Schlagwort-Archive: Punk

Metri Painaa Kilon – Avaruudessa kasvaa pituutta

Irgendwo aus Finnland kommt dieses Trio. Auf ihrer ersten EP gibt es bis zum Anschlag überdrehtes, dissonantes (Post-)Punkzeug mit deutlichem Noiseeinfluss zu hören.



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Pale Angels – Daydreaming Blues

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Der dritte Langspieler der Pale Angels aus dem britischen Swansea packt erfreulicherweise wieder etwas fester zu als ihr etwas zahmes letztes Album, erinnert weitgehend wieder mehr an die Intensität des Debüts. Das ist erneut der gewohnt gute Indie- und Punkrock mit einer angenehmen Schippe voll Noise und Fuzz.



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Dyscontrol – Living Without

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Das zweite Album dieser Band aus dem kanadischen Halifax weiß auf ganzer Linie zu überzeugen mit powerpoppigem Punkrock, der etwas an Rats Rest erinnert, außerdem leichte Spuren von Wipers und dem Indierock und Postcore der 90er/00er Dischord-Ära mit an Bord hat. In einigen Momenten ruft es mir auch die großartigen aber leider sehr in Vergessenheit geratenen Moving Targets in Erinnerung.



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Pretty Hurts – Pretty Hurts

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Der erste Langspieler der Berliner entpuppt sich – wie es ja auch nicht anders zu erwarten war – als ein ein wuchtiger Bastard aus ebenso düsterem wie kompromisslosem Postpunk. Ganz geringfügig im Tempo gedrosselt, verglichen mit der letzten EP (auf Albumlänge sicher eine gute Entscheidung), ohne dabei an Druck und Entschlossenheit einzubüßen. Die Platte packt einen vom ersten Moment am Kragen und gibt dann für die nächsten dreißig Minuten nicht mehr nach. Ein definitiver Höhepunkt des ausklingenden Jahres.



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NO°RD – Dahinter Die Festung

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Punkrock aus Münster, der sich weitgehend an vielem orientiert, was es in den letzten zwei bis drei Jahrzehnten so an brauchbarem deutschsprachigem Punkock gab. Also z.b. EA80, Oma Hans, Duesenjaeger, Turbostaat, Oiro und ähnliches Zeug. Dazu ab und an noch etwas Leatherface und Jawbreaker. Erfindet das Rad nicht neu, operiert dafür auf durchweg hohem Niveau.



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Beast Fiend – Peaceful Existence

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Das ist bereits die sechste EP, die das Punkquartett aus San Francisco in diesem Jahr auf uns loslässt. Wie immer ist das angepisstes (Post-)Punk-Zeug, das sich ganz unbeirrt einen Scheiß für Schönklang oder Professionalität interessiert; der zwar stets bemühte, aber unbeholfene Gesang trägt dabei nur weiter zum speziellen Charme dieser Band bei.


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Vexx – Wild Hunt

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Das neue Minialbum der Punks aus Olympia, Washington. Wie immer großartig. Der gesang von Mary Jane Dunphe kommt inzwischen deutlich selbstbewusster und wandlungsfähiger daher. Auch musikalisch ist das variabler geworden, lässt hier und da auch mal Glamrock-Elemente und etwas 77er Vibe zu. Und wenn sie richtig Gas geben, kanalisieren sie widerum die Energie etwa von frühen Bad Brains, verschmolzen mit ebenso energetischem Garagepunk.

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Neo Neos – Puke Girl / Puke Girl (Companion Single)

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Neo Neos aus Minneapolis gehen jetzt wohl zu einem wöchentlichen Release-Intervall über. Jedenfalls sind schon wieder zwei neue Kurzspieler am Start. Wie gehabt ist das Garagepunk, der sich nicht um Schönklang schert und überhaupt eine gewaltige Schraube locker hat. Oder auch nicht mehr so ganz, denn auf dieser Veröffentlichung werden sie fast schon ein bisschen kompakter und zugänglicher. Ist natürlich alles relativ zu verstehen, Easy Listening geht immer noch anders.



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Kaiju Bombers – Is This F##king Edgy Enough

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Erfrischend, das Debütalbum von Kaiju Bombers aus Vancouver. Und zwar deshalb, weil es ein vom Aussterben bedrohtes Gewächs repräsentiert: Emocore von der ungeschliffenen Sorte mit folkigem Unterton und überwiegend ohne den ganzen Bullshit, der das Genre in späteren Jahren so zur Lachnummer gemacht hat. Die rohe Energie von Rites Of Spring trifft auf den melodischeren Mittneunziger-Style und etwas alte Saddle Creek-Schule.



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Mannequin Pussy – Romantic

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Mannrquin Pussy aus Philadelphia bleiben auch auf ihrem zweiten Album verspielt und vielseitig, oszillieren in ihren kurzen Songfragmenten unter anderem zwischen eingängigem Indierock, wuchtigem Noiserock und entschlossenen Punkattacken. Und das alles auf durchgehend hohem Niveau.



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