Aunt Sally – Subete Urimono
Aunt Sally erscheint am 2. Dezember.
Aunt Sally erscheint am 2. Dezember.
Have We Lost Our Mind Or Have We Found Our Soul? erscheint am 22. Oktober auf Artificial Head Records.

Algara aus Barcelona fielen erstmalig letztes Jahr auf, damals noch als ein Elektropunk-Duo, welches aber schnell zu einer vierköpfigen Band anwuchs und unverzüglich ein Tape hinterher schob das aus Neuaufnahmen der EP-Tracks bestand und weiteren, für ihr Debütalbum bestimmten Songs. Besagtes Album dürfen wir jetzt aus dem Hause La Vida Es Un Mus Discos in voller Länge bestaunen. Ihr Sound hat sich derweil zu einer kompakten Wucht in einer Fusion aus Post-, Garage- und Elektropunk entwickelt, die man vielleicht als eine Mischung aus ISS, Straw Man Army, Rank/Xerox und UZS bezeichnen könnte – lediglich einmalig aufgebrochen von den starken Synthwave-Versatzstücken in Hedonistas.
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Eine neue Warttman Inc.-Veröffentlichung! Verantwortlich dafür zeichnen einige der üblichen Verdächtigen aus Bands wie Research Reactor Corp., Satanic Togas und The Gobs. Ihr wisst also ungefähr, was ihr erwarten könnt. Selbstredend tritt das ungemein ansprechend in die Weichteile.
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Cherry Cheeks aka so ein Typ namens Kyle Harms aus Orlando schlug schon im letzten Jahr einige Wellen mit einer Reihe von zunehmend genialen EPs. Sein jetzt auf Total Punk erschienenes Debütalbum unterwandert dann aber doch etwas die Erwartungen in seiner weitgehenden Abwendung vom zuvor dominanten, Synth-lastigen Garage- und Powerpop-Vibe zugunsten einer etwas konventionelleren, Gitarren-fokussierten Garage Punk-Klangästhetik. Das bedeutet jetzt aber keinesfalls, dass hier der positive Nervenkitzel ausbliebe – auch in dieser Inkarnation ist das ziemlich wilder, einfallsreicher Scheiß von exzellentem Ohrwurmpotenzial und mit gewissen Ähnlichkeiten zu Krempel wie etwa Freak Genes, Powerplant oder Set-Top Box.
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Sieht nicht so aus als ob diesen Texanern in absehbarer Zeit die Songs ausgehen werden, immerhin haben die gerade ihren zweiten Langspieler innerhalb von nur wenigen Monaten abgeliefert – dankenswerter Weise diesmal in einer etwas weniger Tinnitus-induzierenden Abmischung. Ansonsten wird hier nahtlos an das glorreiche Chaos angeknüpft das Big Bopper mit dem Vorgänger etabliert haben. Jenes besteht etwa zu etwa gleichen Teilen aus Post- und Garage Punk, Noise- und Math Rock, hat dabei unter anderem vage Ähnlichkeiten zu Patti, Rolex, Cutie, Mystic Inane oder Brandy plus ein paar Krümeln früher Minutemen.
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Es ist ja fast kriminell, dass ich die zwei vorherigen EPs von Smirk hier ausgelassen habe, dem Soloprojekt von Nick Vicario, dessen andere Bands Public Eye, Crisis Man und Cemento regelmäßigen Besuchern dieses Blogs sicher nicht gänzlich unbekannt sind. Nach dem beide EPs vor nicht allzu langer Zeit auf einer LP von Drunken Sailor Records neu aufgelegt wurden, kommt jetzt auch schon der neueste Kurzspieler via Total Punk / Iron Lung Records ins Haus, auf dem der ultra-relaxte aber niemals schläfrige Garage Punk mit Verstärkung aus der Sample-Kiste noch mal einen Tacken präziser und besser ausbalanciert rüberkummt, dabei jederzeit unverschämt catchy bleibt.
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Tadelloser Koffeinschub, das erste bisschen Lärm von einer Band oder einem Projekt das vielleicht aus Los Angeles kommt oder vielleicht auch nicht. Die ersten zwei Songs gefallen mit elektrisch angetriebenem Garage Punk der Geschmacksrichtungen Mononegatives, Useless Eaters, Powerplant, Research Reactor Corp. oder Alien Nosejob. Den Abschluss macht dann ein Brocken Synthpunk, den ich früher mal als ziemlich verspult bezeichnet hätte… aber man ist inzwischen ja einiges gewohnt.
From Squats To Lots: The Agony And XTC Of Low Life erscheint am 5. November auf Alter.