Cool Jerks – Patriots

Garage Punk aus Leeds. Simpel, druckvoll und effektiv. Könnte man vielleicht als eine Kreuzung aus Flowers Of Evil, frühen Teenanger, Italia 90 und einer Messerspitze von Bad Breeding beschreiben.


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Chemical Wire – Chemical Wire

Eine exzellente Debüt-EP haben Chemical Wire aus Somerville, Massachusetts da abgeliefert. Ein Sound den man vage als Dinosaur Jr meets Wipers plus ein Hauch von Live Skull umschreiben könnte erzeugt darauf einen ganz schönen Fahrtwind. Oder um einen etwas aktuelleren und vermutlich auch treffenderen Vergleich zu bemühen: California X mit etwas mehr Punk-Feuer unter’m Arsch, verfeinert mit einer leichten Note von Stoner- und Sludge Punk.



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Imposition Man – Imposition Man

Teilelektronischer Postpunk auf dem Debüt-Tape eines Trios aus Graz und Berlin. Soundmäßig steht das aber definitiv eher der Berliner Szene nahe. So Diät mit einem Hauch von Big Black? Der Vergleich wackelt, aber mir fällt jetzt spontan auch nix besseres ein.



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Girls In Synthesis – Suburban Hell 7″

Die Londoner Girls In Synthesis fielen hier vor einigen Monaten ja schon mal mit der digitalen Single The Mound / Disappear sehr positiv auf und ihre aktuelle 7″ setzt da noch einen drauf. Ordentlich zubeißenden Qualitätslärm im Spektrum von Noise Rock, Post- und Fuzz Punk gibt’s auf die Ohren, der mir besonders in Fucked und Solid Effect ein wenig wie eine Noise-Infizierte Variante von Wire rüberkommt.


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Curelight Wounds – Constant Mind

Die aktuelle EP dieser New Yorker Band gefällt mit einem Sound, der gekonnt Elemente aus 90er Indierock und Shoegaze vermischt und von einem kräftigen Postpunk-Motor vorangetrieben wird. Die alten Swervedriver ruft das ins Gedächtnis oder – wie z.B. im Noisepop-Highlight Hot House – frühe Wavves.


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Brutalism – Brutalism

Brutalism kommen wahrscheinlich aus Austin und das hier ist vermutlich ihr erstes Album. Die Informationslage ist mal wieder sehr dürftig. Jedenfalls gibt’s darauf durchweg kompetenten Post Punk zu hören. Der erinnert abwechselnd mal an Bands wie Sarcasm, Institute, frühe Lower oder Iceage. Anders als die genannten Bands sind sich Brutalism aber auch nicht zu schade für ein paar vergleichsweise geradlinige, schnörkellos vorwärts rockende Punknummern.



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Drahla – Third Article

Auch auf dem Kurzspieler Nummer drei der Formation aus Leeds kommt ihre Mischung aus Post Punk, Noise und Indierock ausgesprochen souverän und trittsicher rüber. Mehr als auf den Vorgängern kommen hier sehr deutliche Anklänge an 80er Sonic Youth zum Vorschein.


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Arse – Primitive Species

Was für ein verdammt geiler Scheiß ist das denn bitte? Das Debüt-Tape dieser Band aus Sydney ist eine unverschämte Wucht. Irgendwo zwischen kompromisslos vorwärts rollendem Hardcorepunk, noiserockiger Gitarrenarbeit und ungezähmtem Postpunk entwickelt das eine Energie, die mich mehr als nur ein bisschen an das erste Bad Breeding Album erinnert, aber auch Freunde von Bands wie Acrylics, Leisure World oder Anxiety sollten hier unbedingt mal ein Ohr riskieren!



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Negative Space – Gestalt

Ein spätes und lange erwartetes Highlight des Jahres hat gerade noch die Kurve gekriegt, bevor das Jahr 2017 auch schon wieder um ist. Hat ja auch ‘ne Weile gedauert, seit ihrem Tape im vorletzten und einer 7″ im letzten Jahr. Die Songs haben jetzt zum ersten mal Titel, ansonsten halten Negative Space aus London aber an ihrer tristen, hässlichen und angepissten Vision des vertonten Unbehagens fest. Mit einer sturen Konsequenz wie sie derzeit keine andere Band aus ihrem Genre-Umfeld an den Tag legt. Gemeinsam mit Sievehead und Pretty Hurts zähle ich sie derzeit zur unheiligen Dreieinigkeit des europäischen Postpunk-Untergrunds.



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Cold Leather – Past Remedy 7″

Die Debüt-7″ der Berliner Band mit personellen Connections u.a. zu Pretty Hurts und Cult Values. Im Vergleich zum eher straight rockenden (Garage-)Punk vom Demo im letzten Herbst hört man das hier auch stärker raus, die drei neuen Songs schlagen eine tendenziell eher postpunkige Richtung ein. Auch die Darbietung hat einiges an Wumms und die Songs an Profil gewonnen. Besonders angetan bin ich dabei vom Titelsong und seinen melodisch-melancholischen Vibes.