Zebra Hunt - In Phrases

Ich weiß ja nicht wie’s bei euch ist, aber hier am west­li­chen Rand des Ruhr­potts ist es gerade ver­dammt warm. Die bewährte Coping­stra­te­gie besteht darin, man­gels eines Bal­kons mög­lichst regungs­los am offe­nen Fens­ter in der eige­nen Suppe zu vege­tie­ren, alle Glie­der so weit es geht im Raum ver­teit mit dem Zweck, jede noch so kleine Wind­böe best­mög­lich zu absor­bie­ren. Zufäl­lig lie­fert das neue Album von Zebra Hunt aus Seat­tle in die­sem Moment eine musi­ka­li­sche Beglei­tung, wie sie kaum bes­ser zum gepfleg­ten nichts­tun pas­sen könnte. Auf Album Num­mer zwo sitzt alles gera­dezu per­fekt in einem Sound aus ultra-relax­tem Indie­rock und Jangle Pop, der sich in Gestalt von zwölf klei­nen Power­pop-Song­per­len ent­fal­tet.




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