Es gibt ein paar kleine Neuerungen im Hause 12XU

Vor 'nem gu­ten Jahr hat­te ich 'nen Schluss­strich bei Face­book ge­zo­gen und auch die meis­ten Ak­ti­vi­tä­ten in an­de­ren so­zia­len Netz­wer­ken ein­ge­stellt. Ganz ehr­lich, Face­book als Platt­form ver­mis­se ich auch nicht wirk­lich. Aber den­noch hat sich da ein Va­ku­um auf­ge­tan, ins­be­son­de­re ver­mis­se ich den be­que­men Feed­back-Ka­nal für das Blog. An­de­rer­seits möch­te ich mei­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on doch auch ger­ne ein we­nig kon­so­li­diert wis­sen und nicht auf tau­send Platt­for­men gleich­zei­tig mei­ne Zeit ver­schwen­den.

Ich hab mich je­den­falls ent­schie­den, dem So­zia­len Web ei­ne zwei­te und ins­be­son­de­re dem de­zen­tra­len In­die­Web ei­ne ers­te Chan­ce zu ge­ben. Vier klei­ne Neue­run­gen gibt es jetzt auf 12XU:

Wei­ter­le­sen

12XU Radio (die Show) kommt unter die Axt.

Jopp. 12XU Ra­dio wird zu­min­dest vor­über­ge­hend auf Eis ge­legt. Weil es ein­fach zu viel wird. Aber jetzt mal von An­fang an:

Nor­mal ver­su­che ich, mein Pri­vat­le­ben aus dem Blog raus zu hal­ten. Jetzt ma­che ich da mal ei­ne Aus­nah­me um die La­ge zu er­klä­ren. Ich hab schon seit län­ge­rer Zeit mit ei­ner psy­chi­schen Er­kran­kung zu schaf­fen. Ich will jetzt kein Mit­leid da­für, es ist ein­fach nur wie es ist. Das hat un­ter an­de­rem zur Fol­ge, dass ich ein­fach we­ni­ger be­last­bar bin als an­de­re Men­schen, ex­tra-viel Schlaf brau­che um zu funk­tio­nie­ren, schnell er­schöpft bin. An man­chen Ta­gen will mein ka­put­tes Ge­hirn auch ein­fach gar nicht funk­tio­nie­ren, ich kann mich kaum auf et­was fo­kus­sie­ren und brau­che gar nicht erst ver­su­chen, ir­gend­was auf die Rei­he zu be­kom­men. Ei­nen ge­wöhn­li­chen Job als Brot­er­werb kann man ge­ra­de auch kni­cken - ich ar­bei­te der­zeit in ei­ner Be­hin­der­ten­werk­statt für Men­schen mit See­li­schen Er­kran­kun­gen. Da kann ich oh­ne Leis­tungs­druck ar­bei­ten, bin nach Fei­er­abend aber den­noch voll­kom­men aus­ge­powert.

Ei­ne Zeit lang ging das noch ganz gut, mich ne­ben­bei um's Blog zu küm­mern und die mo­nat­li­che Ra­dio­show an den Start zu brin­gen. Mit der Zeit stell­te es sich für mich aber als im­mer schwie­ri­ger da, bei­des zu schaf­fen. Die Show zu pro­du­zie­ren ver­schlingt im­mer ein gan­zes Wo­chen­en­de. Zeit, die mir dann für das Blog fehlt und ei­nen Rück­stand er­zeugt, den ich erst­mal wie­der auf­ho­len muss. Ab­ge­se­hen da­von dass manch­mal, wie ge­sagt, mein Denk­ap­pa­rat nicht mit­spielt und ich dann viel we­ni­ger ge­schafft be­kom­me als ich mir vor­ge­nom­men hab.

Die Ra­dio­show fühlt sich in­zwi­schen mehr nach Ar­beit an als nach Spaß. Die letz­ten paar Sen­dun­gen hab ich nur noch mit gro­ßer Mü­he und et­was Ver­spä­tung fer­tig be­kom­men. Ei­gent­lich wä­re jetzt wie­der Pro­duk­ti­on an­ge­sagt, aber mir wur­de ges­tern klar, dass das nicht so wei­ter geht; dass ich mich da­mit nur ka­put­ter ma­che als ich es eh schon bin. Da­her mei­ne Ent­schei­dung, die Show auf­zu­ge­ben. Statt­des­sen hab ich mich auf die Couch ge­setzt und nach län­ge­rer Zeit mal wie­der 'nen Film ge­schaut, wo­zu ich heu­te viel zu sel­ten kom­me. Hat sich sehr gut an­ge­fühlt, ein­fach mal nichts zu tun.

Da­her will ich das auch gar nicht so ne­ga­tiv se­hen, son­dern freue mich viel mehr auf die ge­won­ne­ne Zeit, in der ich mal wie­der für mich selbst da sein kann. Dar­auf, dass ich das Blog wie­der zu­ver­läs­si­ger und mit we­ni­ger Stress ma­chen kann. Ich be­dan­ke mich bei al­len die zu­ge­hört ha­ben, bei den Sen­dern die 12XU Ra­dio aus­ge­strahlt ha­ben und den bei­den Syn­di­ca­ti­on-Platt­for­men Starzz.de und Radiosendungen.com für ih­ren Ein­satz, ein Syn­di­ca­ti­on-Netz­werk für klei­ne und gro­ße (Web-)Radios auf­zu­bau­en.

Die Laut.fm-Station wird na­tür­lich wei­ter­hin von mir be­treut und wenn's mich doch noch mal in den Fin­gern juckt, la­de ich viel­leicht mal das ei­ne oder an­de­re Mix­tape hoch. Und wer weiß, viel­leicht wer­de ich auch die Show zur pas­sen­den Zeit wie­der re­ak­ti­vie­ren. Aber erst­mal brau­che ich jetzt et­was Luft zum At­men.

What is this shit called Scheiße?

Kei­ne Ah­nung, aber ab nächs­te Wo­che gibt's auch was da­von im Trust. Da wird dann auch in Zu­kunft noch der ei­ne oder an­de­re Ge­dan­ken­furz von mir zu le­sen sein. Al­so sup­port your lo­cal Bahn­hofs­buch­han­del. Oder bes­ser Plat­ten­la­den, wenn es in eu­rer Ge­gend ei­nen ver­nünf­ti­gen da­von gibt.

Hausputz!

Ei­gent­lich woll­te ich heu­te noch so ein, zwei Posts klar­ma­chen aber statt­des­sen hab ich auf ei­ner an­de­ren Bau­stel­le rum­pro­kras­ti­niert. Am En­de kam da trotz­dem was sinn­vol­les bei raus, denn das Blog soll­te jetzt für die meis­ten von euch deut­lich schmerz­frei­er zu na­vi­gie­ren sein.

Den größ­ten Un­ter­schied wer­det ihr wohl mer­ken wenn ihr ein Schlaufon be­nutzt, denn da sieht jetzt al­les ra­di­kal an­ders, weil halt viel mo­bil-freund­li­cher aus.
Schluss mit dem leid­lich re­spon­si­ven Desk­top-The­me und zu vie­len Em­beds, die euch erst mal den Brow­ser lahm­le­gen. Statt­des­sen gibt es jetzt In­fi­ni­te Scroll und ei­ne Touch-ge­rech­te Ober­flä­che, die au­ßer­dem um ei­ni­ges flot­ter zur Sa­che geht.
Wer trotz­dem lie­ber das al­te Aus­se­hen ha­ben will hat im­mer noch die Mög­lich­keit, auf die Desk­top-An­sicht um­zu­schal­ten. Aber wer will das denn ernst­haft?

Für den Desk­top (und vor­erst auch auf Ta­blets) bleibt es größ­ten­teils beim al­ten. Aber jetzt wo di­cke Fin­ger und ein Touch­screen da kei­ne Rol­le mehr spie­len, hab ich mal auf ei­ne et­was kom­for­ta­ble­re Sei­ten­na­vi­ga­ti­on um­ge­sat­telt. Euch ist si­cher schon die neue Jump­box ne­ben den Sei­ten­num­mern auf­ge­fal­len. So­mit ist jetzt Schluss mit dem end­lo­sen Kli­cken durch die Na­vi­ga­ti­ons­höl­le, nur um mal die äl­te­ren Bei­trä­ge zu er­rei­chen. Statt­des­sen: Ein­fach die Sei­ten­zahl ei­ge­ben, mit der Ein­ga­be­tas­te be­stä­ti­gen und ihr lan­det in der ge­wünsch­ten Ver­gan­gen­heit.

So, und jetzt muss ich mal was schla­fen.

Die mo­bi­le Sei­te in Fire­fox für An­droid


Ein kleines Statusupdate

Aus der Tat­sa­che, dass ich die­sen Post ver­fas­se könnt ihr ja schon er­ah­nen, dass ich mich jetzt nicht wie ge­plant im Kran­ken­haus be­fin­de. Da­her erst­mal die gu­te Nach­richt, dass es hier in ein paar Ta­gen wie­der wei­ter geht.

Die schlech­te­re Nach­richt ist, dass die OP nur ver­scho­ben ist. Und dass sie vor­aus­sicht­lich ein ganz schö­nes Mas­sa­ker wird, so dass ich an­schlie­ßend erst­mal 1-2 Ta­ge auf der In­ten­siv­sta­ti­on ver­wei­len wer­de. Geht al­so mal da­von aus, dass es im spä­ten Fe­bru­ar zu ei­ner et­was län­ge­ren Aus­zeit kom­men wird.

Das alte Scheißjahr

Ja, ich weiß. Das kommt jetzt mal or­dent­lich spät. Und ei­gent­lich woll­te ich schon län­ger mal ein aus­führ­li­ches Up­date zum Stand der Din­ge in Sa­chen 12XU vom Sta­pel las­sen, aber ehr­lich ge­sagt fehlt mir der­zeit so­wohl die Zeit als auch die Ge­duld da­zu. Des­halb wer­de ich hier ein­fach mal im Schnell­durch­lauf ein paar Ein­drü­cke, In­fos, Bits and Pie­ces los.

First things first:

Das Musikjahr 2017.

Ich muss­te mir zum Jah­res­en­de viel Ge­heu­le an­hö­ren über ein sehr schwa­ches Jahr 2017. In der Tat hat letz­tes Jahr nie­mand ei­ne mu­si­ka­li­sche Re­vo­lu­ti­on im Rock'n'Roll aus­ge­löst, aber mal ehr­lich: Wann ist das denn zum letz­ten mal pas­siert? Punk und Noi­se und Wha­te­ver-Co­re be­we­gen sich im ge­mäch­li­chen Tem­po wei­ter, aber sie be­we­gen sich. Über­all auf der Welt sind ten­den­zi­ell eher klei­ne, aber in­tak­te Mu­sik­sze­nen am Start und ich kann mich nicht über man­geln­de Qua­li­tät be­schwe­ren. Über­haupt ist mir - zu­min­dest was die Mu­sik an­geht - noch kein schlech­tes Jahr be­geg­net. Man muss nur die Au­gen auf­hal­ten und selbst nach dem gu­ten Zeug wüh­len.

Und ge­nau da liegt glau­be ich der Hund be­gra­ben. Die eta­blier­ten Ma­ga­zi­ne in­ter­es­sie­ren sich halt nicht mehr für Lärm, Punkt. Vie­le der 12­XU-re­le­van­ten Blogs ha­ben mit der Zeit dicht ge­macht und es ist schon et­was er­schre­ckend, wie schnell einst­mals aben­teu­er­lus­ti­ge Ma­ga­zi­ne á la Pitch­fork und Im­po­se den Bach run­ter­ge­gan­gen sind und ih­rer ur­sprüng­li­chen Le­ser­schaft den Rü­cken zu­ge­wandt ha­ben. Klar kann man da den Ein­druck be­kom­men, dass in den Kel­lern und Pro­be­räu­men nicht mehr viel geht. Neue Mu­sik zu ent­de­cken fühlt sich auch für mich im­mer mehr nach Ar­beit an, weil nie­mand mehr da­bei hilft, die Ver­öf­fent­li­chungs­flut vor­zu­fil­tern. Und jetzt kommt mir nicht mit Fake­book, Shit­ter und an­de­ren Kon­zer­nen, die das gan­ze Web zu ver­schlu­cken dro­hen. Ich hab ehr­lich die Schnau­ze voll da­von und über­le­ge ernst­haft, im Lau­fe des Jah­res al­le Ac­counts zu lö­schen. Das ist zwar ir­gend­wie auch schei­ße, weil mir da ein sehr zen­tra­ler Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal ver­lo­ren geht. Aber ir­gend­wer muss ja mal den An­fang ma­chen. Ich hab prin­zi­pi­ell ja nix ge­gen So­zia­le Netz­wer­ke. Wie wär's, wenn al­le ein­fach mal auf Dia­spo­ra um­sat­teln? Da muss man sich nicht von ät­zen­den Kon­zer­nen ins Bier pis­sen las­sen.

Aber ich kom­me vom The­ma ab: Die Mu­sik.
Ich mach hier jetzt kei­ne Bes­ten­lis­te, das hal­te ich eh für Murks. Mu­sik zu ran­ken ist im­mer wie Äp­fel mit Mi­kro­chips zu ver­glei­chen. Statt­des­sen hab ich ein­fach mal oh­ne den An­spruch auf Voll­stän­dig­keit ein paar Ver­öf­fent­li­chun­gen raus­ge­pickt, die bei mir ei­nen blei­ben­den Ein­druck hin­ter­las­sen ha­ben. Kann durch­aus sein, dass ir­gend­wo noch et­was vom Vor­jahr da­bei ist. Ich check das jetzt nicht ein­zeln ab, ok? Auch die Ka­te­go­ri­sie­rung ist grund­sätz­lich ja im­mer Bull­shit und liegt au­ßer­dem im Au­ge des Be­trach­ters. Viel will ich da­zu auch nicht schrei­ben, ihr müsst schon selbst auf die Links kli­cken.

Okay, he­re goes…

In ei­ner ei­ge­nen Li­ga spie­len der­zeit die zu­neh­mend gott­glei­chen Pro­tom­ar­tyr, die ein­fach je­des biss­chen Auf­merk­sam­keit ver­dient ha­ben, das ih­nen in­zwi­schen auch ent­ge­gen ge­bracht wird. Nuff said.

Post Punk
Wirk­lich aus den So­cken ge­hau­en - und das auf ziem­lich un­ter­schied­li­che Wei­se - ha­ben mich letz­tes Jahr die Plat­ten von Ne­ga­ti­ve Space, Ita­lia 90 und Be­ha­vi­or. Be­son­ders letz­te­re möch­te ich euch noch mal ganz be­son­ders ans Herz le­gen, denn es ist echt kri­mi­nell, wie we­nig die­se - zu­ge­ge­ben, recht sper­ri­ge - Plat­te bis­her be­ach­tet wur­de. Au­ßer­dem gab es un­ter an­de­rem noch un­ver­schämt star­ke Al­ben von In­sti­tu­te, Shit Gi­ver, Sie­ve­head, De­ath Stuff und Da­sher.

Power Pop, Me­lo­di­scher In­die­rock & Noi­se Pop
Ab­so­lu­te Nach­hol­pflicht be­steht für al­le, die die neu­en Plat­ten von Bed Wet­tin‘ Bad Boys, Mi­cha­el Beach oder Lost Bal­lons noch nicht be­gut­ach­tet ha­ben. Au­ßer­dem gab's da noch ex­zel­len­tes Zeug u.a. von Mons­ter Tre­asu­re, Land­li­nes, Mol­ly, Mil­ked, Par­do­ner.

Ga­ra­ge Punk
Wirk­lich gut in die Schei­ße ha­ben 2017 Jack­son Reid Briggs und sei­ne Hea­ters mit gleich zwei ver­dammt gei­len Al­ben ge­hau­en (#1, #2). Müss­te ich mich für ein Ga­ra­gen-Lieb­lings­al­bum ent­schei­den, dann wür­den wohl die wun­der­bar schrä­gen Wire­heads und ihr bis­lang stärks­tes Al­bum den gol­de­nen Arsch­tritt mit Exo­ten­bo­nus be­kom­men. Der un­er­müd­li­che Con­nie Vol­taire (Neo Ne­os, etc.) hat mich auch mal wie­der mit ei­ner gan­zen Rei­he von Kurz­spie­lern des­ori­en­tiert. Und dann wa­ren da zum Bei­spiel noch: Da­vid Nan­ce, The Cow­boy, Va­guess, Wild Ro­se, Plax.

Hard­core Punk
Hard­core ist ja ge­ne­rell nicht so mei­ne Kern­kom­pe­tenz, aber Ar­se und ROHT ha­ben mir ganz or­dent­lich in die Klö­ten ge­tre­ten. Au­ßer­dem brach­ten An­xie­ty und Acrylics mit Nach­druck mei­ne Ze­hen­spit­zen zum wip­pen.

Noi­se Rock /​ Post­co­re
Star­kes Zeug gab's - ne­ben vie­len an­de­ren Bands - von Id­les, Me­at Wa­ve, Lar­do, Pi­le, Pi­les, Tu­nic.

So, und das kratzt noch nicht mal an der Ober­flä­che. 2017 war ge­nau so gut wie je­des an­de­re Jahr. Au­ßer dass halt al­les schei­ße war, aber das wisst ihr ja selbst.

Das Blog

Hmm, joa. War ein schwie­ri­ges Jahr, in dem so­wohl mein Zeit- als auch mein Fi­nanz­bud­get emp­find­lich zu­sam­men­ge­schrumpft ist und ich mich zwi­schen­zeit­lich schon fra­gen muss­te, ob ich die Kos­ten für das Be­trei­ben ei­nes Blogs mit an­ge­schlos­se­nem Ra­dio (90% des Gel­des geht da­bei für di­gi­ta­le Mu­sik­käu­fe drauf) über­haupt noch wup­pen kann. Es wird sehr eng, aber es geht ge­ra­de eben noch. Au­ßer­dem wird die Si­tua­ti­on mit­tel­fris­tig wohl auch nicht viel schlech­ter wer­den.

Zwei mal hab ich dem Blog ein neu­es Aus­se­hen ver­passt, da­bei zwei The­mes ver­schlis­sen, nach dem zwei­ten An­lauf war ich zu­frie­den. Von Blogs er­war­tet man heut­zu­ta­ge ja schein­bar, dass sie al­le knall­bunt und über­la­den aus­se­hen und ge­ne­rell fast un­be­nutz­bar sind. Da wird es in­zwi­schen schon schwie­rig, ein tech­nisch zeit­ge­mä­ßes, mi­ni­ma­lis­tisch aus­se­hen­des und den­noch an­pas­sungs­fä­hi­ges The­me im klas­si­schen Blog­lay­out zu fin­den. Am En­de hab ich mal et­was Geld für das ei­gent­lich viel zu kom­ple­xe Di­vi The­me aus­ge­ge­ben und so­zu­sa­gen die Flie­ge mit 'nem Am­boss er­schla­gen. Die Flie­ge ist jetzt tot. Trotz­dem wird es Zeit, dass ich mir mal ein paar grund­le­gen­de PHP-Kennt­nis­se zu­le­ge.

Die Le­ser­zah­len sta­gnie­ren. Was will man auch er­war­ten in Zei­ten, in de­nen vom Blog­ster­ben schon gar nicht mehr ge­re­det wird, weil Mu­sik­blogs in­zwi­schen weit­läu­fig als to­tes Me­di­um ge­se­hen wer­den. Ich glau­be es sind jetzt ein­fach ein paar Jah­re, durch die man sich halt durch­bei­ßen muss und in de­nen ei­gent­lich al­le Me­di­en von ge­wal­ti­gen Um­brü­chen ge­schüt­telt und be­droht sind. Ich mach ein­fach wei­ter. 12XU ist das klei­ne biss­chen DIY das ich drauf ha­be und ich hat­te eh nie vor, die gro­ßen Mas­sen zu er­rei­chen.

By the way…
Heu­te ru­fe ich den Start Your Own Fuck­ing Mu­sic Blog Day aus. Al­so los, macht. Ich will eu­re Blogs le­sen!

Und das bringt mich zum The­ma…

Die Blogs der anderen

Wie ge­sagt, ziem­li­cher Kahl­schlag. Ich freue mich aber sehr, dass Ma­nie­ren­ver­sa­gen wie­der am Start ist. Ack! Ack! Ack! hat mich re­gel­mä­ßig zum la­chen, nach­den­ken, mit den Au­gen rol­len und gu­te Mu­sik hö­ren ge­bracht. Und die RRR­SoundZ-Crew ist nach wie vor ein hoch­ge­schätz­ter sub­kul­tu­rel­ler Ge­gen­pol zu mei­ner doch sehr gi­tar­ren­las­ti­gen Aus­rich­tung.
In­ter­na­tio­nal hat sich auch nicht so viel ge­tan, aber im­mer noch fin­de ich re­gel­mä­ßig gu­tes Zeug z.B. bei Gim­me Tin­ni­tus, iamt­he­least­ma­chia­vel­li­an, The Mad Ma­cke­rel, He­art­brea­king Bra­very, Dus­ted & So­cial.

12XU Radio

Viel­leicht ha­ben es nicht so vie­le mit­ge­kriegt, aber den 12xu Ra­dio­stream ha­be ich neu­lich mal or­dent­lich ge­ne­ral­über­holt. Vor­aus­ge­setzt es ist ge­ra­de kein Strom- oder In­ter­net-Aus­fall, wird das Zeug jetzt nicht mehr vom Laut.fm-Server aus­ge­spielt son­dern kommt aus mei­nen ei­ge­nen vier Wän­den. Der gan­ze Krem­pel läuft auf ei­nem Odroid XU4 (so­zu­sa­gen ein Raspber­ry Pi mit mehr Wumms), die Mu­sik liegt auf ei­ner ex­ter­nen Fest­plat­te und mög­lich macht's die Skript-ba­sier­te, freie Strea­m­au­to­ma­ti­ons-Soft­ware Li­quid­soap.

Nicht nur ist das Mu­sik­pro­gramm - der­zeit grob ein­ge­teilt in Neu­hei­ten, Clas­sics und al­les an­de­re aus dem 12­XU-Ar­chiv - jetzt an­ders ge­wich­tet; es gibt auch end­lich ver­nünf­ti­ge Über­gän­ge. Hat lan­ges Schrau­ben an den Skrip­ten ge­braucht bis das nach mei­nen Vor­stel­lun­gen funk­tio­nier­te, aber ich fin­de jetzt kann sich das echt hö­ren las­sen. Es klingt end­lich mehr nach ei­nem Ra­dio als nach ei­ner Play­list. Ge­blie­ben sind lei­der die ät­zen­den Wer­be­blö­cke und da ich mir auch in ab­seh­ba­rer Zeit kei­ne ei­ge­ne Ge­ma/G­VL-Li­zenz leis­ten kann, muss das wohl auch so blei­ben. Sor­ry.
Des wei­te­ren bin ich ge­ra­de da­bei, das bis­her et­was küm­mer­li­che Klas­si­ker-Ar­chiv or­dent­lich auf­zu­boh­ren und es wird in Zu­kunft mehr, viel­sei­ti­ge­ren und durch­aus auch ob­sku­re­ren old shit zu hö­ren ge­ben. Al­so hört ru­hig mal rein!

Die mo­nat­li­che Ra­dio­show zu pro­du­zie­ren macht mir im­mer noch rich­tig Spaß, ist aber auch je­des mal ein ganz schö­ner Kraft­akt, nach dem ich erst mal ei­nen Tag Ru­he brau­che.

Das Syn­di­ca­ti­on-Ge­döns läuft auch lang­sam aber si­cher an. Der­zeit läuft die Show auf vier an­de­ren Sta­tio­nen. Zu­erst dach­te ich den Scheiß will kei­ner ha­ben. Aber nach und nach kom­men die Bu­chun­gen rein, ver­mut­lich hat die jun­ge Syn­di­ca­ti­on-Platt­form Radiosendungen.com auch noch nicht so den Be­kannt­heits­grad. Das wird aber noch. Die 12­XU-Show ist da ja auch ein ziem­li­cher Exot.
Falls noch wer Bock hat den Krem­pel aus­zu­strah­len, mö­ge er sich ein­fach bei mir mel­den.

…und 2018?

Wird vorraus­sicht­lich ge­nau so ein de­pri­mie­ren­des Drecks­jahr wie das al­te. Ziem­lich bald wird mir mal der Hals auf­ge­macht und min­des­tens 3/​4 mei­ner Schild­drü­se raus­ge­puhlt. Al­so nicht wun­dern, wenn hier zwi­schen­zeit­lich mal wie­der et­was Funk­stil­le ein­kehrt. Mit et­was Glück bin ich da­nach wie­der et­was bes­ser zu ge­brau­chen und krieg auch das Blog leich­ter ge­wuppt. Ir­gend­wie krie­gen wir 2018 schon rum.

An alle Radiowichser! Bock auf Syndication?

Die 12XU Ra­dio­show auf dei­nem Sen­der? Kein Pro­blem, das krie­gen wir hin! Und nein, ich ver­lan­ge kein Geld da­für. Es gibt zwei Mög­lich­kei­ten:

Über das Por­tal Radiosendungen.com kann die vor­pro­du­zier­te Sen­dung für ei­nen be­lie­bi­gen Sen­de­ter­min ge­bucht wer­den. Es wer­den so ziem­lich al­le Co­decs und Bit­ra­ten un­ter­stützt. Der Ser­ver von Radiosendungen.com ver­bin­det sich zum ge­wähl­ten Zeit­punkt mit dei­nem Strea­ming­ser­ver (al­so ge­nau so wie bei ei­ner Live­sen­dung) und du­delt den Krem­pel ab. Das funk­tio­niert so­wohl für ei­gen­stän­dig be­trie­be­ne Ra­di­os als auch für Laut.fm-Stationen! Ab der vier­zigs­ten Sen­de­stun­de (al­so im Fal­le von 12XU, nach zehn Sen­dun­gen) nimmt Radiosendungen.com ei­nen Un­kos­ten­bei­trag von 5 Cent pro Sen­de­stun­de, um die Ser­ver­kos­ten zu de­cken. Nie­mand be­rei­chert sich da dran, ver­spro­chen!

Wenn die­ser Weg für dich nicht in Fra­ge kommt, dann mel­de dich doch ein­fach bei mir (Kon­takt­for­mu­lar/​Face­book). Wir fin­den be­stimmt auch ei­ne an­de­re Lö­sung, die für dich passt!

Bildungsfernsehen!

Ge­ra­de wird mal wie­der ein ganz schö­ner Mar­ke­ting­wir­bel um hoch­auf­lö­sen­des Au­dio ge­macht. Der gan­ze un­wis­sen­schaft­li­che Bull­shit, der da re­gel­mä­ßig ver­brei­tet wird, bringt mich je­des­mal zum kot­zen. Wie zum Bei­spiel aus dem Hau­se Pitch­fork, die ge­ra­de nicht zum ers­ten mal ei­nen vor­treff­lich unfun­dier­ten Ar­ti­kel zum The­ma ge­bracht ha­ben, der ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Be­richt­erstat­tung vor­täuscht, aber dann doch kräf­tig die Wer­be­trom­mel zückt. "Du brauchst nur das su­per teu­re Equip­ment, dann hörst du den Un­ter­schied". Von der Be­deu­tung des Be­stä­ti­gungs­feh­lers ha­ben die na­tür­lich nie ge­hört. Ganz zu schwei­gen da­von, war­um ein ABX-Test nö­tig ist, um so et­was fest­zu­stel­len.

Down­load­shops, Strea­ming­diens­te und Hard­ware­her­stel­ler möch­ten na­tür­lich ger­ne ex­tra für Hi-Res Au­dio be­zahlt wer­den, ob­wohl die zu­sätz­li­chen Ver­triebs­kos­ten (ein we­nig Band­brei­te und Spei­cher­platz) mi­ni­mal sind. Und das Sah­ne­häub­chen auf dem gan­zen Scheiß­hau­fen setzt dann die Fir­ma Me­ri­di­an, die ver­sucht ihr (im Ge­gen­satz zum frei­en FLAC) pro­prie­tä­res For­mat MQA als Qua­si-Stan­dard zu eta­blie­ren. Das funk­tio­niert dann na­tür­lich nur mit ex­tra li­zen­zier­ter Hard- oder Soft­ware. Was, ihr dach­tet mit ein­mal drauf­zah­len kommt ihr da­von?

Ich hal­te es des­halb ge­ra­de mal wie­der für not­wen­dig, die­ses klei­ne Stück Au­dio-Grund­bil­dung zu pos­ten. Die­se zwan­zig Mi­nu­ten kön­nen euch viel­leicht mal ei­ne Men­ge Geld spa­ren. Denn wer die Grund­la­gen ver­steht, lässt sich nicht so leicht über den Tisch zie­hen.

Erst Hype Machine. Jetzt The Quietus. Morgen 12XU?

Nee, kei­ne Angst. So schnell geht eu­re least trus­ted voice in mu­sic nicht un­ter. Aber um mich her­um se­he ich die halb­wegs re­le­van­ten Blogs und Ma­ga­zi­ne in be­un­ru­hi­gend ho­her Fre­quenz weg­pur­zeln. Vor­bei sind die Zei­ten, in de­nen es ein flie­ßen­des Spek­trum gab. Von klei­nen, wer­be­frei­en Lieb­ha­ber­blogs wie die­sem hier, in die ei­ne ge­wis­se Men­ge Geld rein­ge­steckt wird oh­ne dass das Pro­jekt je­mals ei­nen Pfen­nig ab­wirft. (Nein, ich be­schwe­re mich nicht. Das hab ich selbst so ge­wählt.) Über mit­tel­gro­ße Pu­bli­ka­tio­nen, die zu­min­dest ih­re Kos­ten de­cken und evtl ei­nen Ne­ben­ver­dienst dar­stel­len - bis hin zu den gro­ßen (we­ni­ger als) 1%, die min­des­tens ei­ne Per­son er­näh­ren, manch­mal auch meh­re­re in Voll- oder Teil­zeit an­ge­stell­te Au­toren be­zah­len kön­nen.

Al­le drei Gat­tun­gen se­he ich der­zeit als ge­fähr­det an. Vor al­lem fällt mir auf, dass die Luft bei den mit­tel­gro­ßen Pro­jek­ten echt dünn wird.

Das Pro­blem da­hin­ter ist so alt wie das Web. Wir sind es schon lan­ge nicht mehr ge­wohnt, für gu­te Din­ge im Web Geld zu be­zah­len. Man kann es sich ja nicht mal aus­su­chen. Ob Face­book, Goog­le, You­tube oder Sound­cloud (Band­camp ist da mal ei­ne lo­bens­wer­te Aus­nah­me…): Al­le die­se Pro­jek­te konn­ten ih­re Markt­do­mi­nanz nur er­rei­chen, weil sie un­ent­gelt­lich (kei­nes­wegs kos­ten­los) zu be­nut­zen sind. Ei­nen be­zahl­ten Dienst an­zu­bie­ten ist gar kei­ne Op­ti­on. Man wird im­mer ge­gen den Kon­kur­ren­ten ver­lie­ren, der sich durch Wer­bung oder durch Samm­lung und Ver­kauf von Nut­zer­da­ten fi­nan­ziert.

Von An­fang an wa­ren al­so al­le grö­ße­ren Web-Pro­jek­te auf die Fi­nan­zie­rung durch Wer­bung an­ge­wie­sen. Ich könn­te end­los dar­über kot­zen, aber das ist die trau­ri­ge Wahr­heit. Und zu­min­dest für ein paar we­ni­ge Play­er hat das Mo­dell funk­tio­niert. Der Ha­ken ist näm­lich: von ei­nem klei­nen Gold­rausch um die ers­te Dot­com-Bla­se ab­ge­se­hen, wirft Wer­bung gar nicht so viel Pro­fit ab. Man muss­te als Blog oder Zi­ne auch frü­her schon ei­ne wuch­ti­ge Mas­se an Le­sern er­rei­chen, um da­von ernst­haft Ge­häl­ter zah­len zu kön­nen. Pitch­fork kann das. Die di­gi­ta­len Über­bleib­sel der al­ten Mu­sik­pres­se auch - mit ei­nem bru­tal ge­schrumpf­ten Ge­samt­bud­get. Hype Ma­chi­ne und The Quie­tus dürf­ten da ein ziem­li­cher Grenz­fall sein, aber auch die konn­ten sich lan­ge Zeit über Was­ser hal­ten.

Und jetzt hat's ge­knallt. Der di­gi­ta­le An­zei­gen­markt kon­zen­triert sich mehr als je zu­vor auf die bei­den Web-Gi­gan­ten Face­book und Goog­le. Die bei­den Un­ter­neh­men ha­ben ein­fach die ef­fek­tivs­ten Tricks und Me­tho­den, ih­re User zum Klick auf ei­ne An­zei­ge zu ma­ni­pu­lie­ren. Des­halb kön­nen sie auch noch ver­gleichs­wei­se stol­ze Geld­be­trä­ge für ih­re Dienst­leis­tun­gen ver­lan­gen. Der Rest des Mark­tes ist prak­tisch weg­ge­bro­chen. Bis zu 90% der Wer­be­ein­nah­men sind vie­len mit­tel­gro­ßen Pu­bli­ka­tio­nen ver­lo­ren ge­gan­gen. Und die gro­ßen? Ver­mut­lich sind die auch be­trof­fen. Der Ver­kauf von Pitch­fork an Con­de Nast ist in die­sem Licht viel­leicht ver­ständ­li­cher. Die Ver­ant­wort­li­chen ha­ben wo­mög­lich schon ge­ahnt, dass ih­re Bu­de lang­fris­tig un­ter­geht. Al­so bes­ser den Krem­pel ver­kau­fen, so lan­ge er noch et­was wert ist. Für das Mit­tel­feld stellt sich jetzt die Fra­ge: Auf vol­le Kan­ne Aus­ver­kauf set­zen? Den La­den dicht ma­chen? Oder die Ope­ra­ti­on auf ein wirt­schaft­li­ches Mi­ni­mum her­un­ter­fah­ren und auf Fi­nan­zie­rung durch Spen­den hof­fen? Das per­ver­se an der Si­tua­ti­on: Ge­ra­de Face­book hat sei­nen Er­folg über­wie­gend auf dem Con­tent (argh! Jetzt hab ich das Wort ge­sagt…) von Fremd­pu­bli­ka­tio­nen ge­baut.

Für ei­ni­ge eta­blier­te Lä­den ist die Marsch­rich­tung ein­deu­tig. Pitch­fork und Im­po­se z.B kann man In­halt­lich kaum wie­der er­ken­nen. Von ei­ner ei­gen­wil­li­gen, ger­ne auch mal be­wusst kon­tro­ver­sen Pu­bli­ka­ti­on für Fans ei­nes halb­wegs weit ge­fass­ten, aber den­noch klar de­fi­nier­ten Gen­re­spek­trums, hat sich vor al­lem Pitch­fork in­ner­halb we­ni­ger Jah­re zu ei­ner hy­per­ak­ti­ven Schleu­der von Pro­mi-Gos­sip und Click­bait-Head­lines ge­wan­delt. Statt sich der Er­schlie­ßung von Mu­sik­sze­nen au­ßer­halb ei­nes "si­che­ren" und vor­her­seh­ba­ren Cor­po­ra­te In­die-Sump­fes zu wid­men, wird die Auf­merk­sam­keit auf ein­schlä­gig be­kann­te Ge­sich­ter ge­rich­tet, die ei­gent­lich schon ge­nug da­von be­kom­men. Zieht halt mehr Leu­te.

Am an­de­ren En­de der Ska­la hat die Ad­ver­ti­sing-Apo­ka­lyp­se zu­letzt zwei Bas­tio­nen der un­ab­hän­gi­gen Mu­sik­be­richt­erstat­tung er­wischt. Hype Ma­chi­ne hat da­bei noch die Kur­ve ge­kriegt. Der wich­ti­ge Blog-Ag­gre­ga­tor kann auf den fi­nan­zi­el­len Sup­port von der­zeit ca. 3500 Un­ter­stüt­zern bau­en. Da­mit sind die Kos­ten und Ge­häl­ter ge­deckt. Jetzt hängt The Quie­tus in den Sei­len. Wenn kei­ne aus­rei­chen­den Spen­den zu­sam­men kom­men, muss das Ma­ga­zin mit dem grau­si­gen Lay­out und hoch­wer­ti­gem In­halt noch die­ses Jahr dicht ma­chen. Das ist be­son­ders trau­rig. Denn auch wenn die mu­si­ka­li­sche Aus­rich­tung nicht im­mer mei­nen Nerv trifft, ist The Quie­tus doch ei­ne der we­ni­gen grö­ße­ren Pu­bli­ka­tio­nen, die sich bis­lang nicht dem wirt­schaft­li­chen Druck ge­beugt und ih­re In­hal­te auf Mas­sen­wir­kung op­ti­miert ha­ben. Und ich hal­te es im­mer noch für un­glaub­lich wert­voll, dass gu­te Au­toren sich ganz der Do­ku­men­ta­ti­on und Ana­ly­se des ak­tu­el­len Mu­sik­ge­sche­hens wid­men, dass sie au­ßer­dem ver­nünf­tig da­von le­ben kön­nen. Weil sie das ein­fach bes­ser kön­nen als ich. 12XU ist schon cool, aber ich bin kein Mu­sik­jour­na­list. In mei­nen Au­gen schrei­be ich des­halb auch kei­ne "Ar­ti­kel" oder "Re­views". Ich kann und will nur auf ein paar gu­te Bands auf­merk­sam ma­chen. Blogs wie die­ses kön­nen kei­nen pro­fes­sio­nel­len Jour­na­lis­mus er­set­zen.

Al­so werft in der Zwi­schen­zeit ru­hig mal et­was Klein­geld in Rich­tung der Ma­ga­zi­ne, die ihr lest. Lang­fris­tig müs­sen wir über­le­gen, ob das nicht bes­ser die Nor­ma­li­tät wer­den soll­te. Dass Sze­nen und Com­mu­ni­ties ih­re Me­di­en wie­der selbst fi­nan­zie­ren. Da­mit sie un­ab­hän­gig blei­ben. Au­ßer­dem ist Wer­bung eh schei­ße und ei­gent­lich gar nicht mit dem Geist der Mu­sik ver­ein­bar, für die un­ser Herz schlägt…