Radioactivity – Infected /​ Sleep 7″

Radioactivity - Infected / Sleep 7"

Das neue Lost Bal­loons Album ist noch kaum ver­ar­bei­tet, da gibt es auch schon wie­der neues Mate­rial von Jeff Burke mit sei­nem der­zei­ti­gen Haupt­pro­jekt Radioac­tivity zu zu ver­mel­den. „Neu“ ist dabei aber rela­tiv zu ver­ste­hen, denn die zwei Songs der 7″ hat Burke bereits im Jahr 2011 geschrie­ben, als er gerade in Japan wohnte und unter dem unmit­tel­ba­ren Ein­druck des Tōhoku-Erd­be­bens stand. (Die Zeit in Japan hat er übri­gens auch nicht taten­los ver­bracht…) Beide Songs gehö­ren mühe­los zum stärks­ten Mate­rial im eh schon gran­dio­sen Kata­log die­ser Band.

Telecult – Waiting

Telecult - Waiting

Schöne Debüt-7″ einer Band aus Paris. Der bit­ter­süße Punk­rock dar­auf ver­mag an Bands wie Short Days, Red Dons oder Radioac­tivity zu erin­nern.

The Bug – Humbug; or, So Many Awful Things

The Bug - Humbug; or, So Many Awful Things

Die dritte EP der Punks aus Chi­cago ist mal wie­der der zu erwar­tende Tritt in die Weich­teile, ihre derbe ange­pisste Feel­bad-Musik aus den Grund­zu­ta­ten Hard­core, Noise und ein ganz klein wenig Post­punk ist nach wie vor nix für Sonn­tags­kin­der.


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Sick Thoughts – Songs About People You Hate

Sick Thoughts - Songs About People You Hate

Sick Thoughts, die Band um Front­mann DD Owen, ist wohl mit­un­ter eine der pro­duk­tivs­ten Song­schleu­dern der aktu­el­len Gara­ge­punk-Szene; die For­ma­tion hat in den ver­gan­ge­nen vier Jah­ren neben ihrem Debüt­al­bum gleich eine zwei­stel­lige Num­mer an EPs und 7″s raus­ge­hauen. Der gute Mann hat im ver­gan­ge­nen Herbst das sin­kende Schiff ver­las­sen und sei­nen Wohn­sitz von New Orleans nach Hel­sinki ver­legt. Viel wird sich dadurch ver­mut­lich nicht ändern, hat sich das Lin­eup der Band in der Ver­gan­gen­heit doch eh öfter erneu­ert als Herr Owen seine Socken. Das aktu­elle zweite Album hat er aber noch in den Staa­ten mit alten Mit­strei­tern auf­ge­nom­men. Und gar nicht über­ra­schend gibt es dar­auf kon­se­quent pri­mi­ti­ven, bis zum Anschlag ange­piss­ten Gara­ge­punk mit star­ker 77er Kante zu hören, der von einer rauen und explo­si­ven Per­for­mance zusam­men­ge­hal­ten wird. Viele ver­su­chen das, aber nur wenige kön­nen sowas wirk­lich über­zeu­gend rüber­brin­gen.



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Tv Crime – Clocking In /​ Clocking Out 7″

Tv Crime - Clocking In / Clocking Out 7"

Auf ihrem neuen Kurz­spie­ler ver­pas­sen TV Crime aus Not­ting­ham ihren gara­gi­gen Punk­hym­nen einen aus­ge­spro­chen sou­li­gen Vibe, damit wecken die neuen Songs Asso­zia­tio­nen zu den groß­ar­ti­gen Aus­tra­li­ern Royal Head­a­che.

Nopes – Fun Limbo

Nopes - Fun Limbo

Neue EP der Punks aus Oak­land. Dar­auf ver­zich­ten sie weit­ge­hend auf die melo­di­schen Zwi­schen­töne der bis­he­ri­gen Plat­ten und ver­bre­chen hier eine ganz unver­schämt bol­lernde Atta­cke aus Punk und Noise. Das klingt jetzt ganz und gar nicht mehr nach einem (wenn auch erst­klas­si­gen) Hüs­ker Dü-Ver­schnitt, trans­por­tiert aber immer noch jede Menge von die­sem gewis­sen 80er Under­ground-Vibe.


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Molly – Stay Above

Molly - Stay Above

Viel hat sich nicht geän­dert seit der 2015er EP der kopen­ha­ge­ner Band. Ihr melo­disch-melan­cho­li­scher Indie­rock klingt immer noch sehr nach einer gering­fü­gig emo­fi­zier­ten Ver­sion alter Hüs­ker Dü mit gele­gent­li­chen Spreng­seln von Dino­saur Jr. Glück­li­cher­weise bringt das Song­ma­te­rial aber auch genug eigene Spreng­kraft mit, dass man ihnen das so abnimmt. Was nicht kaputt ist, muss man auch nicht repa­rie­ren.



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Teksti-TV 666 – 1,2,3

Teksti-TV 666 - 1,2,3

Diese Com­pi­la­tion ver­sam­melt drei im Laufe der letz­ten vier Jahre erschie­nene EPs der Band aus Hel­sinki. Und was ich da höre tritt gewal­tig Popo. Wem Cloud Not­hings, Terry Malts, Wav­ves oder Japan­dro­ids in letz­ter Zeit zu lasch gewor­den sind, wem auch ein Ersatz mit ein­ge­bau­ter Sprach­bar­riere in den Kakao passt, wer sich außer­dem mit krau­ti­gen bis psy­che­de­li­schen Ten­den­zen und Ein­flüs­sen á la The Men in der Leave Home und Open Your Heart-Phase anfreun­den mag, der wird an die­ser Platte reich­lich Spaß haben. Ham­mer!



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Street Eaters – The Envoy

Street Eaters - The Envoy

Das Punk­duo aus Ber­ke­ley ist zurück mit ihrem drit­ten Album und einem geschärf­tem Sinn für hoch­ef­fi­zi­ente Riffs, die sie hier mal wie­der sou­ve­rän aus dem Ärmel schüt­teln als wär nix dabei. Über­haupt haben die sich Street Eaters irgend­wie ihre eigene kleine Nische geschaf­fen mit ihrem recht eigen­wil­li­gen Mix aus (Post-)Punk, ton­nen­weise Fuzz und einem klei­nen Sprit­zer Stoner-Gedöns.



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Nag – Dayglow ​/​ ​Motorcycle Blue /​ Blood

Nag - Dayglow ​/ ​Motorcycle Blue / Blood

Nag aus Atlanta fie­len letz­tes Jahr schon mit ihrem schön abge­fuck­ten Debüt-Tape auf. Die­ses Jahr haben sie wohl auch schon eine 7″ auf Total Punk raus­ge­hauen, die ich bis­her irgend­wie über­se­hen hab. Ihr neu­es­ter Kurz­spie­ler, digi­tal und als Tape oder Lathe Cut via Chun­klet Indus­tries zu bekom­men, deckt in gerade mal drei Songs eine Band­breite von etwas schrä­gem, gara­gi­gem Hard­core­punk, über derbe noise-las­ti­gen Post­punk bis hin zu erstaun­lich melo­di­schem Fuzz­punk ab.

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