Big Heet - On A Wire

Der die­ses Jahr aus der Taufe geho­bene Tape Club des New Yor­ker Labels Explo­ding In Sound hat mich vor kur­zem ja schon mit dem groß­ar­ti­gen Tape von Mil­ked sehr beein­druckt. Auch die neu­este Kas­set­ten­ver­öf­fent­li­chung der Bude weiß mir durch­aus zu gefal­len. Die kommt von von Big Heet aus Tal­la­has­see, Flo­rida und zu hören gibt’s recht ver­schwur­bel­ten und viel­sei­ti­gen Post­core, der neben vie­len ande­ren Ein­flüs­sen öfter mal an so Bands wie Unwound, Jaw­box oder Drive Like Jehu erin­nert. Den Song­struk­tu­ren würde hier und da noch etwas Fein­schliff und Ent­wir­rung gut tun, aber es gibt auch hau­fen­weise posi­tive Über­ra­schun­gen. Etwa wenn der Ope­ner On A Wire mit sehr mar­kan­ten Mis­sion Of Burma-Har­mo­nien auf­war­tet. Wenn in Mir­ror aus an 80er Sonic Youth erin­nern­den Dis­so­nan­zen plötz­lich ein kur­zes Gitar­ren­solo auf­poppt, das man so eher auf einem frü­hen Tele­vi­sion-Demo erwar­tet hätte. Oder wenn sie, wie in Incom­plete, in einen abso­lut tadel­lo­sen, melo­di­schen Punk­klop­per aus­bre­chen, der bei aktu­el­len Genre-Grö­ßen wie Red Dons oder Radioac­tivity nicht fehl am Platz wäre. Die wei­tere Ent­wick­lung der Band wird sicher span­nend.




Ähnlicher Lärm:
Sick Horse – Good Body Fee­ling Das Debüt­al­bum die­ser Ber­li­ner Band zieht mich sofort auf seine Seite mit unver­schämt abge­hen­dem Garage Punk und einem gele­gent­lich etwas post­pun­ki­gen Unter­ton. Das ganze erin­nert mich an Bands wie Ura­nium Club, Aus­mu­te­ants, Ex-Cult oder The UV Race. SICK HORSE - GOOD BODY FEELING (12") ...
Bend Sinis­ter – Tape 2 Bend Sinis­ter aus Seat­tle fabri­zie­ren auf die­sem Din­gens (Tape?) abge­fuck­ten Gara­ge­punk mit einer Extra­por­tion Noise und maxi­ma­lem Hobel­fak­tor. TAPE2 by Bend Sinis­ter TAPE2 by Bend Sinis­ter TAPE2 by Bend Sinis­ter TAPE2 by Bend Sinis­ter
Puri­tans – Auto­nomy 7″ Die von mir heiß erwar­tete zweite EP der Post­pun­ker aus Van­cou­ver ist, um ehr­lich zu sein, eine milde Ent­täu­schung. Auch hier ist das große Poten­zial der Band kaum zu über­hö­ren, aber das zu Grunde lie­gende Song­ma­te­rial reicht dies­mal lei­der nur ver­ein­zelt an die Klasse der Debüt-EP ran. Nichts d...