Swords of Vengeance (Ako-Jo danzetsu)

IMDB/​OFDB

Japan,1978

Regie: Kinji Fukas­aku

Swords of Vengeance (Ako-Jo danzetsu)

Obwohl im Laufe der 70er Jahre das Inter­esse an Jidai Geki- und Chan­bara-Fil­men stark zurück­ging, ver­filmte Kinji Fukas­aku 1977/-78 eine ganze Reihe klas­si­scher Samu­raischin­ken, jeweils mit Sonny Chiba in einer wich­ti­gen Neben­rolle und als Co-Regis­seur für die Action­sze­nen an Bord. Zwei Exper­ten in ihrem Fach also, die uns kurz zuvor bereits "Shogun's Samu­rai" (auch bekannt als "The Yagyu Clan Con­spi­racy") bescher­ten, und meine hohen Erwar­tun­gen wur­den auch hier nicht ent­täuscht. (mehr …)

47 Ronin (Chûshingura)

IMDB/​OFDB

Japan, 1962

Regie: Hiro­shi Ina­gaki

47 Ronin (Chûshingura)

Das ist wohl die inter­na­tio­nal bekann­teste Ver­fil­mung des Stof­fes, und über­fliegt man mal die Reviews auf IMDB oder auf diver­sen ein­schlä­gi­gen Sites, über­wiegt wohl die Zahl derer, die den Strei­fen noch von frü­her ken­nen und damals über­wäl­tigt von der epi­schen und bild­ge­wal­ti­gen Umset­zung waren. Des­halb finde ich es auch sehr schade, die­sen ein­deu­tig für die große Lein­wand kon­zi­pier­ten Film jetzt nur auf den hei­mi­schen zwan­zi­g­und­noch­was Zoll Bild­schirm­dia­go­nale begut­ach­ten zu kön­nen, denn so kann ich bes­ten­falls nur den Hauch einer Ahnung bekom­men, welch eine Wir­kung er damals auf die Kino­zu­schauer aus­ge­übt haben muss. (mehr …)

The Loyal 47 Ronin (Chûshingura)

IMDB/​OFDB

Japan, 1958

The Loyal 47 Ronin (Chûshingura)

Regie: Kunio Watan­abe

Jetzt auch in Farbe! Das ist lei­der so ziem­lich alles gute, was ich zu die­ser Umset­zung zu sagen habe. Offen­bar wollte man unbe­dingt episch wer­den bei den Daiei-Stu­dios und das ist mal gehö­rig in die Hose gegan­gen. Anstatt einer packen­den Erzäh­lung mit Pau­ken und Trom­pe­ten haben wir es hier mit einer visu­ell eher lang­wei­li­gen Pathos- und Kit­sch­at­ta­cke zu tun, die über die drei­stün­dige Lauf­zeit nur schwer zu ertra­gen ist. Ein ein­zi­ges Emo­kon­zert ist das, über­all wird nur gejam­mert, geheult, geschmach­tet, und am Ende rit­zen sie sich halt nicht die Arme son­dern den Bauch auf… (mehr …)

The Loyal 47 Ronin (Genroku Chûshingura)

IMDB/​OFDB

Japan, 1941/-42

Regie: Kenji Mizo­gu­chi

The Loyal 47 Ronin (Genroku Chûshingura)

So, bevor ich los­lege muss ich erst­mal noch was los­wer­den, das mir seit der Recher­che für das Review auf den Nägeln brennt:
Liebe Film­re­zen­sen­ten, schreibt ihr eigent­lich alle von­ein­an­der ab? Oder habt ihr ein­fach Angst, man könnte euch in eine Nazi­schub­lade ste­cken? "The Loyal 47 Ronin" ist ein in sei­ner Ent­ste­hungs­zeit her­aus­ra­gen­der und weg­wei­sen­der Film, gar keine Frage. Aber warum muss ich in jedem verf***ten Review so einen Stan­dard­satz lesen, irgend so was in die Rich­tung, dass das Regime einen vor Natio­na­lis­mus sprü­hen­den Pro­pa­gan­da­film von Mizo­gu­chi wollte, er aber, ganz sub­ver­siv, ein super kri­ti­sches, pro­pa­gan­da­freies Meis­ter­werk abge­lie­fert habe? Hallo, geht's noch? Muss euch ein Film erst mit dem Holz­ham­mer ein­bläuen wie böse doch die Amis und Soviets sind, wie toll das Vater­land und wie rich­tig es ist, einen Krieg zu füh­ren, damit ihr pro­pa­gan­dis­ti­sche Ten­den­zen erkennt? Ein sehens­wer­ter, sti­lis­tisch sogar bahn­bre­chen­der Film ist es gewor­den, und das ist Mizo­gu­chis her­aus­ra­gen­dem Talent zu ver­dan­ken. Auch ist es gut mög­lich, dass Mizo­gu­chi bewusst gegen die Inten­tio­nen der Japa­ni­schen Regie­rung arbei­tete, schließ­lich ist er ja nicht der Japa­ni­sche Veit Har­lan, son­dern ein ange­se­he­ner Regis­seur, der wie alle seine Kol­le­gen sich dem Druck von oben beu­gen musste. Trotz­dem ist dem Strei­fen vom Anfang bis zum Ende die glei­che Inten­tion zu ent­neh­men wie vie­len der deut­schen Vor­be­halts­filme aus dem drit­ten Reich, näm­lich der Auf­ruf zu bedin­gungs­lo­ser Loya­li­tät und blin­dem Gehor­sam, die Erzie­hung der Bevöl­ke­rung zu bereit­wil­li­gen Opfern, deren größ­tes Ziel der "Hel­den­hafte" Mär­ty­rer­tod ist. Japa­ni­sche Geschichte und Tra­di­tion hin, Bushido her, in spä­te­ren Fil­men sehe ich diese The­ma­tik doch um eini­ges kri­ti­scher und reflek­tier­ter durch­leuch­tet. Ihr wollt mir nicht glau­ben? Dann schaut euch doch zum Bei­spiel mal Kobayashi's "Hara­kiri" an. Also was ist euer ver­damm­tes Pro­blem? Fin­det den Film doch ein­fach gut, das ist er auch. Aber fangt auch end­lich an, ihn als das zu sehen, was er ganz offen­sicht­lich ist: ein von der dama­li­gen Ideo­lo­gie durch­drun­ge­ner Pro­pa­gan­da­film, wenn auch ein groß­ar­tig insze­nier­ter. (mehr …)

235 Ronin: Ein kleiner Ausblick

235 Ronin: Ein kleiner Ausblick

Schon län­ger hatte ich vor, mich mal ein­ge­hen­der mit der auf einer wah­ren his­to­ri­schen Bege­ben­heit des frü­hen 18. Jahr­hun­derts basie­ren­den Geschichte der 47 Ronin zu beschäf­ti­gen. Mein pri­mä­rer Antrieb dazu waren die doch recht häu­fi­gen Ver­weise, Per­so­nen oder Neben­schau­plätze in diver­sen Jidai Geki- und Chan­bara-Strei­fen, die der Geschichte der 47 Ronin ent­stam­men oder Filme, die gleich eine kom­plette Sei­ten­hand­lung oder Vor­ge­schichte der bekann­ten Story erzäh­len. Jedes­mal hatte ich das dumpfe Gefühl, auf­grund des mir feh­len­den Kon­tex­tes nur Bahn­hof ver­stan­den zu haben, und nach eini­gen Zoll- und zeit­be­ding­ten Ver­zö­ge­run­gen kann ich nun end­lich mei­nen klei­nen "47-Ronin"-Marathon star­ten, bestehend aus fünf der inter­na­tio­nal bekann­tes­ten Adap­tio­nen des klas­si­schen Stof­fes. Macht zusam­men 'ne ganz anschau­li­che Horde (genau 235) von Ronin und im ein­zel­nen sind das Fol­gende:

The Loyal 47 Ronin (Gen­roku Chûs­hin­gura), 1941/-42, Kenji Mizo­gu­chi

The Loyal 47 Ronin (Chûs­hin­gura), 1958, Kunio Watan­abe

The 47 Ronin (Chûs­hin­gura), 1962, Hiro­shi Ina­gaki

Fall of Ako Castle (Ako-Jo Dan­zetsu), 1978, Kinji Fukas­aku

47 Ronin (Shi­jûshi­chi­nin no shi­kaku), 1994, Kon Ichi­kawa

Vor allem bin ich gespannt, wie sich die Inter­pre­ta­tion die­ses, soviel sei schon mal gesagt, doch sehr tra­di­tio­nel­len und ten­den­zi­ell eher kon­ser­va­tive japa­ni­sche Wer­te­vor­stel­lun­gen anspre­chen­den Rachee­pos über die Jahre ver­än­dert hat. Anzu­mer­ken sei aber noch, dass ich zu dem Thema mal höchs­tens ein biss­chen an der Ober­flä­che rum­krat­zen kann, exis­tie­ren doch noch hun­derte ande­rer Ver­fil­mun­gen des Stof­fes, wenn man auch die unzäh­li­gen TV-Pro­duk­tio­nen dazu zählt. Ich wün­sche euch und auch mir selbst schon mal viel Spaß dabei 🙂

Kill (Kiru)

IMDB/​OFDB

Japan, 2008

Regie: Kenta Fukas­aku, Mamoru Oshii, Minoru Tahara, Tak­an­ori Tsu­ji­moto

Kill (Kiru)

Ok, wir stei­gen ein mit dem bescheu­er­tes­ten und zusam­men­hang­lo­ses­ten Ope­ning das ich seit lan­gem gese­hen hab. Und irgend­wie bin ich den Machern fast schon dank­bar dafür, dass sie durch diese lau­warme CGI-Brühe mit leicht­be­klei­de­ten Kämp­fe­rin­nen und Dra­chen in lang­wei­li­ger Video­spiel-Optik meine Erwar­tun­gen schon in den Kel­ler gehen lie­ßen, bevor der Film über­haupt rich­tig ange­fan­gen hatte. So war ich zumin­dest ange­mes­sen vor­be­rei­tet auf das, was fol­gen sollte.

Der erste Bei­trag heißt Kilico und stammt von Tak­an­ori Tsu­ji­moto, der zuletzt den deut­schen Video­markt mit sei­nem grau­sam lang­wei­li­gen Chan­bara-Stin­ker "Hard Revenge Milly" geen­tert hat. Und in die glei­che Kerbe schlägt jetzt auch "Kilico". Erzählt wird mal wie­der eine typi­sche Geschichte der harm­lo­sen Büro­an­ge­stell­ten Kilina, deren kleine Schwes­ter Kilico von gaa­anz bööö­sen Gangs­tern gekid­napt wird. Also schnappt sie sich ein Schwert und geht sie befreien, wobei natür­lich beide drauf­ge­hen. Ein fin­di­ger Fran­ken­stein-Arzt implan­tiert das Gehirn von Kilina (Schwert­stich, klar.) in den Kör­per von Kilico (Kopf­schuss, logisch.) und die neu geschaf­fene Hybrid­braut geht noch­mal auf Rache­feld­zug. (mehr …)

Blogathon 2010: Panic in High School (Koko dai panikku)

IMDB/​OFDB

Japan, 1978

Regie: Sogo Ishii, Yuki­hiro Sawada

Blogathon 2010: Panic in High School (Koko dai panikku)

Die Schü­ler der Nakasu High School ste­hen unter einem extre­men Leis­tungs­druck. Als eine der etwas ange­se­he­ne­ren Schu­len kon­zen­triert sich der Unter­richt ver­stärkt auf das bestehen der Auf­nah­me­prü­fun­gen für die Uni und nicht jeder Schü­ler ist dem gewach­sen. Als einer ihrer Mit­schü­ler dem Druck nicht mehr stand­hält und sich vom Dach eines Hoch­hau­ses stürzt, eska­liert die Situa­tion. Dem Schü­ler Jono, der den Mathe­ma­tik­leh­rer Ihara und seine oft demü­ti­gen­den Lehr­me­tho­den für den Selbst­mord ver­ant­wort­lich macht, platzt der Kra­gen. Er besorgt sich ein Gewehr und stürmt das Schul­ge­bäude. Nach­dem er sei­nen ver­hass­ten Leh­rer tötet und eine Mit­schü­le­rin schwer ver­letzt, ver­bar­ri­ka­diert er sich mit eini­gen Gei­seln im Gebäude. (mehr …)

Blogathon 2010: Sechs Filme über Bewegung von Hiroyuki Tanaka a.k.a. Sabu

Blogathon 2010: Sechs Filme über Bewegung von Hiroyuki Tanaka a.k.a. Sabu

Einer der ers­ten Regis­seure, für den ich mich vor eini­gen Jah­ren im Zuge mei­nes  lang­sam erwa­chen­den Inter­es­ses am japa­ni­schen Film begeis­tern konnte, war Hiroyuki Tanaka, bekann­ter unter sei­nem pseud­onym Sabu. In den letz­ten Jah­ren ist es hier­zu­lande etwas ruhi­ger um ihn gewor­den, nach­dem der hie­sige DVD-Markt eine Zeit lang halb­wegs groß­zü­gig sei­nen Out­put lizen­zierte, ver­mut­lich auf der Suche nach dem nächs­ten gro­ßen Hype aus Japan, und Tanaka Stamm­gast auf deut­schen Fes­ti­vals war. Seit­dem habe ich sein aktu­el­les Schaf­fen etwas aus den Augen ver­lo­ren, aber seine rela­tiv main­strea­m­i­gen, leicht­fü­ßig-tief­grün­di­gen und unglaub­lich mensch­lich war­men Komö­dien aus der Zeit habe ich sofort ins Herz geschlos­sen.

Zwei Kon­stan­ten finde ich in sei­nen Fil­men. Die eine ist sein Inter­esse an sei­nen Nor­ma­los, ech­ten Average Joe-Figu­ren, die er mit gera­dezu sadis­tisch anmu­ten­der Ent­schlos­sen­heit, aus­ge­löst durch unwahr­schein­li­che Zufälle, in die ver­zwick­tes­ten Situa­tio­nen und auf eine Reise in Rich­tung Selbst­er­kennt­nis schickt. Man­che fin­den ihr Glück, andere gehen unter­wegs ver­schütt, aber alle sind Unter­wegs. Da sind wir auch schon bei der zwei­ten Kon­stante in sei­nem schaf­fen. Der (Fort-)Bewegung. Ob seine Anti­hel­den nun Auto oder Fahr­rad fah­ren, ori­en­tie­rungs­los durch die Stadt strei­fen, rast­los ren­nen oder sturz­be­trun­ken durch das Nacht­le­ben tor­keln, jeder die­ser Filme hat den Cha­rak­ter eines abs­trak­ten Road­mo­vies, ein­ge­schlos­sen im per­sön­li­chen Mikro­kos­mos sei­nes jewei­li­gen Prot­ago­nis­ten. (mehr …)

Blogathon 2010: Trail of Blood (Mushukunin Mikogami no Jôkichi: Kiba wa hikisaita)

Japan, 1972

Regie: Kazuo Ike­hiro

Blogathon 2010: Trail of Blood (Mushukunin Mikogami no Jôkichi: Kiba wa hikisaita)

Ok, da müs­sen wir jetzt durch. Also: Gejag­ter und schwer ver­letz­ter Samu­rai mit düs­te­rer Ver­gan­gen­heit fin­det Zuflucht im Haus von gast­freund­li­cher Witwe. Samu­rai ver­liebt sich und lässt Fin­ger bei loka­len Yakuza lie­gen um unbe­hel­ligt hei­ra­ten zu dür­fen. Yakuza kil­len die Frau, Samu­rai übt Rache. Das war's dann auch schon, so in etwa.

Also mal mit ein­fa­che­ren Wor­ten: wir haben es hier mit einem durch und durch mit­tel­mä­ßi­gen Chan­bara-Ver­trer zu tun. Hand­werk­lich durch­aus solide, aber frei von jeg­li­chen Über­ra­schun­gen.  Was soll man dazu schon gro­ßes erzäh­len, abge­se­hen von der kon­kre­ten Umset­zung? Die ist ganz brauch­bar. Es pas­siert genug in die­sem Film, um nicht total zu lang­wei­len, aber auch wenig, was einen vom Hocker rei­ßen könnte. Die weni­gen Action­sze­nen sind sogar rich­tig gelun­gen und machen Spaß. Von Sei­ten der Dar­stel­ler gibt es so einige Kitsch­dia­loge und den übli­chen "jetzt ist er wütend"-Ausflipper zu ertra­gen.

Es wur­den noch ein paar Sequels pro­du­ziert, viel­leicht nimmt die Reihe da noch an Fahrt auf, aber ange­sichts von soviel lazy wri­ting wie's der erste Teil einem schon zumu­tet, hab ich nicht viel Lust, dem wei­ter nach­zu­ge­hen. Und auch nicht mal, einen ver­nünf­ti­gen Screen­shot zu erstel­len, wie ihr seht. 🙂

So, das war's. Ein nicht sehr lan­ges Review für einen nicht sehr erwäh­nens­wer­ten Film. Kann man sich rein­tun, wenn man gerade nichts bes­se­res zur Hand hat.

Wer­tung: 510

Blogathon 2010: The Yakuza Papers (Battles Without Honor and Humanity)

Batt­les Wit­hout Honor and Huma­nity (Jingi naki tat­akai) (IMDB/​OFDB)

Deadly Fight in Hiro­shima  (Jingi naki tat­akai: Hiro­shima shito hen)(IMDB/​OFDB)

Proxy War (Jingi naki tat­akai: dairi sensô) (IMDB/​OFDB)

Police Tac­tics (Jingi naki tat­akai: Chojo sakusen) (IMDB/​OFDB)

Final Epi­sode (Jingi naki tat­akai: Kan­ketsu-hen) (IMDB/​OFDB)

Japan, 1973-'74

Regie: Kinji Fukas­aku

Blogathon 2010: The Yakuza Papers (Battles Without Honor and Humanity)

2007 erschien "Batt­les Wit­hout Honor and Huma­nity" erst­mals in Deutsch­land auf DVD und ließ mich damals ziem­lich rat­los zurück. Was war das bloß für ein selt­sa­mes Ding von einem Film, der inner­halb der ers­ten Vier­tel­stunde schon so viele Cha­rak­tere ein­führt und zur Schlacht­bank führt, dass es schon für zwei "nor­male" Filme gereicht hätte? Der schein­bar auf mora­li­sche Werte pfeift, keine Posi­tion zum Gesche­hen bezieht, kei­nen kla­ren Hel­den oder so was wie eine Haupt­fi­gur erken­nen lässt und zum Schluss ein unbe­frie­di­gen­des offe­nes Ende ser­viert, als wolle er einem sagen, dass die ver­gan­ge­nen andert­halb Stun­den eh voll­kom­men sinn­los waren?

Ein paar Jahre spä­ter bin ich etwas schlauer, ein wenig bes­ser mit dem Werk des Regis­seurs (der hier­zu­lande meist nur mit sei­nem umstrit­te­nen Spät­werk "Battle Royale" in Ver­bin­dung gebracht wird) und dem Yakuza-Genre im all­ge­mei­nen ver­traut und weiß jetzt vor allem auch, dass es sich bei dem Film um den Auf­takt einer fünf­tei­li­gen Reihe han­delt, auf die dann auch noch ein drei­tei­li­ges Sequel fol­gen sollte. Keine Ahnung was sich die deut­schen Publisher dabei gedacht hat­ten, den Film so außer­halb sei­nes Kon­tex­tes zu ver­öf­fent­li­chen, aber jetzt habe ich mir end­lich mal die Zeit genom­men, die­ses unge­wöhn­li­che Epos in vol­ler Länge zu begut­ach­ten. (mehr …)