Attendant – Freaking Out

Attendant - Freaking Out

Die sie­ben Songs die­ses Mini­al­bums brauch­ten etwas Zeit um sich in mei­nen Gehirn­win­dun­gen fest zu kral­len, aber jetzt sind sie nicht mehr raus zu bekom­men. Und nach­dem ich’s schon einige Wochen vor mir her gescho­ben hab bekommt die Band aus Phil­adel­phia hier end­lich auch mal ’n Post spen­diert. Die Platte ist voll­ge­stopft mit tol­lem Indierock/​Noisepop, der mal an klas­si­sche Dino­saur Jr, mal an aktu­elle Ver­tre­ter des leicht ver­träumt melo­di­schen Krachs á la Gold Bears erin­nert. Die Band setzt sich unter ande­rem aus Mit­glie­dern der mir eher gleich­gül­ti­gen Radia­tor Hos­pi­tal und den aus­ge­zeich­ne­ten Swea­rin‘ zusam­men, letz­tere sind da musi­ka­lisch auch nicht so weit ent­fernt.


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Porno Mags – Porno Mags

Porno Mags - Porno Mags

Am letz­ten Tag des ver­gan­ge­nen Jah­res hatte ich hier bereits die erste 7″ der Porno Mags aus Chi­cago im Pro­gramm und laut­stark einen Lang­spie­ler gefor­dert. Wor­auf­hin die Jungs sich per Kom­men­tar­funk­tion zu Wort mel­de­ten und einen bal­di­gen Release zusi­cher­ten. Und Über­ra­schung: Das ver­spro­chene Debüt­al­bum ist bereits im April erschie­nen und ich hab’s trotz allem volle Kanne ver­passt. Mit ’nem hal­ben Jahr Ver­spä­tung macht die Platte zum Glück aber immer noch genauso viel Spaß, wie der erste Kurz­spie­ler schon andeu­tete. Beide Songs davon sind hier ent­hal­ten, plus sechs ebenso aus­ge­zeich­nete Aus­ge­bur­ten ihres relex­ten Gara­gen­rocks, der eine gewisse Affi­ni­tät zu alten Pro­to­punk-Geschich­ten á la Modern Lovers, aber ins­be­son­dere zu Aus­tra­li­schen ver­tre­tern wie Saints und Radio Bird­man erah­nen lässt.



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Magneto – Science Of Attraction

Magneto - Science Of Attraction

Diese Platte der fran­zö­si­schen Noi­sero­cker ist in soweit ein Para­dox, dass ich vor allem Ein­flüsse aus dem Post­core aus­zu­ma­chen glaube, bei der sti­lis­ti­schen Ein­ord­nung aber ganz klar Rich­tung Noise Rock ten­diere. Nun gut, es gab ja auch mal Zei­ten, da stan­den sich beide Gen­res gar nicht so fern. Besagte Ein­flüsse wären da unter ande­rem die unver­meid­ba­ren Fugazi, Drive Like Jehu, Fro­dus und aus dem Noise-​/​Math-​Lager hat’s natür­lich auch was von den ebenso unver­meid­ba­ren frü­hen Shel­lac. Schö­nes Teil.


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Mama – Speed Trap

Mama - Speed Trap

Mama aus Chi­cago fabri­zie­ren melo­di­schen Punk­rock mit unglaub­li­cher Hook­dichte und spa­ßi­gem Ener­gie­le­vel. Ele­mente aus dem Power­pop und Glam­rock der mitt­le­ren Sieb­zi­ger á la Cheap Trick und Big Star tref­fen auf trei­ben­des wie simp­les 77er Punk­ge­döns, aber auch Repla­ce­ments und die späte Phase von Hüs­ker Dü schei­nen ab und an mal durch.


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Piss Test – Second 7″

Piss Test - Second 7"

Aus­ge­zeich­ne­tes Punk­ge­döns aus Port­land. Schnör­kel­los gekonn­ter Hard­core Punk, der aber eher an Bad Brains und den etwas quer­ge­dach­ten Früh- bis Mittach­zi­ger Dischord-Krem­pel erin­nert. Ein gewis­ser Gara­gen­ap­peal ver­edelt das Ganze dann zu einer der sel­te­nen Plat­ten, die das uralte Genre mal wie­der ziem­lich frisch daher­kom­men las­sen.

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Meatbodies – Meatbodies

Meatbodies - Meatbodies

Gara­gen­rock der etwas popu­lä­re­ren Mach­art, aber in rich­tig gut. Meat­bo­dies aus Los Ange­les sind eine wei­tere Band von Chad Ubo­vich, der ja bereits bei Fuzz mit am Werk ist und auch in den Bands von Ty Segall und Mikal Cro­nin mit­mischt. So in etwa klingt das dann auch. Die schwe­ren mid­tempo-Groo­ves von Fuzz tref­fen auf die flot­ten Gara­gen­punk­bre­cher aus Ty Segalls Slaughterhouse-​/​Twins-​Phase, abge­run­det durch etwas an Thee Oh Sees erin­nernde Psy­che­de­lia.


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Country Florist – CF-1

Country Florist - CF-1
Hin­ter dem Namen Coun­try Flo­rist ver­birgt sich wohl ein gewis­ser Andrew Mor­gan aus North Little Rock im Bun­des­staat Arkan­sas. Wun­der­schön sta­che­li­ger und doch ein­lul­len­der LoFi-Psy­che­de­lic-Krem­pel, abge­spa­ced und voll­ge­stopft mit tol­len Pophooks. Kommt zeit­weise daher wie eine unge­schlif­fene Vari­ante von Spa­ce­men 3 oder Gala­xie 500.

Das Teil ist im Shop von Drawing Room Records wahl­weise als Tape oder Down­load erhält­lich. Seid aber dar­auf gefasst, dass der Down­load nicht den gewohn­ten Stan­dards ent­spricht. Ihr bekommt zwei lange .aif-Dateien (eine pro Tape-Seite) ohne Art­work, kor­rekte Tags oder sons­ti­gen Schnick­schnack. Und fragt mich erst gar nicht nach den Song­ti­teln…


ありがとうございます, Wars­zawa!

Paul Jacobs – Do It Again

Paul Jacobs - Do It Again

Die explo­sivste ein-Mann-DIY-Band aus dem kana­di­schen Wind­sor hat jetzt neues Per­so­nal bekom­men. Ver­mut­lich. Der gute Mann schweigt sich näm­lich dar­über aus, wer außer ihm selbst noch an der Platte betei­ligt war. Jeden­falls sind hier viele sei­ner stärks­ten Cuts von den bis­he­ri­gen Alben zum ers­ten mal in vol­ler Band­be­set­zung zu bestau­nen. Das wirkt natür­lich alles gering­füh­lig polier­ter, hat nicht ganz so den dre­cki­gen Charme des alten Krem­pels. Dafür erstrah­len seine mini­ma­lis­ti­schen, schnör­kel­lo­sen Gara­gen­hym­nen in einem ganz neuen Glanz, mit mit zusätz­li­chem Feuer unter den Klö­ten. Pflicht­pro­gramm für Freunde des gepfleg­ten Gara­gen­krachs.



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Vats – Today

Vats - Today

Kaput­ter, Noi­si­ger Garage-Drone-Psych­punk von die­ser Band aus Min­nea­po­lis, der sich jedoch unter sei­ner rauen LoFi-Ober­flä­che als gar nicht so kühl und unmensch­lich her­aus­stellt, wie er sich auf den ers­ten Blick gibt. Hat was von ’ner im Dreck gewälz­ten Gara­gen­va­ri­ante ganz frü­her A Place To Bury Stran­gers

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Softlines – Softlines

Softlines - Softlines

Sowohl ener­ge­ti­scher als auch schram­mel­freu­di­ger Indie-​/​Punkrock mit melan­cho­li­scher Grund­stim­mung aus Buf­falo, New York. Als Refe­ren­zen fal­len mir erstaun­li­cher­weise vor allem bri­ti­sche Bands ein wie etwa Male Bon­ding, Play­longue oder Omi Palone. Aber auch an frü­here Wav­ves kann man sich erin­nert füh­len.


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