VHS – Art Decay, Everything Looks Boring

VHS - Art Decay, Everything Looks Boring

Schö­nes Tape einer Band aus Seat­tle mit viel­sei­ti­gem Post-/Ga­ra­gen­punk, der mal an Hot Snakes oder deren Nach­fol­ge­band Obits erin­nert, manch­mal auch an Wire oder Wipers. Oder die namens­ver­wand­ten Video.


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Never Young – Never Young EP

Never Young - Never Young EP

Star­ker Nach­fol­ger zum letzt­jäh­ri­gen Debüt­al­bum der Band aus Oak­land. Nach wie vor lie­gen die Koor­di­na­ten irgendwo zwi­schen Post­punk, Noise- und Schoegaze-Zeugs, die vier neuen Songs sind jedoch um eini­ges aus­ge­reif­ter als auf dem etwas inkon­sis­ten­ten Debüt.

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Dead Tenants – Void

Dead Tenants - Void

Hier kommt gleich der nächste Lecker­bis­sen aus dem Noise-/Post­punk-Umfeld. Die New Yor­ker bewe­gen sich klang­lich in der Nähe von Bands wie Greys und Wymyns Pry­syn, dazu böse Bass­li­nien, die von Big Black geborgt sein könn­ten, hät­ten jene sich eine Seele zuge­legt. Und etwas vom grad­li­nig rocken­den Post­punk von Teen­an­ger. Über­haupt finde ich es recht erstaun­lich, mit was für einer genre-unty­pi­schen Leicht­fü­ßig­keit die Platte über weite Stre­cken vor sich hin groovt.


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Fawn Spots – From Safer Place

Fawn Spots - From Safer Place

Ein aus­ge­wach­se­ner Post­core-Böl­ler, das neue Album der Fawn Spots aus dem alten York. Die Band kana­li­siert hier so ziem­lich das beste aus Post­core und Noi­se­rock, ins­be­son­dere aus der Blü­te­zeit bei­der Gen­res in den 90ern und rei­chert das ganze um deut­li­che Emo­core-Ein­flüsse an, ohne jemals in die viel­fäl­ti­gen Fett­näpf­chen des Gen­res zu tre­ten. Der unge­stüme Vor­wärts­drang der Hot Snakes kom­bi­niert mit den blank lie­gen­den Ner­ven von Rites of Spring, den wal­zen­den Bru­talo-Riffs von METZ, ein wenig Kopen­ha­gen-Gebol­ler und der Melo­dik von Hüs­ker Dü. Und noch viel mehr. Ich wün­sche viel Spaß beim selbst ent­de­cken.

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Bong Rips – высшая школа кожаных курток

Bong Rips - высшая школа кожаных курток
Und wie­der mal ver­sucht eine Platte ein Tape den Nega­tiv­re­kord für’s unnö­tig obszönste und poli­tisch unkor­rek­teste Cover­mo­tiv zu unter­bie­ten. Irgend­wie schockt mich da aber nicht mehr so viel…
Die Musik der Band aus Petro­sa­wodsk im Nord­wes­ten Russ­lands ist aber ziem­lich gei­les Zeug. Recht kru­der Noise-Gara­gen-Surf-Post­punk, der sich nicht zim­per­lich gibt und in sei­ner kur­zen Spiel­zeit simple Melo­dien und Hooks mit einer der­ar­ti­gen Inbrunst abfa­ckelt, dass es jedem ehr­li­chen Punk­af­fi­c­in­ado das Herz erweicht.


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XETAS – The Redeemer

XETAS - The Redeemer

Wo 12XU drauf­steht ist meis­tens Qua­li­täts­krach drin. Logi­scher­weise haben 12XU Records und die Xetas aus Aus­tin schon wie­der eine Qua­li­täts­krach­platte raus­ge­hauen. Die ist eine leichte Abkehr vom ein­fa­chen aber gekonn­ten Gara­gen­punk der ers­ten 7″. Hier haben sie sich ein etwas der­be­res Äuße­res inklu­sive einer schön wuch­ti­gen Noise-Kante zuge­legt, aber unter der Ober­flä­che wird die Platte über weite Stre­cken von sehr ein­gän­gi­gem Punk­rock á la Red Dons meets Wipers getra­gen. Macht Spaß.


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iTu­nes

Küken – Küken

Küken - Küken

Erst­klas­si­ger Gara­gen­punk aus Ham­burg. Elf kurze, auf’s wesent­li­che kon­zen­trierte Rif­f­at­ta­cken, garan­tiert frei von Inno­va­tion, dafür aber umso treff­si­che­rer. Wird Freunde von so Zeug wie Useless Eaters oder Aus­mu­te­ants ver­zü­cken.


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Love Of Diagrams – Blast

Love Of Diagrams - Blast

Sechs Jahre sind ver­gan­gen seit dem letz­ten Album die­ser ewi­gen Under­dogs aus Mel­bourne, aber sie las­sen sich ein­fach nicht tot­krie­gen. In der aktu­el­len Land­schaft wirkt ihr fuz­zig war­mer Indie­rock ange­nehm boden­stän­dig und unauf­ge­regt. Und kein biss­chen ange­staubt.


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Beech Creeps – Beech Creeps

Beech Creeps - Beech Creeps

Beech Creeps aus New York ent­wer­fen auf ihrem Debüt­al­bum eine höchst ver­ein­nah­mende Fusion aus psy­che­de­lisch-ver­wa­sche­nen Noise-Land­schaf­ten, offen­si­vem Fuzz­punk, ein paar Zep­pe­lin-ismen, die hier aus­nahms­weise mal rich­tig gut funk­tio­nie­ren und zwi­schen­durch auch mal ein wenig son­nige Noi­se­pop-/Sho­gaze-Melo­die­se­lig­keit mit Surf­brett unter’m Arm.

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Pile – You’re Better Than This

Pile - You're Better Than This

Da ist es end­lich, das neue Album die­ser wun­der­vol­len bostoner Truppe und dies­mal wird’s vor­aus­sicht­lich ein wenig durch die Decke gehen. Wäre ihnen auch zu wün­schen. Im Ver­gleich mit dem 2012er Album Drip­ping, das mich ursprüng­lich anfixte, hat sich hier Sound­mä­ßig nicht so viel gedreht. Statt­des­sen per­fek­tio­nie­ren sie ihre ganz eigene Auf­fas­sung von Noise- und Indie­rock zum bis­her wohl defi­ni­ti­ven Pile-Album. Die Extreme sind hier extre­mer, die Stil­brü­che und Tem­po­wech­sel furcht­lo­ser aber auch das Song­wri­ting ist punk­tu­ier­ter. Man hat man den Ein­druck, dass hier alles genau da sitzt, wo es hin gehört. Die unkon­ven­tio­nel­len Song­struk­tu­ren exis­tie­ren nicht um ihrer selbst wil­len, diese Songs bren­nen sich in Kopf und Herz ein und dürf­ten eigent­lich nie­man­den kalt las­sen, der beide Dinge besitzt.


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