Ra!d - Ra!d

Wie der Zu­fall es will kommt hier so­fort schon die nächs­te Band, de­ren ge­naue Her­kunft et­was schwam­mig bleibt, wenn­gleich auch die vor­han­de­ne Evi­denz grob in Rich­tung des Bun­des­staa­tes Penn­syl­va­nia deu­tet. Auf ih­rem jüngs­ten Lang­spie­ler lei­tet ein aus­ge­frans­tes Lo-Fi akus­tik-In­tro ei­ne Na­tur­ge­walt ein, die in et­wa so rü­ber­kommt als trä­fe der hal­lu­zi­no­gen ver­ne­bel­te Post Punk von Pi­les oder Die! Die! Die! auf die pech­schwar­zen Wel­ten von Nag. An an­de­ren Stel­len gibt es et­was kon­ven­tio­nel­le­re - aber kein biss­chen we­ni­ger gut schep­pern­de - Sounds ir­gend­wo zwi­schen dem Doom- und Sludge-las­ti­gen Noi­se Rock der al­ten Am­Rep-Schu­le und dem ab­ge­space­ten Acid Punk-Ex­zess vom Schla­ge De­s­truc­tion Unit, Ha­mer oder Su­per-X.

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Night Babes - NBEP

Ich hab mal gar kei­nen Schim­mer, wo die­se Band jetzt her­kommt und war­um ih­re schon im letz­ten Jahr er­schie­ne­ne De­büt-EP bis­her so un­be­merkt ge­blie­ben ist, denn es han­delt sich hier de­fi­ni­tiv um kei­ne ty­pi­sche Gen­re­kost. Ihr Sound aus glei­chen Tei­len Post Punk und -co­re mit dem ge­wis­sen Ga­ra­ge Punk-Nach­bren­ner spannt un­ter an­de­rem Bö­gen zwi­schen so Zeug wie frü­hen Pro­tom­ar­tyr oder Con­stant Mon­grel und et­was Ga­ra­ge-las­ti­ge­ren Bands aus der Ty­vek-, Par­quet Courts- oder Go­to­beds-Ni­sche. Au­ßer­dem gibt's reich­lich Post­co­re-Vi­bes et­wa im Sin­ne von Hot Sna­kes /​ Dri­ve Li­ke Je­hu und ver­ein­zelt se­he ich da so­gar ein biss­chen Mis­si­on Of Bur­ma oder Mo­ving Tar­gets drin auf­blit­zen.

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TJ Cabot - King Grove

Der Out­put des ka­na­di­schen Ga­ra­gen­pul­lis TJ Ca­bot hat bis­her mit je­der Ver­öf­fent­li­chung an Klas­se zu­ge­legt und die neu­es­te EP ist da auch kei­ne Aus­nah­me, trifft hier je­den Na­gel auf den Kopf mit 'nem sau­mä­ßig cat­chy da­her­kom­men­den Mix zwi­schen Power Pop und Ga­ra­ge Punk, der mal wirk­lich kei­ne Ver­glei­che scheu­en muss zu so Grö­ßen wie The Mark­ed Men, Erik Ner­vous, Tom­my & The Com­mies, An­dy Hu­man & The Rep­to­ids, Boo­ji Boys, Li­quids, Bad Sports oder Nick Nor­mal.

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Sick Thoughts - Mother I Love Satan

He­a­ven Is No Fun er­scheint am 9. Sep­tem­ber auf To­tal Punk Re­cords.

TV Cult - Videodrome

Sniffany & The Nits - The Unscratchable Itch

Der ers­te Lang­spie­ler der Lon­do­ner ist ein über­lau­fen­des Fass aus wur­der­bar ent­gleis­tem Hard- und Post­co­re mit ei­nem oft un­er­war­tet me­lo­di­schen Un­ter­bau. Auf den ers­ten Blick hat das et­was von ei­nem Mit­tel­weg zwi­schen Ju­dy and the Jerks und der Weird­core-Ka­no­ne Warm Bo­dies, aber da ist auch noch mehr Zun­der am Start hier mit Mo­men­ten, die Ver­glei­che zu ei­nem dif­fu­sen Klum­pen recht un­ter­schied­li­cher Bands á la Acrylics, Cri­sis Man, Mur­de­rer, Ka­lei­do­scope oder Straw Man Ar­my na­he­le­gen.

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Glaas - Acid Rain Dance

Qualm er­scheint am 23. Ju­li auf Sta­tic Shock Re­cords.

Optic Sink - A Face In The Crowd

A Face In The Crowd 7" er­scheint ir­gend­wann nächs­tes Jahr auf Space­ca­se Re­cords.