King Azaz – Tunnels

King Azaz - Tunnels

Gefal­len an Gla­zer gefun­den? Das Duo King Azaz aus Phil­adel­phia schlägt in eine ähn­li­che Kerbe, gibt sich aber noch ein gan­zes Stück roher und unge­schlif­fe­ner. Wie­der ein­mal drän­gen sich Dino­saur Jr und Sebadoh als ver­glei­che auf, dies­mal aber mit so eini­gen Aus­läu­fern in Rich­tung Grunge und Noi­se­rock.


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Pow! – Fight Fire

Pow! - Fight Fire

Erle­se­ner Synth-Gara­gen­punk aus San Fran­cisco, erschie­nen auf dem lokal für der­ar­tige Geräu­sche zustän­di­gen Qua­li­täts­la­bel Castle Face. Das bewegt sich so etwa auf dem Grat zwi­schen den auf­ge­dreh­ten Punk­aus­brü­chen von Aus­mu­te­ants und ähn­li­chem Aus­sie-Zeugs, und ander­seits den eher San Fran­cisco-typi­schen Gara­gen­jams von Ty Segall und Thee Oh Sees. Das ganze dann teil­weise mit einem laten­ten Post­punk-Ein­schlag und um ein paar kos­misch-krau­tige Drone-Inter­lu­des ange­rei­chert.


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emu­sic
iTu­nes
Ama­zon

Glazer – Glazer

Glazer - Glazer

Zeit­los schö­ner Indie­rock mit melan­cho­li­scher Grund­stim­mung und viel Punk-Feuer unter’m Arsch aus der Klein­stadt New Brunswick in New Jer­sey. Ruft erin­ne­run­gen an Klas­si­ker von Dino­saur Jr, Hüs­ker Dü, Swer­ve­d­ri­ver oder die unver­meid­li­chen Sonic Youth wach, gele­gent­lich auch an Milk Music. Und wer die letzte Platte von Cali­for­nia X genau so ent­täu­schend fand wie ich, könnte in Gla­zer einen guten Ersatz fin­den.


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Trauma Harness – Tried My Hardest

Trauma Harness - Tried My Hardest

Ein wasch­ech­tes (Post-)Punkhighlight, das neue Album des Trios aus Bel­le­ville, Illi­nois. Ohne Rück­sicht auf Ver­luste vor­wärts gal­lop­pie­rende Songs, recht düs­ter und erstaun­lich melo­disch zugleich. Das erin­nert sowohl an guten 80er-Punk á la Naked Ray­gun und etwas Hüs­ker Dü, aber auch an aktu­el­lere Post­punk-Geschich­ten wie Crea­tive Adult, Sie­vehead, Cri­mi­nal Code oder Piles. Dazwi­schen gibt’s auch schon mal ’nen klei­nen Syn­th­punk-Exkurs. Und Hits so weit das Auge reicht.



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Pinnacle – Shakey

Pinnacle - Shakey

Erste EP eines Trios aus dem kali­for­ni­schen Städt­chen San Luis Obispo. Eine abso­lut mit­rei­ßende Mischung aus ten­den­zi­ell etwas düs­te­rem Post­punk, sägen­den Noise-Gitar­ren­wän­den und im letz­ten Track auch mit deut­li­chen Post­rock-Ele­men­ten.

The Splits – II

The Splits - II

Drei Grrrlz und ein bär­ti­ger Höh­len­mensch aus Hel­sinki fabri­zie­ren eher kon­ser­va­ti­ven aber hoch­wer­ti­gen Rock’n’Roll mit bemer­kens­wer­ter Tref­fer­quote, der stän­dig zwi­schen melan­cho­li­schem Punk­rock und gara­gen-las­ti­ge­ren Tönen oszil­liert. Ihr zwei­tes Album hat jetzt irgend­wie den Weg zum in Port­land ansäs­si­gen Label Dirt­nap Records gefun­den und passt da ganz aus­ge­zeich­net ins wei­tere Umfeld.


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Bad Future – Nightchurch

Bad Future - Nightchurch

Schön melo­di­scher Punk­rock aus Seat­tle, der aber nie Gefahr läuft, ins käsige abzu­drif­ten. Die erste Hälfte der EP könnte man etwa als Jaw­brea­ker-meets-Red Dons mit leicht Wipers-esken Anklän­gen und gering­fü­gig noi­si­gen Ober­tö­nen beschrei­ben, danach kommt dann noch zuneh­mend ein gewis­ser Post­core-Vibe zur Gel­tung.

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Cheena – Cheena 7″

Cheena - Cheena 7"

Erst­klas­sig, diese drei Songs der New Yor­ker. Die schla­gen locker den Bogen von Pro­to­punk á la Modern Lovers, hin zu des­sen zahl­rei­chen Nach­wir­kun­gen. Da ist der dre­ckige Blues von Gun Club, der unge­zähmte Rock’n’Roll von The Saints oder frü­hen New Christs und der abge­han­gene Vibe von Mudho­ney. Aus jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit kann man sich auch ein wenig an den Post­punk-Eklek­ti­zis­mus von The Men in ihrer „Open Your Heart“-Phase erin­nert sehen.

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The Trendees – We Are Sonic Art

The Trendees - We Are Sonic Art

Wun­der­bar dilet­tan­ti­scher bis abge­fuck­ter Post­punk aus Neu­see­land, der sich weder um Kon­ven­tio­nen noch um tech­ni­sche Fein­hei­ten schert. Ich bin manch­mal auch nicht so sicher, ob der Drum­mer und der Gitar­rist gerade das glei­che Lied spie­len oder sich über­haupt auf der glei­chen Rea­li­täts­ebene befin­den. Wer von frü­hen Half Japa­nese kei­nen Aus­schlag bekommt, könnte auch hier dran seine Freude fin­den.


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