The Bobby Lees - Hollywood Junkyard

Hol­ly­wood Jun­k­yard er­scheint am 17. Ju­ni auf Ipe­cac Re­cords.

Gripe - No Me Importa

Co­mo Aca­bar Con­ti­go Mis­mo er­scheint am 15. Mai auf Ne­on Tas­te Re­cords.

Bad Breeding - Human Capital

Hu­man Ca­pi­tal er­scheint am 8. Ju­li auf Iron Lung Re­cords.

TV Cult - Hong Kong Song

Liquids - 2

Snooper - Powerball

Reckless Randy - Reckless Randy

Ir­gend­wie ist mir die­ser Typ aus Oce­an Ci­ty, New York bis­her durch die Lap­pen ge­gan­gen. Sein Lang­spiel-De­büt trifft da­für aber gleich mal voll mei­nen Nerv mit ei­ner Auf­fas­sung von simp­lem bis dum­men Ga­ra­ge-, Elec­t­ro- und, ge­le­gent­lich, Syn­th Punk, der häu­fig noch mal ei­nen deut­li­chen Schlag in Rich­tung '77 auf­weist und an al­te Pio­nie­re wie Screa­mers, MX-80, Me­tal Urbain/​Dr. Mix & The Re­mix oder auch ein klei­nes biss­chen an Chro­me er­in­nert. In Coun­try Girls gibt es dann pas­send zum Ti­tel noch ei­nen leich­ten An­flug von Gun Club-mä­ßi­gem Cow­punk, wäh­rend man in der Ge­gen­wart viel­leicht Ver­glei­che zu so Acts wie S.B.F., Kid Chro­me, Zo­ids oder Ma­teo Ma­nic zie­hen möch­te.

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Neutrals - Bus Stop Nights 7"

Na­tür­lich mal wie­der oh­ne Aus­nah­me bril­li­ant, der jüngs­te Out­put die­ser selt­sam bri­tisch klin­gen­den Band aus Oak­land, Ka­li­for­ni­en. Das hier mag da­bei ih­re am we­nigs­ten Post Punk-las­ti­ge, am stärks­ten power­pop­pi­ge Plat­te bis­her sein, die er­neut aus al­len Näh­ten platzt an­ge­sichts der schie­ren Men­ge an meis­ter­haft aus­ge­roll­ter, bo­den­los char­man­ter Te­le­vi­si­on Per­so­na­li­ties-An­be­tung plus ei­nem ge­wis­sen Un­ter­ton der frü­hen Me­kons oder De­spe­ra­te Bicy­cles.

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Canadian Rifle - I'm Just Like You 7"

Huch, die­se Leu­te schei­nen ja schon ganz schön lan­ge ihr Ding zu dre­hen und doch stol­pe­re ich hier zum ers­ten mal über ih­re Mu­sik. Die neu­es­te EP der Band aus Chi­ca­go ist dann gleich auch mal ein lu­pen­rei­ner Le­cker­bis­sen be­stehend aus me­lo­di­schem Punk­rock mit die­ser ge­wis­sen ro­hen 80er Kan­te á la SST Re­cords, die für kur­ze Zeit in den 2010er Jah­ren ja er­neut mal ein klei­nes Ding war, sich seit­dem aber auch schon wie­der ziem­lich rar ge­macht hat. Stellt euch mal so 'ne Mi­schung aus Bands vor wie frü­hen Milk Mu­sic, Needles/​/​Pins, Ca­li­for­nia X, Com­man­der Keen oder Hap­py Di­ving vor.

Weak Signal - War and War

Hui, ich hat­te jetzt aber mal nicht mit ei­nem der­ar­tig hoch­wer­ti­gen Ge­nuss ge­rech­net in Form des jüngs­ten Al­bums die­ser New Yor­ker, die bis­lang kom­plett un­ter mei­nem Ra­dar ge­flo­gen sind. Auf die Oh­ren gibt es ei­ne stark von Vel­vet Un­der­ground und Je­sus and Ma­ry Chain in­spi­rier­te Me­lan­ge aus Fuzz-/Power-/Noi­se-/D­ream Pop, die schon al­lei­ne durch die Stär­ke des Song­ma­te­ri­als über­zeugt und als har­ten Kon­trast da­zu dann sound­mä­ßig eher mal so auf klei­ner Flam­me vor sich hin gart. Es braucht al­so ein biss­chen Ge­duld, aber das zart auf der Zun­ge zer­ge­hen­de Re­sul­tat ist dann ei­ne ein­zi­ge Gau­men­freu­de, wäh­rend ich je­des Hook und je­des Fit­zel­chen an sub­ti­ler Tex­tur in ih­ren Klang­land­schaf­ten ab­feie­re.

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