­sen hat.


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Struc­ture – Struc­ture Auf die­ser EP einer Band aus Brigh­ton bekommt man Post Punk mit einer ange­neh­men Rum­pel-Ästhe­tik auf die Ohren. Das kann mal an alte Rank/​Xerox, Ita­lia 90 oder Nega­tive Space erin­nern, ver­ein­zelt (ganz beson­ders in Dull) kommt auch mal ein gewis­ser Live Skull-Vibe auf. STRUCTURE ep by Structu...
Pink­batts – Mar­rick­ville Bow­ling Club Das erste Lebens­zei­chen die­ser Band aus Syd­ney kommt in der Form eines Lo-Fi-mäßi­gen Mit­schnitts aus der titel­ge­ben­den Loca­tion. Der macht mit sei­ner wun­der­bar unge­wa­sche­nen Mischung aus Noise, Sludge und (Post-)Punk schon ganz schön neu­gie­rig und lässt hof­fen, dass wir das Mate­rial in naher Zuk...
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