Nopes – Fun Limbo

Nopes - Fun Limbo

Neue EP der Punks aus Oak­land. Dar­auf ver­zich­ten sie weit­ge­hend auf die melo­di­schen Zwi­schen­töne der bis­he­ri­gen Plat­ten und ver­bre­chen hier eine ganz unver­schämt bol­lernde Atta­cke aus Punk und Noise. Das klingt jetzt ganz und gar nicht mehr nach einem (wenn auch erst­klas­si­gen) Hüs­ker Dü-Ver­schnitt, trans­por­tiert aber immer noch jede Menge von die­sem gewis­sen 80er Under­ground-Vibe.


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Pretty Hurts – Make Gra­ves Per email kam hier gerade das Demo die­ser Ber­li­ner Band rein­ge­flat­tert und das hat's in sich. Wahn­sin­nig vor­wärts drü­cken­der Punk­rock mit Ele­men­ten aus der Noise- Post- und Emo­core-Ecke. Das klingt zuerst in etwa so als hätte man frühe Iceage-Plat­ten oder die erste Lower EP mit melo­di­schem 90er ...
Dark/​​Light – Kill Some Time Neues aus dem Hause Dirt Cult Records. Der Punk­rock auf dem Debüt­al­bum von Dark/​Light aus Port­land weiß mir mit sei­nem offen­sicht­lich Wipers-beein­fluss­ten Sound sofort zu gefal­len; in Cold Wea­ther Music kommt außer­dem noch ein gewis­ser Gun Club-Vibe auf. Dar­über hin­aus soll­ten auch Freunde von B...
End­less Column – Sum­mer 7″ Band aus Chi­cago. Spie­len mit­rei­ßend ein­gän­gi­ges Zeugs, das etwa den Hook- und Melo­die­se­li­gen Punk­rock der Red Dons durch eine dre­ckige Pfütze aus Gara­gen­punk schleift und gele­gent­lich auch mal ent­fernt an Wipers, Radio Bird­man oder Wire erin­nert. Oder an die Gara­gen­pun­ker Day­light Rob­bery, von ...

Shit Giver – Life…

Shit Giver - Life...

Ein klei­nes, unwer­war­te­tes Post­punk-Wun­der, das Debüt­al­bum von Shit Giver aus Los Ange­les. Die Platte zieht mich von vorne bis hin­ten in ihren Bann mit einer schumm­ri­gen Grund­stim­mung und einem ambi­tio­nier­ten Sound aus kraft­voll vor­wärts rol­len­den Groo­ves, gera­dezu Shoegaze-artig glit­zern­den Tex­tu­ren, unvor­her­seh­ba­ren bis epi­schen Song­struk­tu­ren, spon­ta­nen Noise-Erup­tio­nen und als Sah­ne­häub­chen einem gele­gent­li­chen Hauch von Wipers (Ja, ich weiß. Ich hör irgend­wie über­all Wipers raus). Dass das ganze auf durch­weg höchs­tem Niveau ope­riert und trotz der zahl­rei­chen Ein­flüsse wie aus einem Guss wirkt, das ist das eigent­li­che Wun­der die­ser Platte.



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Fex Urbis – Blood & Guts Schön zu sehen, was in letz­ter Zeit so an der­bem, düs­te­rem Lärm aus UK zu uns rüber­schwappt, der noch vor eini­gen Jah­ren fast aus­schließ­lich aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten oder aus skan­di­na­vi­schen Kel­ler­räu­men kam. Fex Urbis sind ein wei­te­res glän­zen­des Bei­spiel für die der­zei­tige Vita­li­tät der bri...
Volar Records Com­pi­la­ti­ons Volar Records haben gleich drei inter­es­sante Com­pi­la­ti­ons im Pro­gramm. Die bei­den Comps "Strange Muta­ti­ons" Vol. 1+2 ver­sam­meln eini­ger der auf dem Label aus San Diego erschie­ne­nen 7"s in digi­ta­ler Form. "6x2x12" ent­hält dann sechs wei­tere exklu­sive Tracks, unter ande­rem diese uner­war­tet geile Cov...
Mal Ride – Mal Ride Mimi­ma­lis­tisch-melo­di­scher Post­punk mit Ein­flüs­sen aus Psy­che­de­lic und Shoegaze von einem Trio irgendwo in Spa­nien. Mal Ride - S/​T by Grab­bing Clouds Records and Tapes Mal Ride - S/​T by Grab­bing Clouds Records and Tapes Mal Ride - S/​T by Grab­bing Clouds Records and Tapes

Soupcans – Pleasure Overdose

Soupcans - Pleasure Overdose

Auf dem neuen Mini­al­bum gibt sich das Noi­se­punk-Trio aus Toronto noch mal etwas unbe­re­chen­ba­rer und expe­ri­men­tier­freu­di­ger als man es bis­her eh schon von ihnen gewohnt ist. Ein abge­fuck­ter klei­ner Dreck­sack von einer Platte ist das mal wie­der gewor­den.



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Con­duct – Fear and Desire Aus Win­ni­peg kommt die­ser abwechs­lungs­rei­che Krach irgendwo zwi­schen Noi­se­rock und Post­punk/-core. Von Steve Albini auf seine alt­be­währte, schnör­kel­los tro­ckene Art auf Kon­serve gebannt, mag das mal nach altem AmRep-Zeug oder McLusky klin­gen, mal eher nach Wire, beson­ders häu­fig aber auch nach s...
Acrylics – Des­pair 7″ Auf ihrem aktu­el­len Kurz­spie­ler ver­fei­nern Acrylics aus Santa Rosa, Kali­for­nien ihre arsch­tre­tende Mischung aus Hard­core­punk und Noi­se­rock (und mit Spu­ren von Garage- und Post­punk), die mich schon auf ihrer letz­tes Jahr erschie­ne­nen, selbst­be­ti­tel­ten EP zu begeis­tern wusste. Des­pair 7" (...
Cuntz – Force The Zone Knar­zi­ger Noiserock/​Postpunk aus Mel­bourne, wie­der mal auf dem hoch­ge­schätz­ten Homeless Vinyl erschie­nen. Cuntz neh­men sich stets ein ein­zi­ges simp­les bis kaput­tes Riff vor, so lange, bis ein Hau­fen Asche übrig bleibt. Uneasy lis­ten­ing für schmerz­freie Krach­gour­mets. Force The Zone by Cuntz ...

Zebra Hunt – In Phrases

Zebra Hunt - In Phrases

Ich weiß ja nicht wie’s bei euch ist, aber hier am west­li­chen Rand des Ruhr­potts ist es gerade ver­dammt warm. Die bewährte Coping­stra­te­gie besteht darin, man­gels eines Bal­kons mög­lichst regungs­los am offe­nen Fens­ter in der eige­nen Suppe zu vege­tie­ren, alle Glie­der so weit es geht im Raum ver­teit mit dem Zweck, jede noch so kleine Wind­böe best­mög­lich zu absor­bie­ren. Zufäl­lig lie­fert das neue Album von Zebra Hunt aus Seat­tle in die­sem Moment eine musi­ka­li­sche Beglei­tung, wie sie kaum bes­ser zum gepfleg­ten nichts­tun pas­sen könnte. Auf Album Num­mer zwo sitzt alles gera­dezu per­fekt in einem Sound aus ultra-relax­tem Indie­rock und Jangle Pop, der sich in Gestalt von zwölf klei­nen Power­pop-Song­per­len ent­fal­tet.



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Scrabbled – Wel­come To Pig City Das noch tau­fri­sche Label Vir­tual Cool beschert uns gleich zu Beginn ein tol­les Tape eines Kol­lek­tivs aus Bris­bane, das wohl die halbe dor­tige Szene ver­eint und Mit­glie­der aus gefühl­ten zwan­zig Bands an Bord hat, von denen mir bis­her ehr­lich gesagt nur Gra­vel Sam­widge ein Begriff sind. Das Ergebni...
Big French – Down­town Run­nin Ganz kru­des Zeug von die­ser New Yor­ker Band. Zach Phil­lips von Blan­che Blan­che Blan­che ist mit an Bord, und wer mit des­sen Haupt­pro­jekt ver­traut ist weiß jetzt schon, dass er sich über gar nix wun­dern darf. Hier haben wir eine Platte vol­ler psy­che­de­li­schem Pro­gres­sive-Glam-Punk-Noise-Post-Pop-irge...
Menace Beach – Ten­nis Court /​​ Low­tal­kin‘ 7″ Aus Leeds kommt hier ein klei­ner Indie­rockhap­pen für zwi­schen­durch. Ein­mal in Form von abge­han­ge­nem Früh­neun­zi­ger-Geriffe und ein­mal pun­kig trei­bend. 7digital Ama­zon iTu­nes Thank you, One For The People!

Cold Leather – Sore


Past Remedy 7″ erscheint am 1. Juli.

Voycheck – #FuckingProfessional

Voycheck - #FuckingProfessional

Recht kon­ven­tio­nel­ler aber durch­weg hoch­wer­ti­ger Noi­se­rock auf dem Debüt­al­bum die­ser Band aus Seat­tle, der deut­li­che Asso­zia­tio­nen an übers Was­ser lau­fende Ech­sen weckt und so auch ca. 1993 erschie­nen sein könnte.



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Molly – Stay Above

Molly - Stay Above

Viel hat sich nicht geän­dert seit der 2015er EP der kopen­ha­ge­ner Band. Ihr melo­disch-melan­cho­li­scher Indie­rock klingt immer noch sehr nach einer gering­fü­gig emo­fi­zier­ten Ver­sion alter Hüs­ker Dü mit gele­gent­li­chen Spreng­seln von Dino­saur Jr. Glück­li­cher­weise bringt das Song­ma­te­rial aber auch genug eigene Spreng­kraft mit, dass man ihnen das so abnimmt. Was nicht kaputt ist, muss man auch nicht repa­rie­ren.



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Land­li­nes – Land­li­nes 2017 war bis­lang schon ein aus­ge­zeich­ne­tes Jahr für Freunde hoch­wer­ti­gen Power­pops, in dem unter ande­rem Ver­öf­fent­li­chun­gen von Big Huge, The Love­birds, Radioac­tivity, 31Ø8, Sheer Mag oder Lost Bal­loons einen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen haben. Und diese Auf­zäh­lung kratzt nur an der Ober­fläc...
The Holy Soul – Fortean Times Star­kes und viel­sei­ti­ges Zeug aus Syd­ney irgendwo zwi­schen hym­ni­schem Indie­rock und gara­gi­gen Ten­den­zen, mit einem gewis­sen sou­li­gen Vibe und so eini­gen aus­ge­zeich­ne­ten Song­per­len. Fortean Times by The Holy Soul Fortean Times by The Holy Soul Fortean Times by The Holy Soul
Psychic Teens – Face /​​ All 7″ Urge­wal­ti­ger Noi­se­rock mit einem düs­te­ren Goth-/Post­punk-Ein­schlag fin­det sich auf der A-Seite die­ser Sie­ben­zol­li­gen einer Band aus Phil­adel­phia. Die ebenso starke B-Seite schleicht dann im getra­ge­nen Tempo vor sich hin. FACE b/​w ALL by Psychic Teens