Bib – The Face

Die Punks aus Omaha machen auch auf ihrem aktuellen Tour-Tape das, was sie am besten können. Nämlich ultraknarzigen Hardcorepunk mit deutlichen Tendenzen in Richtung Garagepunk und Sludge, plus einem gewissen psychedelischen Unterton. The Face by Bib

Neo Neos – Cool / Meat Wheat – Mr. Fart Touch Tribute

Nachschub von dem seltsamen Musikprojekt aus Minneapolis, das mich seit einem guten halben Jahr reichlich verwirrt dastehen lässt. So langsam ergeben die vereinzelten Info-Fetzen im Netz etwas Sinn, man kann dem ganzen inzwischen zumindest schon mal einen Namen und eine jüngere Vergangenheit zuordnen. Es handelt sich offensichtlich um ein Soloprojekt von einem gewissen Connie Voltaire. Der hat, wie man den zuletzt aktualisierten Infos auf seiner Bandcamp-Seite entnehmen kann, früher in einer kaputten Garagenband namens Vellhouse gespielt und erzeugt jetzt ordentlich hirnverbrannte Homerecordings unter verschiedenen Pseudonymen. Die neue EP unter dem bekannten Moniker Neo Neos bringt fünf neue Songs in der gewohnt hochwertigen Darbietungsform. Unter dem Namen Meat Wheat gibt’s dann zwei mehr-oder-weniger Coversongs, die im Original von den mir bisher vollkommen unbekannten Wonder Bread und Toyota stammen. COOL EP by NEO NEOS COOL EP by NEO NEOS Mr. Fart Touch Tribute by Meat Wheat

Skull Cult – Vol. 1

Arschtretend abstrakter Garagepunk aus Bloomington, Indiana, der sich dazu noch angenehm kurz fasst; nach weniger als sechs Minuten ist der ganze Spuk schon wieder vorbei. Vol. 1 by Skull Cult Vol. 1 by Skull Cult

Wotzit – Tape 2

Einen schön herzhaft durch den Dreck gezogenen Bastard aus Post- und Garagepunk bietet dieses roh produzierte Tape von Wotzit aus Tokyo. TAPE 2 by WOTZIT TAPE 2 by WOTZIT

X-Ray Fiends – Live

Ungewaschener Garagepunk mit gelegentlichem Psychedelic-Faktor auf diesem Tape einer Band aus Auckland, Neuseeland. Das Ganze wurde in bester DIY-Tradition schnörkellos auf einem Vierspur-Tape festgehalten. LIVE by X-Ray Fiends LIVE by X-Ray Fiends

Reality Group – Demo 2016

Schön dreckig angekratzter Post-/Garage Punk auf diesem Demo von Reality Group aus dem kanadischen Winnipeg. REALiTY GROUP DEMO 2016 by REALiTY GROUP REALiTY GROUP DEMO 2016 by REALiTY GROUP REALiTY GROUP DEMO 2016 by REALiTY GROUP

Death Stuff – Demos

Das kommende Debütalbum von Death Stuff aus Atlanta hört auf den Namen Surprise Ex und erscheint am 10. Februar auf Monofonus Press. Bis dahin darf man sich schon mal mit diesem äußerst appetitanregenden Demo der Band vergnügen, das sich mit einer energischen Mischung aus Noise, Post- und Garage Punk in den Gehörgang fräst. Demos by DEATH STUFF Demos by DEATH STUFF

Love Exposure – 187 Seconds Over Groningen

Das mysteriöse Garagenprojekt aus Minneapolis, das in letzter Zeit meistens unter dem Alias The Neo Neos operierte, haut uns hier mal wieder neuen Lärm um die Ohren. Bis auf den Namen hat sich nicht viel geändert. Übrigens: Sollte jemand hier den gleichnamigen Film noch nicht gesehen haben, rate ich das dringend nachzuholen. Lohnt sich. 187 Seconds Over Groningen by Love Exposure

Uranium Club – All Of Them Naturals

Mehrfach verschoben, aber jetzt endlich zu bekommen: Das neue Album von Uranium Club aus Minneapolis. Wie zu erwarten ist das mal wieder eine nervös zuckende, unverschämt groovende Garagepunk-Granate geworden. Freunde des Genres sollten unbedingt aufhorchen, wir haben es hier mit einem absoluten Highlight des späten Jahres zu tun. All Of Them Naturals by Uranium Club All Of Them Naturals by Uranium Club All Of Them Naturals by Uranium Club

Easy – Easy

Garagepunk irgendwo aus dem US-Bundesstaat Alabama. Mal mit ausgeprägter 77er Kante und einem Sound irgendwo zwischen Saints und Wipers, mal mit einem Soul- und Southern-Vibe, der Freunde von Sheer Mag oder Royal Headache entzücken wird. EASY by EASY EASY by EASY EASY by EASY

Leather Towel – IV

Bei Leather Towel aus Melbourne handelt es sich um eine absolut hochkarätige Supergroup für Garagenliebhaber; es sind hier unter anderem Mitglieder von Ausmuteants, Hierophants und Exhaustion am Werk. Auf ihrem bereits 2013 aufgenommenen – aber erst dieses Jahr erschienenen – Debütalbum fabrizieren sie eine räudige Mischung aus Post- und Garagepunk der manchmal spröden, immer äußerst stacheligen Art. IV by Leather Towel IV by Leather Towel IV by Leather Towel

Permit – Vol. 1 7″

Die Debüt-EP dieses Duos aus Bloomington, Indiana klingt etwa so als hätten die Southern Punks Sheer Mag ganz schön an der energetischen Garagepunk-Schraube gedreht und das Ergebnis dann noch in etwas melodischen Indierock getaucht. Die Platte macht richtig Spaß. Vol. 1 by Permit Vol. 1 by Permit Vol. 1 by Permit