Shit Giver - Life...

Ein klei­nes, unwer­war­te­tes Post­punk-Wun­der, das Debüt­al­bum von Shit Giver aus Los Ange­les. Die Platte zieht mich von vorne bis hin­ten in ihren Bann mit einer schumm­ri­gen Grund­stim­mung und einem ambi­tio­nier­ten Sound aus kraft­voll vor­wärts rol­len­den Groo­ves, gera­dezu Shoegaze-artig glit­zern­den Tex­tu­ren, unvor­her­seh­ba­ren bis epi­schen Song­struk­tu­ren, spon­ta­nen Noise-Erup­tio­nen und als Sah­ne­häub­chen einem gele­gent­li­chen Hauch von Wipers (Ja, ich weiß. Ich hör irgend­wie über­all Wipers raus). Dass das ganze auf durch­weg höchs­tem Niveau ope­riert und trotz der zahl­rei­chen Ein­flüsse wie aus einem Guss wirkt, das ist das eigent­li­che Wun­der die­ser Platte.




Ähnlicher Lärm:
Dasher – Yeah I Know Mit einem Jahr Ver­spä­tung stoße ich auf die­ses Trio aus Atlanta, Geor­gia. Schön erbar­mungs­lo­ser Noise-/Post­punk, sim­pel und effek­tiv, kurz und schmerz­haft. Zwi­schen­durch scheint aber auch mal die eine oder andere son­nige Pixies-Melo­die durch. Yeah I Know by Dasher Yeah I Know by Dasher
Sie­ve­head – Into The Blue Ohne groß­ar­tige Vor­war­nung ist plötz­lich das Debüt­al­bum der Band aus Shef­field auf­ge­ploppt. Das setzt das hohe Niveau des Demos und der davon aus­ge­kop­pel­ten ers­ten 7" fort, sogar noch eine ganze Spur ein­dring­li­cher. Ultra­tigh­ter, kraft­vol­ler Post­punk der ers­ten Liga, der ent­schlos­sen und geradli...
Sil­ver Screams – Creep Joint Scratch Schön ein­gän­gig vor sich hin­riff­en­der Punk­rock aus Bos­ton, der auf der musi­ka­li­schen Land­karte irgendwo in der Nähe von Radio Bird­man oder Wipers plat­ziert und gele­gent­lich auch noch Platz hat für leicht Fugazi-eske Figu­ren und an Hüs­ker Dü erin­nernde Har­mo­nien. Drückt bei mir genau die rich­ti­gen ...